Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
küniginne stF. (3041 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| serpent mit der guldenin cron das ist myn frau die konigin oder ein ander konigin, die also mechtig ist als sie | |
| cron das ist myn frau die konigin oder ein ander konigin, die also mechtig ist als sie ist. Das sie uch | |
| er im nit endet bi den trúwen die er der konigin schuldig were. ‘Herre’, sprach der núnde, ‘der woll, der zúrne! | |
| ritter der yczunt von uns ging, den myn frau die konigin so lieb hat das er sinen willen mit ir vollenbracht | |
| mit großen eren enpfing und mit großen freuden und die koniginn; wann die was ir tusentstunt fröer und die frau von | |
| groß; doch wer sie vil merer gewesen, wann das die konigin mit dem laster besaget was, das was allen den leit | |
| allsampt off der wißen mit da der thurnei was. Die koniginn und frau von Maloaut waren uff eim thorn da sie | |
| fro und reit zu Lancelot; und der konig kam zur konigin und sah ir ein wunden an dem heubt die ir | |
| frauwen tag der liechtmesse zu Bedigran weren in Yrlant zur konigin tage, als yn der konig selb gebetten hett. Und Meleagant | |
| Artus biß zu unser frauwen messe, das sie mit der konigin zu Bedigran ritten. Da funden sie Galahuts barun allesamen da, | |
| das sie hie geclaget hat und off myn frauwen die konigin @@s@spricht, des ist myn frau die konigin unschuldig, als ein | |
| myn frauwen die konigin @@s@spricht, des ist myn frau die konigin unschuldig, als ein reyne frau und ein edel frau zu | |
| selb zu thun oder mit urkunde, wann sie lang gewichte koniginn was gewesen one allerhande ansprache und noch hut den gewalt | |
| und das ir unrecht hant an dißen dingen; wil die konigin Jenuevre urteil thun, es sy von heißen ysen zu tragen | |
| und die andern blieben die nacht in dem wald. Der kónigin behaget gar ubel da man ir diß saget, und was | |
| jeger dot hetten funden in dem walde. Da weinde die konigin ußermaßen sere und alle die den konig lieb hetten und | |
| was. – Nu mußen wir ein wil schwigen von der konigin und von ir gesellschafft und sprechen von dem konig Artus, | |
| die er ie gesehen hett und die hubst, on die konigin sin wip allein. Man dete im allen synen willen, one | |
| swiget die history von im und saget furter von der konigin Jenuvern und von irm gesinde das zu Karidol mit ir | |
| ir ist bliben. //Alsus sagt uns die history das die konigin lang zu Karidol bleib mit irm heimlichen gesinde, der ein | |
| brand die ie gesehen wart. Des kam manig clag zur konigin, und da was nymant der es rechen mocht das groß | |
| da bliebe. Alsus sante er die zwolff barunen zu der konigin, die nit arges darzu gedacht, und det ir diß sagen. | |
| ob ir herre der kónig underdes nit herwiedder keme. Die konigin gelobet yn das und was sere unfro; und myn herre | |
| Also bleib sie zu Karidol biß zun ostern, und die konigin enbot allen den barunen von dem lande Logres. Da sprach | |
| den barunen von dem lande Logres. Da sprach Galahot der konigin wort. ‘Ir herren allesampt’, $t sprach er, ‘myn herre der | |
| geborn von dem lande. //Mit dem qwamen sie fur die konigin wiedder; und der konig Agwisel sprach fur sie alle, sie | |
| Da gingen sie anderwert zu rade, und Galahut sprach zur kónigin und zu mym herren Gawan: ‘Ich han wol vernomen’, $t | |
| dem konig uwerm öheim schuldig sint und myner frauwen der koniginn, das irs enpfaht, ob sies uch me bitten.’ So vil | |
| jungst Agwisel von Scotenlant. Da qwamen sie wiedder fur die konigin, und der kónig Agwisel sprach zu mym herren Gawan das | |
| zwen jager die mit im gefangen waren; sie funden die konigin und myn herren Gawan zu Karidol und wurden ußermaßen wol | |
| und das wortzeichen das er im sante; des was die koniginn ußermaßen fro das der konig noch lebete. Sie erschrack aber | |
| hett. Zum tag bracht Galahut all sin macht durch der konigin willen, und des koniges barun qwamen alle dar. Da fraget | |
| mym herren vernemen das im zorn zu myner frauwen der konigin worden ist und das er sie uneren wil und von | |
| sprach Galahut, ‘sie sollen yczunt wiedder komen und sollen die konigin verurteiln das man sie töden soll oder uneren, so wil | |
| qwam @@s@der konig wiedder und der ratt aller; und die konigin stunt vor dem konig, und alle die barunen von Britanien | |
| das heilig ölei dran gestrichen wart, wann sie sich gewicht konigin macht, und darzu muß sie das lant von Britanie ymmer | |
| von Britanie ymmer me verswern!’ Da schweig Bertelac, und die konigin erschrack des fast sere. ‘Geuneret muß er sin’, sprach myn | |
| ysen was scharpff und sere schnydende. Da lag die falsche konigin zu allerforderst $t off der loien und sah dar, und | |
| $t off der loien und sah dar, und die gerecht konigin saß hie niden in eim andern fenster, und was myn | |
| Min herre Gawan bließ das horn, und Lancelot sah die konigin ane, da er off eim herlichen roß saß. Er slug | |
| Gawan bließ anderwert das horn, und Lancelot sah uff zur konigin. Da slug er das roß mit den sporn und warff | |
| verreter die das falsch urteil gaben uber myn frauwen die konigin!’ ‘Des glaub ich wol, so helff mir got, herre’, sprach | |
| were und ließ sich triben fur das fenster da die konigine inne lag; wenig werte er sich, und Lancelot slug freischlich | |
| schleg off yn. Da lag myn herre Key neben der konigin in den fenstern, und Lancelot sah yn. ‘Herre Key’, sprach | |
| laß! Er versaget es ir nit.’ Da ging er zur konigin und bat sie darumb. ‘Ir sint erloßt’, sprach er, ‘von | |
| er sich so wol gewert hett. Alsus halff Lancelot der konigin ir eren und irs libes, und die barun von Tamelirde | |
| allenthalben ir urteil versprach war sie qwamen. Und die falsch konigin was des ußermaßen unfro und fur mit dem konig zu | |
| und fur mit dem konig zu Britanien, und die gerecht konigin bleib mit hern Gawan in syner herberg. Aldar qwam Galahut | |
| schmerczen gemacht.’ Da gingen sie zu ir herberge, und die konigin leite sie des andern tages fur den konig; auch ging | |
| ir thunt als ich uch getruwe!’ Da nam er die konigin und gab sie Galahut mit der hant. ‘Nu bit ich | |
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