Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
küniginne stF. (3041 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| strit und hett sin roß verlorn; er kam fur die konigin, und sie wart fast sere unfro und erschrack. ‘Frau’, sprach | |
| han ieczunt vil volckes verlorn.’ ‘Ist das ware?’ sprach die konigin. ‘Ja @@s@es, frau’, sprach er, ‘min herre Ywan hett zwey | |
| wirt, ir solt yn allen yrn schaden wol verseczen!’ Die konigin enbot mynem herren Ywan also als Lancelot gesprochen hett, und | |
| ritter reit frölich zu mym herren Ywan und sagt der konigin botschafft. ‘Ay herre got’, sprach er, ‘wann sol dan myner | |
| Lancelot nam das ein und gab Lionel das ander. Die konigin nam yn mit dem kinne und kußt yn sere sußeclichen. | |
| puniole von lazure mit dryn guldenin cronen, das was der konigin zeichen. Lancelot saß off syn roß und nam ein glene | |
| ein glene die starck und groß was, Lionel furt der konigin zeichen an syner hant. Sie namen zur konigin urlob und | |
| furt der konigin zeichen an syner hant. Sie namen zur konigin urlob und slugen die roß mit den sporn gein dem | |
| Sint allesamen fro und sicher, ich siehe myner frauwen der konigin zeichen!’ //Lancelot und Lionel slugen die roß mit den sporn | |
| yn riten. ‘Ich sagen uch von myner frauwen wegen der konigin das ir einen fuß furbas nit enritent, und manens uch | |
| er ist im vil lieber dann uch myn frau die konigin sy.’ ‘Ich wil uch sagen was ir solt thun: ir | |
| ir aber selb rat geben, ob mich myn frau die konigin bittet, wie ich ir mit eren versagen möge.’ ‘Des enrad | |
| $t ‘Ich wil’, sprach der konig, ‘das myn frau die konigin bi dißer gelöbde sy’, und sante zuhant nach ir. Da | |
| prißten sie darumb. //Lancelot schampt sich ußermaßen sere, und die konigin wúst es wol. ‘Herre ritter’, sprach sie, ‘ich enweiß nit | |
| einer jungfrauwen die sin amie were. Darnach sagt yn die kónigin wie sie Lancelot genert hett in ir kamer und wie | |
| mit den wapen gethan hett und wie das er zur konigin umb hilff gesant hett. ‘Da sprach myn frau, herre’, sprach | |
| alle man; ich thun auch werlich.’ ‘Frau’, sprach Hestor zur konigin, ‘ich han bracht das ich sucht’, und wißt ir myn | |
| ritterschafft sere. //Nu stund der konig uff und nam die konigin mit der hant. ‘Frau’, sprach er, ‘ich wil Lancelot bitten | |
| er allein! Wolt ir mirn dann nemen?’ Des was die konigin ußermaßen unfro da sie das hort, und viel Lancelot zu | |
| nie keins dings also fro’, sprachen der konig und die koniginn beide und gnadent im beide sere das er begert sin | |
| Die freud was groß von dem konig und von der konigin und darnach von des koniges rittern allesampt $t und von | |
| Der konig gab im urlob und dets aber ungern, die konigin must yn ser bitten ee dann ers thun wolt. Sie | |
| sale, und er sah wo ein freischlicher serpant uß der konigin kamern gefarn qwam und het ein guldin cron off sym | |
| Galahot, ‘ir daten es uwers undanckes, wann myn frau die konigin erbarmt sich, wene ich, uber mich, da sie das geschůff | |
| die lant in der welt! Darumb hat myn frau die konigin recht, das sie uch gerner bi ir hatt dann verre | |
| ußermaßen wol enpfangen, beide von dem konig und von der konigin und von der frauwen von Maloaut. Nochdann weren sie baß | |
| thun, jungfrau’, sprach der konig und sante zuhant nach der konigin und nach allen irn jungfrauwen, das sie bald zu im | |
| er yn nit me fragen und ging wiedder fur der konigin fuß siczen, dannen er uffgestanden was da er dem schriber | |
| da er dem schriber halff. ‘Min herre Ywan’, sprach die konigin, ‘kunnent ir mir icht gesagen was dem schriber were?’ Desselben | |
| Da ließ yn der konig, und er ging fur die konigin stan. ‘Owe frau’, sprach er, ‘was großer unselikeit ist hůt | |
| so leit. //An dem brieff stet geschriben das uch die konigin Genuvere grußt von Tamelirde, des koniges Leodagans dochter, und darnach | |
| ir. "Wo gewihet konig sin gerecht wip leßet, die gewihet koniginn ist als ich noch hut bi tag bin, also hatt | |
| hatt ewiclich und recht, als gewihet konig zu recht gewihet konigin kauffen sol, in der stat zu Logres, die heubt ist | |
| dem konig wiedder sere weynende. //Der konig sah off zur koniginn ußermaßen unfrölich; also daten alle die bi ir waren. ‘Jungfrau’, | |
| gescheen ist. Ir furtet myn frauwen, ee dann sie gewihete konigin w#;vurde, und anderhalb hundert ritter geleiten uch zu lande, die | |
| myn frauwen zu Logres und nament sie da zu gewihet konigin, als ir recht was. Da wart sie an der ersten | |
| da mit verlose und siner wißheit. ‘Frau’, sprach er zur konigin, ‘hant ir gehort was diße jungfrau gein uch spricht? Sint | |
| ich leben wúst und fur die gútigesten.’ ‘Herre’, sprach die konigin und stunt uff, ‘ich sol dißes úmmer unschuldig sin ob | |
| in dem land von Tamilirde ist, das myn frau die konigin nie verreterin wart, wedder mit irer frauwen noch mit andern. | |
| sol! //Dasselb sagen auch ich uch, frau’, sprach er zur koniginn, ‘entslagent ir uch der verretery nit als ir durch recht | |
| alles das in dem hof was fluchet ir durch der konigin willen, so sere was sie geminnet von allem irm gesinde. | |
| der hett ein dochter, die hieß Genuvere und was der konigin Genovere so glich das man wonde das die ein als | |
| ein nůn dryer tag elter dann die ander. Da der konigin vatter da dot was der konig Leodagan, da nam der | |
| und sin mag das sie von siner dochter Gen#;vuvern ein konigin machen wolten, wann sie der konigin glich was, und wolten | |
| siner dochter Gen#;vuvern ein konigin machen wolten, wann sie der konigin glich was, und wolten sie bi den konig legen. Da | |
| und wolt man sie verderbt han, wann das es die koniginn nit gestatde. Sie ward aber ußerm land gesant; da fant | |
| sie ob sie sinen rat thun wolt, er macht sie konigin von Tamilierde. ‘Ja ich truwen’, sprach sie, ‘gern!’ Da nam | |
| und sprechen furbas von dem konig Artus und von der koniginn sinem wib und von Galahutes traum. //Uns saget die hystori | |
| im auch, was mere zu hof kumen were von der konigin und wie des ein tag bescheiden were, das er zum | |
| Das serpent das ir sahent das mag myn frau die kónigin wol syn. Das es flammen off uch goß ußer synem | |
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