Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
küniginne stF. (3041 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ir solt bas geschehen dannen ir das hercz sagte. Die koniginn saß nyder und saczt die jungfrauwen bi sich; sie begund | |
| das er kam sprechen mocht. Der ritter fragt wo die koniginn were, und man wißte yn wo sie was, und sie | |
| an die stat kómpt da ern uch geben mag.’ Die koniginn begund gedencken were der ritter were der ir also gethan | |
| sagen und sprach das irn wol kentent.’ Da wart die kóniginne $t geware das der ritter geqwetschett was, und fragt yn | |
| mit dem schilt, die mit dem ritter kam, zu der koniginne: //‘Frauw, frauw koniginn’, sprach sie, ‘uch grußt die wisest jungfrau | |
| die mit dem ritter kam, zu der koniginne: //‘Frauw, frauw koniginn’, sprach sie, ‘uch grußt die wisest jungfrau und die schönst | |
| irn wol behaltent.’ ‘Behielt ich sin dann nicht’, sprach die konigin, ‘so were ich sere unbedacht, und die jungfrau muß selig | |
| heißt sie die jungfrau von dem Lack.’ Da wúst die konigin zuhant wol wer die jungfrau was, und nam die jungfrau | |
| unden waren sie ferre von einander. ‘Werlichen jungfrau’, sprach die konigin, ‘dißer schilt ist viel húbscher dann ich wonde, und wer | |
| ie wurdent in allem uwerm leben.’ //Dießer mere was die konigin ußermaßen fro und dete der jungfrauwen groß ere, sie gedacht | |
| nam urlob der mit der jungfrauwen komen was, und die koniginne batt yn das er blieb biß im sin arm heil | |
| wol’, sprach der ritter, ‘frauw, sagt mirs myn frauw die konigin fur ware.’ ‘Ja ich, herre’, sprach sie, ‘ich sage uch | |
| were er was ders yn gesant hett. Da fragt die konigin den ritter was er der frauwen von Rodestock gesant hett. | |
| gedacht sie das sie yn ymer me verlorn hett. Die konigin und die andern frauwen namen die frauwen von Rodestock und | |
| darzu kam schlahende. Sie kam wiedder zu irselber, und die kónigin nam sie einsit hien und wart wol geware was ir | |
| behalten wollent’, und viel ir zu fuß sere weynende. Die konigin hub sie off und ging zuhant ußer der kamern, sie | |
| gebe!’ ‘So verhenget das er da hien fare’, sprach die koniginne, ‘so hantt ir uch nit verschworn; und thút ir des | |
| die jungfrau von Rodestock noch fröer. ‘Herre Hestor’, sprach die konigin, ‘nů wil ich das ir die suchung schwert als es | |
| enkund alles gehellffen nicht, sie wolt ie mit im. Die kónigin und die frau von Maloaut namen sie einhalb abe und | |
| mit im, ob im ein ungluck geschehe! ‘Je’, sprach die konigin, ‘ob yn ein ander ritter ab steche oder mit den | |
| biß an das heubt und an die hende, und die konigin det die heiligen bringen. Diße mere kamen fur den konig, | |
| heiligen bringen. Diße mere kamen fur den konig, und die konigin sagt im wies alles komen was das Hestor den ritter | |
| macht. Hestor nam urlob zu dem konig und zu der konigin allgewapent, wann er nicht enwolt das iemant die trehen sehe | |
| amien gnedig weren. ‘Nu habent kein angst darumb!’ sprach die konigin und tröst yn so sie meist mocht, wann sie wol | |
| der konig und die gesellen nit, so enthielt yn die koniginne so lang biß er wol versucht wart. Sah dann der | |
| er geselle wart. Hestor was sere fro das yn die konigin enthalten hett, und die konigin fragt den ritter dem der | |
| sere fro das yn die konigin enthalten hett, und die konigin fragt den ritter dem der arm gebrochen was, wo er | |
| die rede von im laßen und sprechen furter von der koniginn und ir gesellschafft die by ir bleib. //Da Hestor enweg | |
| //Da Hestor enweg was, sagt uns die history das die konigin den gequetsten ritter mit großen pinen entwapen hieß, und dete | |
| jungfrauw die den schilt bracht hett nam urlob zu der konigin, wann sie keine wise lenger beliben wolt. Sie reit hinweg, | |
| keine wise lenger beliben wolt. Sie reit hinweg, und die konigin ging zu Hestors amien und wolt sie trösten. Die jhene | |
| Hestors amien und wolt sie trösten. Die jhene schalt die konigin sere da sie zu ir kam, und sprach: ‘Frau, frau | |
| sere da sie zu ir kam, und sprach: ‘Frau, frau konigin, als fro mußent ir werden des liebsten das ir in | |
| liebsten das ich in der welt han!’ Darumb zörnet die konigin ußermaßen sere, auch wart sie darnach in kurczer wil als | |
| wiedder zu yrm land farn; sie kam wiedder zu der konigin umb urlob, und der konig bat sie sere das sie | |
| konig bat sie sere das sie belieb, und auch die konigin, und sie enwolt es keyn wise nicht thun, wann sie | |
| ritter urlob zu bliben biß im sin arm geheilt. Die konigin und die frau von Maloaut gingen zu Hestors amien und | |
| so sere nit zurslagen gewesen. Der knapp kam fur die konigin und sprach: ‘Frau’, sprach er, ‘ich bring uch gute mere | |
| sage uch, er ist wol gesunt und wol farnde.’ Die konigin ließ den knappen nicht me sagen; sie nam den schilt | |
| synen.’ Diß mere kam fur den konig und fur die konigin; und der konig ging zu dem knappen mit großer geselschafft | |
| so großem jamer das sie wedder der konig noch die kónigin getrösten kund. Der knapp der den schilt bracht hett nam | |
| wolt hinweg riten mit der frauwen. Der konig und die konigin baten den knappen das er den schilt da ließe. ‘Des | |
| ir in des konig Artuses hof fart und grußet die konigin von eim ritter dem sie zu eim mal einen halben | |
| hett und der die botschafft zu Quinportorentin warb zu der konigin und mit der jungfrauwen kam, die den gespalten schilt bracht | |
| von der hie vor geseyt ist wie er sie zur konigin warb und zu der frauwen von Rodestock, und wie er | |
| weg zuhauff stießen. Alda begegent yne die jungfrau die der koniginn den gespaltenen schilt furt. Min herre Gawan fragt sie wo | |
| fragt sie wo sie hien wolte. ‘Ich wolt zu der koniginne Genover, herre’, sprach sie. ‘Ich wolt das wir beide da | |
| uch nit sagen, ir koment dann mit mir zu der koniginne.’ ‘Da hien mag ich noch nit komen, ich wils ee | |
| dem konigrich von Logers, herre’, sprach er, ‘und bin der konigin Genofer ritter. Ich súch einen ritter, herre’, sprach er, ‘den | |
| von dem konigrich von Logers’, sprach er, ‘und bin der konigin Genovern ritter.’ ‘Wie heißt ir, herre?’ ‘Ich heißen Hestor’, sprach | |
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