Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
küniginne stF. (3041 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| zu dem konig kam, da furten die vier ritter die koniginn hinweg, wann sie dheynen trost me hetten, sie músten ir | |
| wiedder affter ziehen. Da sante zuhant der konig nach der konigin, die sere großen jamer macht. Die botten kamen zu der | |
| die sere großen jamer macht. Die botten kamen zu der koniginn und sagten ir wie fro der konig were und wie | |
| der konig was entwapent und reyt gegen im und die koniginn und die frau von Maloaut und frauwen und jungfrauwen ein | |
| wart groß ere gethan von dem konig und von der koniginne und von mym herren Gawan, und was die meist freude | |
| des koniges thůn’, sprach der ritter, ‘und siner gesellschafft?’- der koniginn wolt er nicht nennen. ‘Werlich’, sprach Galahot, ‘der konig duncket | |
| sin lang kund nicht han gehabet; und myn frau die koniginne ist ein frau als gůt das ich nie ir glichen | |
| ir glichen gesah.’ Da der ritter hort sagen von der koniginn, da ließ er das heubt hangen und begunde fast sere | |
| Gawan und myn herre Ywan des konig Fryens sun. Die konigin schlieff uff der leuben da myn herre Gawan off siech | |
| wilkomen. Nach eßsen ging der konig und Galahot und die koniginne $t vor myn herren Gawan siczen alda er siech lag. | |
| enweiß were er sy.’ ‘Wer was der ritter’, sprach die konigin, ‘mit den schwarczen wapen?’ ‘Das mögent ir uns wol sagen’, | |
| welt allerliebst ist.’ //‘So helff mir gott, herre’, sprach die koniginne, ‘das was anders nymant dann der swarcz ritter.’ ‘Frau’, sprach | |
| gewaltig was und sins gutes. Min herre Gawan runde der konigin in ir ore das es der schwarcz ritter were der | |
| hett. Sie retten lang von dem schwarczen ritter, und die koniginn stund off und ging ußer der kamern da myn herre | |
| fenster stan. Galahot stund off und ging mit ir. Die konigin sprach zu Galahot: ‘Herre’, sprach sie, @@s@‘ich han uch sere | |
| lieb!’ Darnach saget er im wie der konig und die konigin und myn herre Gawan gesprochen hetten von im, und wie | |
| herre Gawan gesprochen hetten von im, und wie yn die konigin gebeten hett das er ir schúff das sie den guten | |
| Ir solt auch wol furwar wißen das myn frauw die konigin’ (sprach er) ‘in dißer welt nymands als gern sehe als | |
| ‘Nu sagent mir’, sprach er, ‘was ich myner frauwen der konigin sol sagen!’ ‘Ich weiß werlich nit was ir sagen mögent’, | |
| args da von geschehen möcht das uch myn frauw die konigin gesehe und bespreche.’ ‘Da hort groß müsal zu’, sprach der | |
| stille gethan werden das das nyman geware wurd dann die konigin. ‘So bitt ich uch’, sprach er, ‘das ir miner frauwen | |
| bitt ich uch’, sprach er, ‘das ir miner frauwen der koniginne sagent das ir in uwer lant nach mir habent gesant.’ | |
| kóniges pavilune!’ //Galahot reit wiedder mit kleiner gesellschafft, und die koniginn stunt off der leuben und sah Galahoten kumen. Sie kam | |
| abendes wiedder zu sym gesellen und sagt im das die konigin größlich zu ungemach were und das sie yn gern sehe; | |
| und Galahot reit wiedder mit syns gesellen urlob, und die konigin fragt yn aber ob er kein mere vernomen het von | |
| sprach Galahot. Mit sußgethaner $t rede ging Galahot und die konigin allen den tag umb, und Galahot beleib die nacht mit | |
| fur zu sym gesellen, er sagt im alles das die konigin geredet hett und trost yn so sere das er vil | |
| sprach: ‘Herre’, sprach er, ‘ob mich myn frau fraget die konigin umb uch, was wollent ir das ich sprech?’ ‘Alles das | |
| und reit uber das waßer zu dem konig, und die konigin kam behendiclichen aber zu im. Sie fraget yn ob er | |
| weiß was ich me darzu $t thun wolle’, sprach die konigin, ‘ir mögents wol fördern und sůmen ob ir wolt; thunt | |
| und allwege so er wiedder kam so fragt yn die konigin ob der ritter noch kumen were. Die nacht bleib Galahot | |
| fůr er zu sym gesellen wiedder. ‘Herre’, sprach er, ‘die konigin muß uch noch hůt sehen.’ ‘Hei herre’, sprach er, ‘so | |
| gern. Galahot kam wiedder zu des koniges pavilune, und die konigin fraget yn ob der ritter komen were. ‘Ja er, frau’, | |
| an dem abende were!’ Sie begunden beide lachen, und die konigin halst yn, und waren beide ußermaßen fro. Diß sah die | |
| und gedacht das es schier by dem ende were. Die konigin was ußermaßen fro das der ritter komen was, und belanget | |
| sie sere wann es nacht wolt werden. Also was die konigin sere zu ungemach biß an die nacht und spielt manigerhand | |
| man gaße da begunde die nacht zu herzugeen; und die konigin nam Galahoten mit der hant, und gingen beyde jhens waßer | |
| das er zu mir kum!’ sprach Galahot. Das hort die konigin und fragt yn ob er syn truchses were. ‘Neyn er, | |
| kamen sie zu der stat da Galahot wesen wolt. Die konigin und Galahot saßen nyder uff das graß ferre von den | |
| die frauwen und gingen hinweg furwert. Galahot sprach zu der koniginne: ‘Frau’, sprach er, ‘nu mögent ir den besten ritter sehen | |
| ritter sehen der nu lebet.’ ‘Welches ist er?’ sprach die koniginn. ‘Welcher duncket uch das es sy’ (sprach er) ‘frauw?’ ‘Sie | |
| ir einer.’ Mit dem kam der gut ritter fur die konigin gegangen und zittert so sere das er die konigin kam | |
| die konigin gegangen und zittert so sere das er die konigin kam mocht gegrußen, und wart miteinander bleich. Die konigin hett | |
| die konigin kam mocht gegrußen, und wart miteinander bleich. Die konigin hett groß wunder was im were. Der gut ritter und | |
| gut ritter und der truchses $t knyten nyder fur die konigin und grußten sie, der gut ritter doch kumeclich. Er slug | |
| jhen erden als der sich sere schampte; da wúste die konigin zuhant wol das ers was. Galahot sprach zu sym truchseßen | |
| thet syns herren willen und ging zu den frauwen. Die konigin nam den ritter mit der hant und dete yn fur | |
| die augen nye, wes sie yn fragte. Das wundert die konigin sere was im were, und begund geware zu werden bi | |
| by sie und begund zu sprechen von manigerhand sachen. Die konigin begunde zu allererst reden und sprach: ‘Lieber herre, warumb decket | |
| ‘Neyn ich, frauwe’, sprach er, ‘ich was es nicht.’ //Die konigin hort an im wol das er sichs nit rúmen wolt | |
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