Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
küniginne stF. (3041 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| was geritten, da sante er eynen synen nefen zu der koniginne und bevalh im das er mit ir ritte zu dem | |
| ritte zu dem closter da ir schwester inne was, die koniginn Alene. Da er sie zu dem closter bracht da ir | |
| konigs und wie sie enterbt weren, da clagt allermeyst die koniginn Alene von Bonewig und sprach: ‘Owe leyder, ich han allzu | |
| das inn dem closter was macht großen jamer. Da die koniginne von Gaune zu ir$/ selber kam, da begunde sie ir | |
| sie ir zwey kint verlorn hett. ‘Ach arme’, sprach die koniginne von Bonewig, ‘nu sint wir leyder beyde on kint!’ und | |
| vil mere gewesen und ir jamer und ir angst. Die koniginn von Gaune enbot der abtißinn und deth zuhant ir hare | |
| by Merlins gezyten, der glichet den propheten, wann er die koniginn von Engellant allerliebst hett dann ander koniginne; wann er halff | |
| wann er die koniginn von Engellant allerliebst hett dann ander koniginne; wann er halff yn manch groß sach vollenden mit eren, | |
| konig Bohorts kinde von Gaune. //Da der vertriben ritter der koniginne von Gaune beid ir kint hett genomen und wiedder zu | |
| Er enwas nit lang konig gewesen und hett nůwes die koniginn Jenovere genomen in den sieben monaden und in eim halben. | |
| Amide und zu rechtem namen Elizabeth. Sere schön was die konigin Jenovere, sie enkunde ir aber nicht glichen; sie was ein | |
| nye so wol geschaffen man gesehen und so schön. Die kúniginn Jenever, die yn allermeist prúfete, sprach das im die brust | |
| sagen von syner mutter und von syner mumen, den zweyn koniginnen, die beid unfro sint zu Mönster_Roal und unberaten, die ettwann | |
| waren und wol beraten. //Die history sagt uns das die koniginn Alene von Bonewig und ir schwester die koniginne Evaine von | |
| das die koniginn Alene von Bonewig und ir schwester die koniginne Evaine von Gaune samet sin zu Munster_Roal. Die koniginn von | |
| die koniginne Evaine von Gaune samet sin zu Munster_Roal. Die koniginn von Bonewig hett ein heiliges leben, allsolch hett ir schwester | |
| Bonewig hett ein heiliges leben, allsolch hett ir schwester die koniginne von Gaune heilig leben und gutes. Und das closter nam | |
| jaren wol drißig edelfrauwen darinn sich hetten begeben. Und die kóniginn Alene von Bonewig macht dasselb closter, und wart ein heubtcloster, | |
| irs kindes. Es geschach an eim montag fru das die koniginn det singen ein meß von unsers herren geburt, irs mannes | |
| frauw were und warumb sie so großen jamer mechte. Die koniginn weint so sere und so lut das sie sin nicht | |
| uch freud, wann mich duncket das irs wol bedorffent!’ Die koniginn besach den man und sprach das im got must lonen, | |
| darinn geschriben wer, schön und offrecht. Und sprach zu der koniginn: ‘Liebe frauw, sagent mir were ir sint und warumb ir | |
| sunde, und allen weltlichen ruwen sol laßen farn.’ Da die koniginn hort das er also wol sprach, da ducht er sie | |
| kint gesunt ist und lebet wol mit gemache!’ //Da die koniginn das hort, da kam sie so von irselber das sie | |
| da er ist, so gemahelich ist er.’ Da wart die koniginn fro, das sie nicht fröer mocht wesen, wann sie das | |
| da was. Die bekant yn auch wiedder. @@s@Da wart der koniginn wol zu můt, und sprach: ‘Durch gott, vil lieber herre, | |
| syn und waren syner kunfft sere fro. Da fragt die koniginne und růmte stillschwigende ob sie gleuben mócht das er ir | |
| gegeben ee ich zu hofe kem. Da myn frauw die koniginn, die alhie ist, sah das ich keynů kleyder hett, da | |
| das er noch ein groß herre werde.’ //Diß hort die koniginn von Gaune alda sie in einer kamern was, da sie | |
| was ir were. ‘Das wil ich uch sagen’, sprach die konigin, ‘die frau ist myn schwester und ist die konigin von | |
| die konigin, ‘die frau ist myn schwester und ist die konigin von Gaune, und frauwet sich so sere irs nefen Lancelots | |
| das sie von freuden in onmacht viel.’ Da sprach die koniginne von Gaune das die rede also nicht enwere. ‘Myns nefen | |
| Artus nit verwißen.’ //Der bruder nam urlaub zu den zweyn koniginnen und zu allen den andern frauwen und reyt hinweg und | |
| bleib off dem weg zu uch komende. Und die edel koniginn sin wib ist vertriben ußer irm lande und hatt verlorn | |
| und zu allen synen rittern und reit wiedder zu der koniginn von Bonewig und seit ir wie er ir ding geworben | |
| und seit ir wie er ir ding geworben hett. Die koniginn gnadet im sere. Da sprach er zu den koniginnen beiden | |
| Die koniginn gnadet im sere. Da sprach er zu den koniginnen beiden das sie sich wol gehabetten, sie solten beid kurczlichen | |
| wol getröstet hett. Der bruder nam urlob zu den zweyn koniginnen und reit wiedder zu synen brudern dannen er @@s@komen was. | |
| – Alhie mußen wir diße rede laßen von den zweyn koniginnen und von dem bruder und furbas sagen von dem konig | |
| alleyn den konig Ban von Bonewig, und myn frauw die koniginn Evaine enhett nit @@s@men schwestern dann die koniginn Alenen von | |
| frauw die koniginn Evaine enhett nit @@s@men schwestern dann die koniginn Alenen von Bonewig.’ ‘Nu wißent furware’, sprach Leonces, ‘das es | |
| den dryen nefen und sprechen ein wil von den zweyn kóniginnen die sampt sint zu Múnster_Roal. //Das spricht das buch das | |
| sint zu Múnster_Roal. //Das spricht das buch das die zwo koniginne waren so lang zum Koniglichen $t Mónster das sie beide | |
| von weynen nacht und tag und von schweren gedencken. Die koniginn von Gaune hett wol gehört sagen das Claudas ir kint | |
| was fast geistlich und diende gott gern. Nochdann was die konigin von Bonewig ir schwester zehen mal geistlicher. Sie trug nacht | |
| der allweg dry in dem closter waren. Diß was der koniginn leben von Bonewig, alldiewil das sie lebte biß an ir | |
| yren augen und alweg rot als ein rose. Ir schwester koniginn Evaine was allweg kranck, mager und bleich, sither das sie | |
| kint were das ich mit mynen augen ye gesah.’ Die koniginn von Bonewig was ußermaßen fro. ‘Viel liebe schwester’, sprach die | |
| von Bonewig was ußermaßen fro. ‘Viel liebe schwester’, sprach die koniginn von Gaune, ‘nu weiß ich wol das unser herregot nicht | |
| großen eren bestatt, als man zu recht sol thun einr koniginn. Die koniginne von Bonewig macht großen jamer umb ir schwester | |
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