Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
küniginne stF. (3041 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Artus sun, den er gewunnen hett ee dann er die koniginne zu wib geneme, $t by einer schonen jungfrauwen, die was | |
| sere das der tal allsampt vol wart. Diß vernam die koniginne und die ritter die mit im waren, und ritten den | |
| der konig saß noch in sym gedanck; des was die konigin sere zu ungemach und die mit ir waren. Mit dem | |
| mit der einen barren umb synen halß. Da er die koniginn sah, er sprach: ‘Frau, von des almechtigen gottes wegen múßent | |
| nach im inn solt kumen; von dem das er die konigin gesehen hett was er so sere uß synen sinnen komen, | |
| thet. Er was uber die porten komen, das er die konigin besehe. Da er innerthalb die porten was komen, da wart | |
| er darinn möcht. Key reyt darwert, und begegent im die koniginn underwegen wiedder kerende und wonde das der rytter synen spot | |
| sah den ritter ob der porten steen und besah die koniginn. ‘Herre ritter’, sprach er, ‘ir hant nit húbschlich gethan das | |
| @@s@‘das ir mynen herren den konig und myn frauw die koniginn wol fur schnúdel habent ersehen, das ir sie nit gewertent | |
| ‘Ich bin Key der truchseße.’ Der ritter sah das die koniginn zornig hinweg reit, und wart so unfro das er nahe | |
| und sprach zorniclichen zu im: ‘Ich hieß dich doch die konigin inn laßen, warumb dethe du des nicht?’ ‘In truwen herre’, | |
| die port offen were. Der konig saß off und die koniginn und all ir gesellschafft und ritten bald in jhen burg. | |
| da dem konig Artus die port entschloßsen wart und der konigin. //Diß buch spricht das der wiß ritter reit von der | |
| großem zorn und mit großem ungemut, umb das er die konigin erzörnet hett, die im tusentstunt lieber was dann sinselbs lip. | |
| ‘Ja’, sprach Key, ‘ir sint der der myner frauwen der konigin gestert spottet vor der porten, und der ritter den ir | |
| sprach, er wolt yn ee dahien laßen furen; und die konigin und manig ritter furen darwert. Der ritter mit dem schilt | |
| mit dem schilt mit den zweyn barren kam fur die konigin geritten und grußt sie und sie yn. ‘Frauw’, sprach er, | |
| die port off. Der ritter besah anders nit dann die konigin, und da sie den berg kamen geritten, vergaß im sinselbs. | |
| wolt ryten. Er reyt furter und sah wiedder zu der konigin wert, und die port ging wiedder zu und gab einen | |
| wart aber nymands darinn, und der konig sprach zu der koniginn und zu synen rittern die mit im waren: ‘Als vil | |
| Er was unfro und sere zu ungemach. ‘Herre’, sprach die konigin, ‘diß mußent ir alles dulden; der uch suß viel hatt | |
| port warent beyd beschloßen. Er sah umb und sah die konigin vor dem pallast steen; er gedacht das er nyrgent wolt | |
| er gedacht das er nyrgent wolt farn, er hett die koniginne dann zum ersten gesehen. Er kerte wiedder umb und reyt | |
| wißen?’ ‘Ja ich ußermaßen gern’, sprach der konig und die koniginne alsam. Dem ritter was sere leyt das er dheyn stat | |
| leyt das er dheyn stat hett noch dheyn muß der konigin zu sagen wies darumb stúnde, und die trehen sprungen im | |
| konig. Er saß wiedder uff syn roß und fragt die konigin ob sie gern wolt wißen das thůnd von der burg, | |
| den tag kůnte, da stund der konig uff und die konigin und all ir gesellschafft und bereyten sich wiedder nyder zu | |
| wiß ritter gescheiden was von dem konig und von der konigin, da reit er zuhant zu mym herren Gawan und zu | |
| findent ir myn herren den konig und myn frauwen die koniginne, die solt ir mir beide grußen von mynentwegen und solt | |
| dann von gottes wegen und darnach von myner frauwen der konigin.’ Er nam urlub zu yn und reyt wiedder zu des | |
| hett was gende siczen in ein fenster und besah die konigin. Sie rieff zu ir und sprach: ‘Frauw, ir hettent hut | |
| hettent hut gut herberg und ich böse.’ ‘Werlich’, sprach die konigin, ‘ich wust uwer da nit, jungfrauw, und möcht ich uch | |
| ir, frauw’, sprach die jungfrauwe. ‘Wie wer das?’ sprach die konigin. ‘Das enwil ich uch nicht sagen’, sprach die jungfrauw, wann | |
| die jungfrauw, wann sie gedacht das der wiß ritter die konigin minnete und sie yn wiedder, by dem das er die | |
| er die burg nit wolt rumen, er hett dann die kónigin ee gesehen; und ir gesellin hett ir gesaget wie er | |
| er nit enwust was er thun solt da er die konigin vor der porten sah. Underdes das sie also retten kam | |
| und kůst synen neven und darnach die andern all. Die konigin was ußermaßen fro das myn herre Gawan noch lebte. Der | |
| und sprach das wirs uch dancketen und myner frauwen der konigin.’ ‘Werlich herre’, sprach die konigin, ‘das was unser ritter der | |
| dancketen und myner frauwen der konigin.’ ‘Werlich herre’, sprach die konigin, ‘das was unser ritter der nechten von hinnen reit, uff | |
| herre Gawan nam urlub zu dem konig und zu der koniginne und reit den ritter suchen; und der konig und syn | |
| bejagen wollen.’ ‘Was ist das?’ sprach er. ‘Myn frauw die konigin enbútet allen gůten @@s@rittern das sie komen des dritten tages | |
| Artus stryten mit dem konig von Uber den Marcken.’ ‘Welche konigin meynent ir, liebe jungfrauw?’ sprach er. ‘Des konig Artus wip’, | |
| ich hint slieff da er slieff, und myn frauw die konigin mag des wol sicher syn das er sicherlich alda sol | |
| yn wer er were. ‘Herre’, sprach er, ‘ich bin der konigin ritter, und haßent mich diße lut und wollen mich lesterlich | |
| haßent mich diße lut und wollen mich lesterlich döten.’ ‘Welcher konigin ritter sint ir?’ sprach der wiß ritter. ‘Der konigin von | |
| ‘Welcher konigin ritter sint ir?’ sprach der wiß ritter. ‘Der konigin von Britanien, herre’, sprach er. Da sprach der wiß ritter | |
| vernomen han, und darzu $t ist er myner frauwen der konigin ritter.’ ‘Umb die konigin enlaß ich nymer, ich töte yn.’ | |
| $t ist er myner frauwen der konigin ritter.’ ‘Umb die konigin enlaß ich nymer, ich töte yn.’ ‘Neyn’, sprach der wiß | |
| er syn der uch lert das ir myner frauwen der konigin ritter also unertent!’ Und der wiß ritter zugt dem gefangen | |
| sprach der ritter, ‘von weswegen sol ich myner frauwen der konigin dancken das ir mich also erlöst hant? Sagent mir uwern | |
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