Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
küniginne stF. (3041 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| bestatt, als man zu recht sol thun einr koniginn. Die koniginne von Bonewig macht großen jamer umb ir schwester und bleib | |
| gab im schöne cleyder, cleynote und anders gutes viel. Die koniginn $t enhielt Banin desselben abendes und sprach, sie wolt das | |
| und irs andern gutes. Darnach wurden sie ummer mer der koniginn ritter geheißen. So vil det Banin in demselben jare mit | |
| konig Artus zu denselben stunden was zu Kamalot und die koniginne syn wip und viel ritterschafft mit yn; und der konig | |
| mir bevalent zu wisen und zu lernen.’ //Herunder kam die konigin gan und herre Gawan mit ir. Der konig sah myn | |
| hohem geschlächt ist geborn.’ ‘Wer ist der knapp?’ sprach die konigin. ‘Werlich frauw’, sprach myn herre Ywan, ‘er ist ein der | |
| dar bracht het die er ye gesehe. ‘Wie’, sprach die koniginn, ‘kam er nechten erst zu hofe und wil morn ritter | |
| beger.’ ‘Ich wolt sere gerne den knappen sehen’, sprach die koniginn. ‘So gesahet ir nye dheynen so schönen noch so wol | |
| -, und bringent mirn ersame zu hofe!’ Er sagt der koniginne $t selb wie des knappen frauw zu im komen were | |
| genant hett die frauw von dem Lack. Des wundert die kóniginne sere, und belanget sie wann sie den knappen solt sehen. | |
| frauwen und jungfrauwen lieffent allesampt uß; der konig und die koniginne lieffen allesampt uß gegen im. Min herre Ywan nam den | |
| und leyte yn off den sale. Der konig und die koniginn namen yn zwuschen sich ietweders mit eyner hant und leyten | |
| yne zu dem gestúle da der konig saß und die koniginn. Sie saßen nyder, und der knapp saczt sich nyder in | |
| und volkómenlicher $t dann er da vor was gewesen. Die kóniginn besah yn und sprach das yn gott zu eim byderben | |
| die frauwen die er ye gesah möchten nit geglichen der konigin mit schöne. Er hett auch recht, wann es was keyn | |
| all frauwen die off erden lebten. ‘Herre Ywan’, sprach die koniginn, $t ‘wie heißt der knappe?’ ‘Frau’, sprach er, ‘des weiß | |
| darumb nicht, wann er die sprach fast recht sprichet.’ Die konigin nam yn mit der hant und fraget yn wannen er | |
| sprach die frauw. Des enhort alles der knapp nit. Die koniginne ging in ir kamern. Umb vesperzitt myn herre Ywan nam | |
| yn zur vesper. Nach vesper ging der konig und die koniginn $t durch den sale in einen schönen baumgarten off einen | |
| wart darumb $t gesprochen off und nyder das es die koniginn erfůre, und was ir ußermaßen leyt. Sie forcht das ers | |
| Ich han zu myner frauwen noch nit urlob genomen der koniginne.’ ‘Ir hant wißlich gesprochen’, sprach myn herre Ywan, ‘wol$/ dann, | |
| und hing im off syn schultern. Sie kamen in der koniginne kamern gande. Der knapp wart der koniginne geware und knyte | |
| kamen in der koniginne kamern gande. Der knapp wart der koniginne geware und knyte vor ir nyder und besah sie sere | |
| fur die frauwen von Noaus.’ ‘Hey herre got’, sprach die konigin, ‘warumb gestattet das myn herre? Er hatt so vil zu | |
| werden sol von großen theten und von großer ritterschafft.’ //Die koniginn nam den knappen mit der hant und sprach: ‘Stent off, | |
| wir die rede laßen von dem konig und von der koniginne $t und von syner gesellschafft und der yren und sprechen | |
| Artus hoff myns herren und gebent sie myner frauwen der koniginne; und sprechent das irs der knapp syner ersten gewinnung hab | |
| und fůre zu hofe syn botschafft thun. Er sagt der konigin $t das wunder das er gesehen hett von dem knappen. | |
| wunder das er gesehen hett von dem knappen. Und die koniginn was des ser fro und sant im ein gůt schwert | |
| Er gab im das schwert und sprach das im die koniginn embót das ers umbgúrt von yrentwegen. Er nam das schwert | |
| kamen, der ritter der im das schwert bracht von der kóniginne reit fúr und sagt es der frauwen das der ritter | |
| im scheiden der im das schwert hett bracht von der koniginn; er hett yn lieb und briste yn sere in synem | |
| wiß ritter. ‘Darumb’, sprach er, ‘das mir myn frau die koniginne dißen furt bevolhen $t hatt, das ich nymand daruber laß | |
| bevolhen $t hatt, das ich nymand daruber laß ryten.’ ‘Welhe koniginne meynent ir?’ sprach der wiß ritter. ‘Ich meyn des konig | |
| gebútet mirs? Off uwer truwe, gebútet mirs myn frauw die koniginne?’ ‘Da ist anders keyn gebott an dann mynselbes.’ ‘Uwer gebott?’ | |
| und wolt yn laster thun off uwer frauwen geleit der koniginne.’ ‘Diß enhan ich nit von myner frauwen wegen gethan, ich | |
| gebent mir uwer trúw das ir by myner frauwen der koniginn $t nit ensint, ich wil das ein thun von den | |
| Er was genant $t Alibors des vavasors sůn von der Konigin Furte. Also hieß man den furt umb das yn die | |
| Furte. Also hieß man den furt umb das yn die kónigin zu dem ersten fant; das geschach in den ersten zweyn | |
| mochten, wol als ferre als man zwiernat geschießen mocht. Der koniginne wart so angst das sie uber die Hůmbre reyt und | |
| hof, da er wol bekant was. Er ging zu der kóniginne und sprach zu ir: ‘Frau’, sprach er, ‘ich bin eynen | |
| mit eim wißen roß.’ ‘Als helff uch gott’, sprach die koniginn, ‘warumb fraget irs? Nu saget mir war!’ ‘Ich danck uch | |
| fúrte ichs hinweg nicht.’ ‘So mir myn lip’, sprach die konigin, ‘er hett effenlichen gethan, hett @@s@er uch syn roß geben | |
| fachten wir lang.’ ‘Welch uwer úberwand den andern?’ sprach die koniginn. ‘Frau’, sprach er, ‘als helff mir gott als ich uch | |
| Hie an dißer statt sprechen wir nit me von der konigin noch von dem ritter, wann wir furter sprechen múßen wie | |
| so er baldest mocht, und begegent im Alibons, der der koniginn fůrt hůt. Er fraget yn ware er so bald ritte, | |
| er wolt selb dar farn. ‘Frau’, sprach er zu der koniginn, ‘ich wil das ir mit mir fart und nement frauwen | |
| fordersten porten beschloßen. Er wart unfro und sprach zu der konigin und zu allen den die mit im kamen das er | |
| die jungfrauw die da mit uch ist?’ ‘Es ist die koniginn’, sprach der konig. ‘Herre’, sprach der ander, ‘was ich durch | |
| ander, ‘was ich durch uch und durch myner frauwen der konigin willen gethun mag, das sol uch zu allen zyten bereyt | |
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