Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
küniginne stF. (3041 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| nochdann hett er sies gern enthalten. Da nam Galahut die konigin und furt sie zu syner herberg. Zuhant da der konig | |
| er hett geschwurn das er nymer dienst getet diewil die konigin von im were. Also gesenffte Galahut dem konig synen můt | |
| Also gesenffte Galahut dem konig synen můt und furt die konigin zuhant hinweg mit großer geselschafft. Der konig selb und myn | |
| mit ir ein große mile; und der konig sprach die konigin by neben an: ‘Frau’, sprach er, ‘ir wißent selber wol | |
| reit wiedder heim. Min herre Gawan reit furbaß mit der konigin und des koniges barun ein gut teil. Also furt sie | |
| gewesen und die groß ere gesehen hetten die man der konigin gethan het, sie namen urlob und ritten wiedder zu lande. | |
| wiedder zu lande. Darnach uber ein kurcze wil nam die konigin Galahut und Lancelot zu eim rade und die frauwen von | |
| als ich des koniges dochter was von Tamelirde und der koniginne und des konig Artus wip mit recht bin ane allerslacht | |
| bin.’ Da gnadet sies im und dancket im sere. //Die kónigin was lang zu Sorelois und het dick so getan gesellschafft | |
| sich gehúbe. Sie hetten sie ußermaßen lieb, und die ander konigin mochten sie uber ein geminnen nit; sie was stolcz und | |
| minste mochten; sie waren dick zu Sorelois mit der guten konigin und daten ir gut geselschafft. – Und sprichet nu furter | |
| teil siner lut; die barune waren auch da, und die konigin was mit im alda und Bertelac. Des nachtes geschach ein | |
| groß zeichen, als es got selb wolt, das die falsch konigin lam wart, beide an fußen und an henden und an | |
| siebenzehen jare und bin bruder Amadas genant. Jenuever die edel konigin bracht mich mit ir zu land von Tamelir, also kam | |
| und versuchen sie fast wol. Der konig Leodogan, der gerechten konigin vatter – ich weiß noch @@s@furwar nit wer sie sy | |
| kam zu Camahelot nach dem konig zuhant, wann er die konigin funden wond han. Da was sie des dritten tages da | |
| in eins richen burgers huß zu herberg und ließ die konigin sinselbs herberg, als im der einsiedel riet; er sach sie | |
| die darinn waren, biß an den bruder und an die konigin; und ein ander bot kam und sagte das ers durch | |
| synen barunen allen; andersitt redet der bruder mit der falschen konigin und sprach: ‘Frau, mich duncket wol das ir die freud | |
| im die verretery al uß und uß; dasselb saget die konigin, das die barun alle horten, und der konig seynte sich | |
| es die barune von Tamelirde wusten und myn frau die konigin, die sin sere fro solte syn.’ //Der konig sante zu | |
| allen sinen mannen, und myn herre Gawan enbot es der konigin, diß vil fröer was in irm herczen dann sie gebaret. | |
| willen. Da des koniges barune allesampt @@s@komen waren, die falsch konigin und Bertelac musten aber die verretniß sagen, das sies alle | |
| Da must der konig den prelaten schwern das er die konigin wiedder nemen solt, und von den sunden die er begangen | |
| rate das sie zu Sorelois wolten riten und wolten die konigin bitten umb gnade. Sie ritten zu Sorelois. Da sie zur | |
| kamen barfuß fur sie und vielen ir zu fußen. Die konigin was edel und barmherczig und hub sie off alweinende; da | |
| ir ubeln můt. Darnach schiere sante der konig nach der konigin beide, erczbischoff und bischoff und den einsiedel und syner barunen | |
| der konig in sin herberg keme und wie die falsch konigin gefarn hett und Bertelac ir ratgebe. ‘Frauw’, sprachen die barune, | |
| lant wiedder nemen und det das sere nöt, und die konigin fur wiedder zum konig – da was die ander konigin | |
| konigin fur wiedder zum konig – da was die ander konigin dot und Bertelac –; und Galahut antwurt die konigin wiedder | |
| ander konigin dot und Bertelac –; und Galahut antwurt die konigin wiedder also gelich als im der kónig bevolhen hett. Also | |
| gelich als im der kónig bevolhen hett. Also was die kónigin zu Soreleis gewesen zwey jare und sieben monat, und der | |
| des gelonen muße das ir mir gethan hant mit der konigin!’ Also was die konigin wiedder mit dem konige, und Galahut | |
| ir mir gethan hant mit der konigin!’ Also was die konigin wiedder mit dem konige, und Galahut bat die konigin bi | |
| die konigin wiedder mit dem konige, und Galahut bat die konigin bi der trúw die sie Lancelot schuldig were, das sie | |
| ich wene.’ ‘Ist er on myn urlob hinweg’, sprach die konigin, ‘so weiß ich wol das ich im als lieb nit | |
| erwiedder kompt durch myn fruntschafft, und uwer geselle’; und die konigin bats yn auch. Da gelobet ers yn und det das | |
| im wie er dem konig gelobet $t hett und der konigin das sie beide zu ostern solten wiedder komen. Also trost | |
| wil von yn zweyn. //Der konig Artus het die gerechten konigin wiedder und det alles das er wust das ir lieb | |
| und Lancelot zu Carduel da der konig was, und die konigin enbot Lancelot das er sie heimlich $t besprech. Er det | |
| im geknyet hett. Des ostertages kam der konig frú zur konigin und zu Galahut vor der messe, und bat sie beide | |
| und von manigen andern landen. Den hoff wil ich der konigin zu eren machen und Lancelot, fur das laster das ich | |
| wil ich yn uch lihen’, sprach der konig; und die konigin was des ußermaßen unfro, sie wolt aber darwiedder sprechen nit. | |
| die da waren das man yn zu wunder anesah. Die konigin und die frauwe von Maloaut zierten yn so wol das | |
| Dodinel von Norwege ist myn bruder.’ Da greif yn die konigin umb den halß und kust yn so lang biß das | |
| Der konig weint sere und was des unfro, und die konigin was des vil unfröer und Galahut umb Lancelot, den @@s@sie | |
| und reyt myn herren Gawan suchen. Da qwam Galahut zur konigin und fraget ob sie mit farn wolt. ‘Nein ich’, sprach | |
| das fingerlin das ir an uwer hant habet.’ Und die koniginn hett im das fingerlin gegeben mit ir minne, Morge bekant | |
| Da het Morge der fingerin auch eins, das ir die konigin zu wile gegeben het, das dem glich was, und stunden | |
| het ein hant in die ander geleit. Morge het die konigin lang gehaßet und wust wol das sie Lancelot minnet und | |
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