Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
küniginne stF. (3041 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sie da mit meynten. Er gedacht $t aber nach der konigin, die im wiedder tag noch nacht uß dem můde kame. | |
| @@s@solt er heruber, er múst mir zol geben, als die konigin sin wip noch gestert thet, die mir einen den schönsten | |
| ritter, der herre zu lande komen ist und wil die konigin erlösen und darzu alle die gefangen von Britanien.’ ‘Du lúgest!’ | |
| zwen gesellen. Sie sprachen, es were der ritter der die konigin erlösen qwem und die andern gefangen. Des waren sie sere | |
| yn minnen wolt, wann er den ritter uberwúnne der die konigin erlösen wolt und die andern gefangen. Sie gedacht das kein | |
| $t das was die gröst stat von Gorre, und die konigin was dainne in gefengniß. Zu derselben stunt lag der konig | |
| dem thorn und sah zu eim fenster ußwert, und die konigin lag vor ein ander fenster und sah zum waßer wert; | |
| gewalt fur alle die passaie geritten were und qwem die konigin erlösen und darzu alle die innwendig Gorre gefangen weren. //Mitt | |
| stunt und die thúrn die da stunden, und da die konigin inne was gefangen; er fragt was stete das were; da | |
| Lancelot zur brucken und sah zum thorn wert da die konigin inne was und neigt im und hub die hant off | |
| lewen und wust zuhant wol das es gauckel was. //Die konigin saß in eim fenster und hett alles sin thun gesehen | |
| pflegen; uberwindest du yn dann morne, so lobet dich die konigin und darzu alle die werlt.’ Er sprach, er wolt es | |
| sprach der vatter, ‘ich rade dir das du im die konigin uß gebest, wann du kein recht zu ir hast noch | |
| nymer verretery gethun durch dinen willen.’ //Er qwam wiedder zur kónigin und saget ir das er sinen sun nicht gekestigen kunde, | |
| biß das sie sin gebot hörten ruffen. Er ging zur konigin off den torn und saczte sie noch höher in ein | |
| stunt von dem roß und raufft das schwert, und die konigin was allewege vor sinen augen. Meleagant sprang uff und rauffte | |
| wo er hien wolt. Das wetter was heiß, und die konigin entstoppet ir antlicz, wann ir heiß was. @@s@//Das sah Lancelot, | |
| und qwetst yne an maniger stat. Des wunderte sich die konigin und sprach zum konig ob es Lancelot were, sie solt | |
| das er also det, was halffs yne!’ //Da lachet die konigin und schweig, und Lancelot hett yn darzu bracht das er | |
| slug, und het yn under das fenster getriben da die konigin uff lage. Und Bandemagus sprach zu der konigin: ‘Frauw’, sprach | |
| da die konigin uff lage. Und Bandemagus sprach zu der konigin: ‘Frauw’, sprach er, ‘ich han uch groß ere gethan, das | |
| und stieß zuhant sin schwert in sin @@s@scheiden da die konigin diß gesprach. Das sah Meleagant und slug uff yn mit | |
| wann ers yn mante. Uberwún er yn, so solt die konigin mit im zu land komen. Alsus schwur Lancelot fur und | |
| im zu land komen. Alsus schwur Lancelot fur und die konigin nah.$[schwur$] //Da wart Lancelot in der konigin kamer entwapent, und | |
| fur und die konigin nah.$[schwur$] //Da wart Lancelot in der konigin kamer entwapent, und der konig leite yn fur die konigin, | |
| konigin kamer entwapent, und der konig leite yn fur die konigin, da er sin hende gezwagen hett und sin antlicz und | |
| hende gezwagen hett und sin antlicz und sin halß. Die konigin stunt engein dem konig uff, und Lancelot viel off sine | |
| hinweg, und Lancelot fregt myn herren Keyn warumb im die konigin ir sprach versagt het. ‘Hat sie uch sprach versaget?’ sprach | |
| mit dem das er nit gestatet das sin sun die konigin ie gesehen hett, es were dann in besloßem thorn da | |
| gefengniß erlößt hett. Die andern allsampt hieß er by der kónigin bliben biß das er und myn herre Gawan qwemen. Sie | |
| die bruck von dem Schwert gewunnen hett. Das wart der konigin gesagt, die den meisten jamer begunde machen und die grosten | |
| wol recht das sie mit im sturbe. Diß was der konigin clage, und sie leget sich zuhant zu bette mit großen | |
| zur herberg in der @@s@statt, dainn gesagt wart das die konigin tot were nit offenbarlich. Das vernam Lancelots wirt der yn | |
| es zu lest uß brechen. Da begunden die gefangen die konigin sere clagen und sprachen das nymer me so gut frauwe | |
| het imselber ubel zu thun. Des morgens frú wart der konigin gesagt das Lancelot noch lebet und wer gesunt. Des wart | |
| ern neben abe und sagt im wie großen jamer die konigin durch sinen willen macht. ‘Ich wil des wetten’, sprach er, | |
| west wie er gebaren solt. Da was das mere der konigin zu komen das er sichselber mit eim swert dot wolt | |
| unfro was. //Mit dem kam der konig und Lancelot zur konigin in ir kamer. Da stunt sie uff und nam Lancelot | |
| gehabet. Sie zwey blieben in der kamer alleyn, und die konigin fraget yn ob er sere geqwetschet were. ‘Neyn ich, frauw’, | |
| stund uff und ging zu dem fenster dar yn @@s@die konigin gewiset hett. Da er dar qwam, er fande sie dort | |
| uß der mure brach. Er ging hien und qwam zur konigin uff das bett; da entzub sie das blůt und wonde | |
| die die zwey hetten die nacht. Alda seyt im die konigin das Galahůt dot were, da er groß unfreud umb gemacht | |
| freuden nit gewesen were. Vor dem tag bevalhe er die konigin got und ging wiedder zun fenstern und saczt die ysen | |
| was qwam Meleagant mit behendikeit in die kamer da die konigin inne was, wann er wol wust das sie nit lang | |
| wunden, die im allwege off brachen. Da ging er zur konigin. ‘Nun ist es noch erger, frauwe’, sprach er und wiset | |
| die heiligen, das myn herre Key das blut uff der konigin bette bracht hett; und Lancelot schwur das des nit enwere, | |
| freischlich wunden slug wo er yn traff; er ging zur konigin und bat sie das sie den strit schiede durch sines | |
| dan wir uirlorn habin./ wande eua brahte den tot, dv kuninginne daz leben,/ dv den fluch, si den segen,/ si daz | |
| si dir vnde jme gesagit/ lob vnde ewige gnade./ zv fure, kuningin, die lage,/ der uns der tuvil nit ne wil uirlazin/ | |
| menschen kint,/ di uon wibis geburte comin sint/ ane der engele kuninginne:/ des wil ih mih uersinne./ dv bist gnediger dan ir | |
Ergebnis-Seite: << 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 >> |