Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
küniginne stF. (3041 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| «Got gruͤsse úch, vro minne.» «Got lone úch, [liebú] vro kúneginne.» «Vro minne, ir sint sere vollekomen.» «Vro kúneginne, des bin | |
| [liebú] vro kúneginne.» «Vro minne, ir sint sere vollekomen.» «Vro kúneginne, des bin ich allen dingen oben.» «Vro minne, ir hant | |
| sú sich alzemale hat gegossen in Marien demuͤtigen magetům.» «Froͮwe kúneginne, das ist úwer ere und vrome.» «Froͮ minne, nu sint | |
| mir #.[alles benomen#.], das ich in ertrich ie gewan.» «Froͮwe kúnegin, ir hant einen seligen wehsel getan.» «Froͮwe minne, ir hant | |
| getan.» «Froͮwe minne, ir hant mir benomen mine kintheit.» «Froͮwe kúneginne, $t da wider han ich úch gegeben himelsche vriheit.» «Froͮwe | |
| «Froͮwe minne, ir hant mir benomen alle mine jugent.» «Froͮwe kúnegin, da wider han ich úch gegeben manig helige tugent.» «Froͮwe | |
| ir hant mir benomen gůt, frúnde und mage.» «Eya froͮwe kúnegin, das ist ein snoͤdú klage.» «Froͮwe minne, ir hant mir | |
| benomen die welt, weltlich ere und allen weltlichen richtům.» «Froͮwe kúnegin, das wil ich úch in einer stunde mit dem heiligen | |
| betwungen, das min licham ist komen in sunderlich krankheit.» «Froͮwe kúnegin, da wider han ich úch gegeben manig hohe bekantheit.» «Froͮwe | |
| minne, ir hant verzert min fleisch und min blůt.» «Froͮwe kúnegin, da mitte sint ir gelútert und gezogen in got.» «Froͮwe | |
| sint ein roͮberinne, $t dennoch sont ir mir gelten.» «Froͮwe kúnegin, so nement reht mich selben.» «Froͮwe minne, nu hant ir | |
| nu hant ir mir vergolten hundertvalt in ertriche.» «Froͮ <FOLIO>(4#’v)</FOLIO> kúnegin, noch hant ir ze vordernde got und alles sin riche.» | |
| in der minne, sage mir, was bringest du mir, min kúneginne?» <KAP><N>XL</N>. Des antwúrt si im. Das besser ist denne siben | |
| můter: «Ja liebú, tů din bihte!» Do winkete dú himelsche kúneginne Johanni_Ewangeliste; der gieng us und horte der súnderine bihte. Do | |
| erwelt ob allen dingen, ir sint min vroͮwe und min kúneginne.» «Vroͮwe bekantnisse, ich bin edel #.[geborn und vri#.], ich můs | |
| gesellen sint: «Wir loben dich an der minne, gottes <FOLIO>(25#’v)</FOLIO> kúneginne.» Die Throni lobent si alsust: «Wir loben den brútegoͮme an | |
| ich weis nit, was du mir sagest.» «Man můs die kúneginne wol weken, swenne <FOLIO>(26#’v)</FOLIO> ir kúnig komen wil.» «Ich bin | |
| herre, ligen in not,/ ungesalbet in grosser qwale.»/ «Herzeliebe, min kúnegin,/ wie lange wiltu also ungedultig sin?/ Wenne ich dich allerserost | |
| komen din úbersuͤssú minne? Wie sere hastu verkebset din elich kúneginne! Dis ist der propheten sin. O grosser herre, wie maht | |
| gemůssen und mit miner gotlicher nature beruͤren als min einige kúnginne.» «Ich můs mich selber melden, sol ich gottes guͤte werlich | |
| mir sin, so erfrúre ich ze sere: das beware, herzefroͮwe kúnegin. Du hast mich in gotte verleitet, das ich seleklich gebunden | |
| ze gotte <N>LXII</N>. Wie die jungfroͮwen dienent ir vrowen der kúneginne <N>LXIII</N>. Gottes wille ist ein fúrste in allem wesende <N>LXIV</N>. | |
| liebin und la dich nieman betriegen; so maht du ein kúneginne sin sines riches iemer me. Wiltu hie zů kiesen, so | |
| mich vroͤwen. <KAP><N>LXII</N>. Wie die jungfrowen dienent ir vrowen der kúnegin</KAP> Alse die rede wart geoffenbaret einem menschen in sinem geiste | |
| wolgezogen und dienen gotte ze sinem lobe an siner allerliebsten kúneginne, die got hat erkorn ob allen dingen, das ist des | |
| des menschen sele [und lip]. Wir die<FOLIO>(163#’v)</FOLIO>nen únser vrowen, der kúneginne, das si mit allem vlisse und mit allen iren sinnen | |
| úwer swester, der bescheidenheit?» $t «Wir leren mine vrowen, die kúnegin, das si iemer kúnne scheiden das boͤse von dem gůten | |
| der helikeit?» «Ich diene minem herren und miner vrowen, der kúnegin, mit allen trúwen, das si irme herren in allen iren | |
| úwer swester, der senftmuͤtekeit?» $t «Ich lere mine vrowen, die kúneginne, das si mines herren willen und alle sine gabe von | |
| úwer swester, der gehorsamkeit?» $t «Ich lere mine vrowen, die kúneginne, das si ie mit gernder gottes minne in irme gebette milte | |
| gehorsami in allen iren werken vollebringen. So blibet si gottes kúneginne.» «Vroͮw starkeit, was koͤnnent ir gedienen <FOLIO>(164#’r)</FOLIO> mit úwer swester, | |
| von gotlicher minne. Mit allen disen tugenden diente er diser kúneginne. Oben in der hoͤhin swebte ein jungfroͮwe, die was glich | |
| si temperte alle dise jungfroͮwen ze dienste irre vrowen, der kúnegin. Dise minne wonet in dem cristam geloͮben, si růwet in | |
| cristam geloͮben, si růwet in dem palaste ir vrowen, der kúneginne. Das ist ir ambaht, das si liep zů liebe twinget, | |
| sêre in den tôt. ich verliuse die sinne./ genâde, ein #s+küniginne#s-, du tuo mich gesunt./ /Die ich mit gesange $s hie | |
| wan nieman in der welte lebt,/ er envínde sînes herzen küneginne./ /‘Si koment underwîlent her,/ die baz dâ heime möhten sîn./ | |
| han./ Er sol auch nymmer ab gelan,/ Ob halt ein kunigin umb in wuͤrbe./ Were dann daz die frawe stuͤrbe,/ So | |
| kritzen/ Kerten wo sie wolten hin:/ Ein kunig und ein kunigin,/ Hern Amor und Venusen./ Wie sie der velse clusen/ [158#’v] | |
| hertz tůt ferwúnden/ mit gewalt zů aller stůnd!/ ach Venus kúngin, tů ir kunt/ die warheit von der trúwe min/ und | |
| claffer spät und frü/ entzsitzen můß sicherlich./ ach Venus, edle kúngin rich,/ ich bitt din gnad, du woͤllest sin/ ein bott | |
| gär/ und das sie zornlich gen mir tůt./ herumb, Fenus, kúngin gůt,/ sid ich din diener worden bin/ und ich hertz, | |
| gnad númer streben/ dann alltzyt leben indim gebott./ ach edle kúngin, nůn tůs durch gott/ und sag der liebsten fröwen min/ | |
| tieff wunden,/ so ich irn anblick miden můß./ ach Venus, kúngin, nůn tů mir bůß/ des kumers so ich durch zwifel | |
| uß eren Jesabel / fiel. hör, wie es ergieng der küniginne./ nach langem bruche, den ich dir nicht nennen wil,/ (den | |
| wart./ Nectanabus trug sin, / wie das er zu der künigin / Olympiades quem durch minn,/ in Kriechen die gewaldig saß./ | |
| sît jæmerlîche $s von zweier edelen frouwen nît./ Ein rîchiu küneginne, $s frou Uote ir muoter hiez./ ir vater hiez Dancrât, | |
| haben wîp,/ im zæme wol ze minnen $s der rîchen küneginne lîp.«/ Disiu selben mære $s gehôrte Sigmunt./ ez reiten sîne | |
| daz vorhte si verliesen $s von Guntheres man./ diu edele küneginne $s vil sêre weinen began./ Sîvrit der herre $s gie, | |
| gesellen. $s ir sult ir füeren genuoc.«/ Dô neic der küneginne $s Sîvrit der junge man./ er sprach: »ich wil zer | |
| sach vil dicke sint/ Kriemhilt durch diu venster, $s diu küneginne hêr./ deheiner kurzewîle $s bedorftes in den zîten mêr./ Wess$’ | |
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