Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wir von diſen cʒwain huͤſen, diu hie in erde ſint, chomen muͤʒʒen hincʒ dem dritten hůs, daʒ da ʒe himel iſt, | |
| da cʒe himel, dem gecimet wol heilichait, wan wer dar chomen ſol, der muͤʒ e geluͤtteret werden ſam das golt in | |
| liuͤte redent, da m%:uʒʒen ſi von geluͤtteret werden e ſi chomen in din reich.’#.’ Domum tuam, domine, decet ſanctitudo. Herre, dinem | |
| wiht vnd geewiget, diu werdent elliu begangen, do ein menſch chumt ʒu der chriſtenhait mit der heiligen tauffe. Da von ſult | |
| er daʒ gepůʒʒen ſulle oder muge, von des ſchulden daʒ chumet? Wan daʒ ſullet ir merchen, daʒ im ein rainiu ſele | |
| do verhanget och des got, daz der tiefel zvͦ zin chom in einer natern bilde, vnde wart der laidige valant vz | |
| bergen. Vrſvs inſidians factus eſt mihi leo in abſconditis. Do chom [do] %,vnſer herre nach dem mittem tage gegangen vnde rvͦft | |
| [och] wider ze$/ ſtoͮbe vnde zerde werdeſt, danne dv [da] chomen biſt.#.’ Owi [min vil lieben, owi] der ſchidvnge, d%>i da | |
| ſwenne [ſo] der ſ%,vndige lip, der von [dem] ſtoͮbe [da] chomen iſt vnde [och] wider ze ſtoͮbe werde, daz d%>i [arme] | |
| wêre,/ des het ich selbe swêre.»/ Der marschalc snelle wider quam./ als der lantgrâve in vernam,/ zû den fursten sûchter des | |
| die lenge;/ wan nâch trûrigem anegenge/ dicke ein vrœlich ende chumt./ stæte an allen dingen frumt./ Bî disen dingen nim ich | |
| daz er ir guot war næme/ unz daz er wider quæme./ den er ze wirte ir gewan,/ der was ein alsô | |
| dem si enpfolhen was;/ als diu sunne durch daz glas/ quam er dar in daz nie enwart/ diu tür entslozzen noch | |
| sô verre daz si mir doch/ ze deheinen staten mügen chomen/ noch ze mîner swære gefromen./ alsô zergânt mir mîne tage.’/ | |
| mich./ sus tuot ez leider ich enweiz wer.’/ ‘vrouwe, si choment alle her/ hiute ê vil tages ergê/ und dannoch guoter | |
| ê vil tages ergê/ und dannoch guoter liute mê./ ez chumt ouch dâ her mit in/ der jungiste Benjamin,/ Paulus, der | |
| muos/ und ûf sîn ahsel genomen/ und wolde gerne sîn chomen/ sînen snitern dâ mite./ der spîse was ze den zîten | |
| niemen gît/ deheiner slahte lîpnar.’/ ‘jâ’, sprach er, ‘herre, wie chum ich dar?/ Babilôn diu burg und daz lant/ und Daniêl | |
| dinges vlîziclîche enein./ si enwesten nieman vor der tür./ dâ quâmen ûzerhalben für/ die einlef nôtgestallen/ ûz den landen allen/ dâ | |
| der durch ein venster wæt/ âne chrach und âne sûs/ quâmen die herren an daz hûs/ von geschihte zesamen/ und gruozten | |
| muoter enpfolhen sîn;/ und dise drî tage beitet mîn,/ sô chum ich selbe nâch ir/ und nim si schône zuo mir/ | |
| bereitet ist/ von anegenge unz an dise vrist./ mîn erweltiu, chum zuo mir!/ ich wil zieren mit dir/ mînen trôn, des | |
| wol die valschen geiste mich/ erchanden, si vergâhten sich./ si quâmen nâch gewinne dar,/ dô geviel ez in ze verlüste gar./ | |
| hie/ zwô naht und bewachet sie;/ des dritten morgens sô chum ich./ swes ir danne bittet mich/ oder gerâtet, daz geschiht.’/ | |
| alsô daz ez niemen übergât./ Dô si alle her für/ quâmen ûzerhalp der tür,/ si begunden hœhen ir gesanc./ dâ mite | |
| wir wênic ê vernomen.’/ nû seite man in, dâ wæren chomen/ Jêsus junger. ‘waz werbent die?’/ ‘Marîa ist tôt, die wellent | |
| alle mit im die phliht/ die mit im dar wâren chomen./ si teilten schaden unde fromen/ gelîche, swaz er dâ gewan./ | |
| sagerære/ dîner heilicheit erchür,/ dô dû durch die beslozzen tür/ quæme in ir wîngarten,/ vor und nâch versparten,/ dar ê nie | |
| dô der fürder wart genomen,/ dô hiez er balde wider chomen/ die sêle zuo dem lîchnamen/ und gap si schône zesamen/ | |
| sich gegen in,/ si fuoren in den lüften hin./ dô quam mit grôzer hers chraft/ elliu himelischiu herschaft/ zir vrouwen antvange./ | |
| dô si got selbe brach/ und manige sêle erlôste./ sus quam er in aber ze trôste/ ze der vrouwen heimverte./ ir | |
| burgen sich ab dem wege/ vor dem gewaltigen der dâ quam,/ der in guot und êre nam./ dô niuwete sich ir | |
| scheiden solden/ und ieglîcher urloup nam,/ wâ! dort her îlende quam/ der nôtgestallen einer./ noch was ir deheiner/ gescheiden von dem | |
| dô?/ dir geschach dô rehte als nuo;/ dar nâch schiere quæme duo./ dô wart dir alles des verjehen/ des wir dâ | |
| die herren diz alle vernâmen/ und gar an ein ende quâmen/ daz er in die wârheit/ mit urchünde hæte geseit,/ si | |
| @h.Urstende/ Chum herre heiliger geist/ ze helfe, wan dû wol weist/ mînen | |
| solhiu zeichen der nie man/ bî unsern zîten mêr began./ chumt er sîn mit dem lîbe hin,/ diu werlt geloubet gar | |
| sô denne die Rômære/ gevreischent die niuwen mære,/ sicherlîche, die choment mit her./ wider die sî wir âne wer./ waz touc | |
| bewîse,/ der uns wærlîche gefrumt/ und uns ze besten staten chumt./ niht anders ich erdenchen chan,/ wand ez ist guot daz | |
| Jûda varn/ und vlîziclîche bewarn/ daz er würde gevangen./ si quâmen dar mit stangen,/ mit swerten und mit spiezen./ sumelîche si | |
| sich vinden âne wer,/ dô daz wüetende her/ alsô dort quam mit schalle her./ Jûdas bat in daz er/ in wolde | |
| daz gesach,/ daz diu vîentlîche schar/ ûf solhiu dinc was chomen dar/ daz si in wolden vâhen,/ er zuhte in allen | |
| an Annas tor./ dâ vant er Jôhannen vor,/ der was chomen ê dâ hin./ der juden genuoge erchanden in/ und ouch | |
| den rihtære/ daz er fruo bereit wære,/ zuo der schrangen quæme/ und ir rede vernæme./ si wolden einen bringen dar/ gevangen, | |
| gelêret./ dô diz Pylâtus vernam,/ zuo der schrangen er balde quam,/ ir willen er geschehen liez./ nâch sînem rehte er tragen | |
| sînem rehte er tragen hiez/ vor im sehs baniere./ nû quâmen ouch jene schiere/ mit der vîentlîchen schar./ si brâhten in | |
| ist,/ dû gesegenter uns bist/ in gotes namen ze heile chomen.»’/ ‘sag an, wie hâstû daz vernomen?’/ sprâchen die juden zehant,/ | |
| sweder erz oder ein ander ist –/ erbärmic und genædic chumt./ daz iu wênic gefrumt,/ wand er von iu gefüeret wirt/ | |
| niht vil/ uns geschaden noch gefromen./ wir sîn her alsô chomen/ und wellen wider in bringen/ daz er mit übelen dingen/ | |
| si von im gebære./ swer halt sîn vater wære,/ ern quam von guoter arte nie./ nû merche selbe rehte wie/ möhte | |
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