Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| alsô rehte guoter/ der mir und mîner muoter/ ze helfe kome hiute./ wir hân vil dienestliute/ und lützel nôtgestalden./ sô frechen | |
| hôher tugent wer,/ daz im daz himelische her/ ze helfe quam mit crefte/ und sîner ritterschefte/ vil stiure zuo liez fliezen./ | |
| guotlîche!/ joch bin ich in daz rîche/ dur daz nu komen und gesant/ daz ich beschirmen iuwer lant/ mit kamphe wil | |
| ligen tôt/ für iuch beide an dirre zît./ wil ieman komen an den strît/ und zeime kamphe wider mich,/ der île | |
| des frî von iu getân/ mit freveliches herzen gir,/ sô quâment ir ze früeje mir/ in dirre lantriviere phliht./ daz rede | |
| vil snelliclîche an sich genomen/ und was herab dem hûse komen/ geswinde ûf einen grüenen plân./ man sach den ritter wolgetân/ | |
| houbet mit dem cragen/ ûf sîme glanzen helme tragen./ /Alsus quam er ze velde/ mit offenlicher melde/ geriten bî der zîte./ | |
| dur liehten prîs/ geschrenket schône in criuzewîs./ /Mit dem zimiere quam gezoget/ der Sahsen herzog unde ir voget/ und suochte sînen | |
| besten von uns beiden’./ ‘Nein!’ sprach der gast bescheiden/ ‘darumbe enquam ich niht dâher,/ daz ich gült oder wîbes ger/ ze | |
| und nâch der minne lône/ einander beide wâren frô,/ dô quam ez zeiner zît alsô/ daz der <vil> hôchgelopte man/ geriten | |
| ez zeiner zît alsô/ daz der <vil> hôchgelopte man/ geriten quam für einen tan/ dur beizen ûf ein grüenez velt,/ dâ | |
| sint,/ und ist verborgen mir dâbî,/ von waz geburt er komen sî/ der in ze vater ist gezelt./ mîn herze daz | |
| iuwer dinc./ sît daz ir in dis landes rinc/ her quâmet, sô getorste ich nie/ gevorschen noch gefrâgen hie,/ waz iuwer | |
| ze rehte/ bescheiden noch bediuten,/ von welher hande liuten/ ir quæmet her in disiu lant./ ir mâge sint in unbekant/ unde | |
| erwinden!/ niht scheident von den kinden/ diu von iu beidiu komen sint!/ wer lieze ouch alsô schœniu kint/ und alsô keiserlîche | |
| Der selbe minniclîche swan/ der in hæte dar gezogen,/ der quam aber dô geflogen/ als er von im geheizen wart,/ er | |
| edel unde hêr/ fuor sîne strâze bî der zît:/ noch quam er wider niemer sît/ ze kinde noch ze wîbe./ daz | |
| gewahsen und geborn./ vil werde fürsten ûzerkorn/ von ir geslehte quâmen:/ in wuohsen ûz ir sâmen/ vil mâge und <vil> hêrlicher | |
| ouch diz wunder sît/ an sîner tohter wol begân./ Gotfride komen und gestân / liez er ze helfe und zeiner wer/ | |
| in den wilden welden/ wart der jungen hirten voget:/ die kâmen alle z’im gezoget,/ sô si krieges heten iht,/ dur daʒ | |
| balde ûf einen strît./ ûf einem blanken pferde sît/ geriten kam ein frouwe stolz,/ die sach man nider für daʒ holz/ | |
| schône ist worden lût./ ûf bluomen und ûf grüeneʒ crût/ kam Hector sus gestapfet./ eʒ wart ûf in gekapfet/ mit liehten | |
| ander beide træfen/ und sich versêrten under in./ Hector der kom griuschet hin/ und îlte Pêleus dort her./ gesenket heten si | |
| krefteclîche ûf sînen helm,/ daʒ im des rôten fiures melm/ kam in die lüfte drûʒ geflogen/ und der künic wol gezogen/ | |
| stunde/ und alliu sîniu jâr vertete./ zuo dirre wüesten waltsete/ kam Thêtis gerüeret/ und wart mit ir gefüeret/ heimlichen unde stille/ | |
| hende sîn/ fuort er ein ungefüegeʒ sper,/ dâ mite er kam gesûset her/ an die von Troye schiere./ der edele und | |
| wolt in ûʒ dem strîte/ ze Troye hân gefüeret./ dô kam dort her gerüeret/ Pollux sîn bruoder alzehant./ vernomen het er | |
| sînen ritterlichen scharn/ hin ûʒ der veste was gevarn,/ dô kômen dise balde/ geriuschet ûʒ dem walde/ und vielen in die | |
| der vil gehiure,/ daz si für sînen schœnen sal/ gewâpent quæmen überal,/ swenn er ob tische sæze,/ und ein gestürme ræze/ | |
| dem hûse enbor/ mit silber und mit golde zin./ dô quâmens eines tages hin/ mit harnasch an die porten sîn./ des | |
| mê dâ<von> bekant/ der beste an beiden sîten. / Nu quam ez zeinen zîten,/ daz ein turnei <hin> geleit/ durch schœne | |
| dâvon er sich des harte fleiz/ daz er mit êren quæme dar./ <vil> manec schœne nam des war:/ daz was <der> | |
| von Engellande Rîchart/ wolt êre dâ beherten:/ mit hundert schiltgeverten/ quam er ze Nantheiz în geriten;/ die fuorten cleider an gesniten/ | |
| diu wâren mit hermîne/ vil kostbærlichen underzogen./ Ûf disen turnei quam geflogen/ küng unde fürsten wunder,/ und wâren herren drunder/ mit | |
| massenîen./ herzogen unde frîen, / sarjande und edel dienestman,/ die quâmen dar, wand in began/ dô wirde und êre nâhen./ vier | |
| ûzerkorn./ ein edel barûn hôchgeborn/ was der wandels frîe,/ er quam von Normandîe/ gestrichen zuo dem plâne:/ Gotfrit hiez er von | |
| unde ûf wâpenroc/ von zobel schône was geleit./ ze strîte quam er wolbereit,/ als noch die besten gerne tuont./ eins bockes | |
| mit eim gehürne guldîn/ ûf dem rîlichen helme sîn./ /Alsus quam er ze velde/ in ritterlicher melde/ mit ellenthaften handen./ wie | |
| gar ûzerkorn/ bejagen unde erîlen./ gelîch zwein doners phîlen/ gesnurret quâmen si dâher./ die schefte brâchens und diu sper/ ze stücken | |
| craft und mit gewalte/ zuo der plânîe valte./ /Seht alsô quam ze prîse/ von Engellant der wîse,/ wand erz mit sîner | |
| den turnei müeste zeinersît/ halten und <sîn> solte phlegen./ dô quam vil manec kürlich degen/ an sîne parte hîn gezoget./ /Sô | |
| wâpencleit/ in küneclicher wîse/ gesniten wol nâch prîse./ /<Seht> alsus quam der werde Tene/ mit minnicliches herzen sene/ von wîbes hant | |
| fürste rîch von Sahsen/ ze velde ouch in der rotte quam,/ des wâpencleider wünnesam/ von glanzer sîden glizzen./ er hæte sich | |
| den helm dur liehten prîs/ geschrenket schône in criuzewîs./ /Sus quam der herzog ûzerwelt/ von Sahsen als ein kürlich helt/ gezieret | |
| rôt,/ und schein daz velt wîz als ein snê./ geriten quam er ûf den clê/ und zuo des plânes melme/ mit | |
| frech/ alsus ze velde wart gesant./ Der marcgrâv ûzer Mîssenlant/ quam dar alsam die werden tuont./ ein stange ûf sîme helme | |
| was si niender blôz,/ wan si verdecket was dâmite./ er quam nâch eines fürsten site/ der wolgezieret dûhte./ sîn schilt guldîn | |
| löuwe drûf geleit/ von zobel swarz alsam ein kol./ bereit quam er ze velde wol/ und fuorte liehten purpur an./ von | |
| werde man/ nach prîse wolte ringen./ Der lantgrâv ûz Düringen/ quam dar in liehtem schîne:/ mit frischem baldekîne/ was er und | |
| sô clungen si ze prîse/ in manger hande wîse./ /Alsus quam der lantgrâve dar/ und fuor ouch in des künges schar/ | |
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