Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ſůʒʒes gevreiſchoten wiͤr niemer.#.’ Do ſprach Hylas: #.,Die gote ſint chomen her ʒe minem ſvne.#.’ Do ſach er darin vnd ſach | |
| ich han miniv oͮgen verlorn!#.’ Do das wunder erſchal, do chomen die liute vnd der kæiſer ſelbe, das ſi das wunder | |
| in deme lante waren, do ſi vernamen ſine chumft, do chomen ſi ʒů ʒime vnd horten ſine predige vnd wurden geloͮbich. | |
| geiſte beſeſſen. Der ſelbe vnreine geiſt, der růfte: #.,Her ne choͤmet Vitus, ich ne roͮmes niemer!#.’ Do ſprach der kæiſer: #.,Wa | |
| der cheiſer nach im. Do er ʒů dem keiſer do chom, do leit er ſine hant vͦf des chindes hoͮpt vnd | |
| wart michel lieht in dem charcher vnd groʒ ertpidem vnd chom der engel von himele vnd ſprach ʒim: #.,Stant vͦf, Vite, | |
| in den glůnten ouen. Do was der engel von himele chomen vnd hete den ouen erchuelet. Do ſtůnt ſant Vitus vnd | |
| das elliv %:ir bein ʒebraſten. Do bete ſant Vitus vnd chomen vnmaʒlich tonre ſlege vnd plicʒe vnd cʒeruielen div apgothůſer elliu vnd | |
| das mir ein ſolich chnecht ane geſiget hat!#.’ Unter diu chom der engel vnd fůrte die heiligen herren $t hin widere | |
| an ſinen iungiſten cʒeiten vnd im ſin riche teilte. Do chom diu ſtimme von himele vnd ſait im, alles ſin gebet, | |
| romiſchen riches ere. Do was der vil, die ʒů ir chomen vnd ſi erten mit dienſte vnd mit geben, vnd vnter | |
| erten mit dienſte vnd mit geben, vnd vnter den ſo chom oͮch e ein iude ʒů ir vnd prahte ir eine | |
| Die ſelben chetene, diu prahte diu cheiſerinne ʒe Rome vnd chom ʒů dem pabeſt vnd ſeit im von der ſelben chettene, | |
| diu liute elliu enſampt an dem tage mit cr%,ucen dar chomen vnd den almehten $t got da lopten, das er ſante | |
| diente vnd diu vnreine gewonheit ʒe gotes ere [diente]. Do chom diu heilige cheiſerinne in den ſente, da waren die oberiſten | |
| phapheheit vnd das romiſche liute alles hincʒe dem ſelben munſter choͤme, da ſant Peters chettene beſtatet waren, vnd da got dienten | |
| panten ir ſvnden irlediget wurden, das ſi wirdich waren ʒe chomen ʒe den ewigen genaden vnd von dem heiligen engle mit | |
| gůt. Mit dem leben, das den laigen geſecʒet iſt, ſo chumet man her ʒe diſem lebene. Diu ʒwai leben, die ir | |
| honige; diu erde iſt vnſer froͮwen ſant Maria. Diu milech chumet von dem fleiſche, das honich wirt ʒeſamene getragen an aller | |
| das er ſine miſſetat hiut vil inneclichen beweinet, die ʒehere choment von dem prunnen, den vns min froͮwe ſant Maria praht | |
| vnd ſol ſi mit ir můterlichen herʒen iu ʒe helfe chomen in allen iuweren angeſten vnd in allen %>iweren noten. Maria, | |
| nach dem ſterne rihtent, vncʒe das ſi ůʒ den freiſen choment vnd ʒe ſtade vnd ʒe lande chomen, alſo ſult ir | |
| ůʒ den freiſen choment vnd ʒe ſtade vnd ʒe lande chomen, alſo ſult ir ir vil heiligen namen an ſehen, vncʒe | |
| helfe vmbe iren lieben ſvn, das ir ʒů ir genadecliche chomen můʒʒet. Amen. Von $t der geburt vnſer frowen Wir leſen | |
| ſi ſo vmbe ſchatwet, das nie deheiner ſlahte vnchvͤiſche ʒvͦ ir chomen mohte. Si was div erſt, diu ir magetvͤm dem almehtigen | |
| geleite wider heim vͤʒ diſem ellende ʒvͤ den ewigen gnaden chomen mvͤʒʒen. Amen. Von $t den heiligen ʒwelfpoten EGo $t vos | |
| wir diu hochcʒit der heiligen, ſwelhe vns in dem iar choment, mit groʒʒem fliʒ eren vnd begen ſullen, die dem almehtigen | |
| genoʒʒeſchefte der heiligen engel fuͤr das antluʒ des almehtigen gotes chomen ſint, ob wir die in irer hohcʒit eren, als wir | |
| ſiſte, ſo haiʒ mich vf dem waʒʒer hin ʒv dir chomen.#.’ Do er ſich do in das mer lie vnd er | |
| alle diu werlte, da enſei ir lere vnd ir predige chomen. Alſo habent ſi diu chriſtenhait $t gelert vnd habent ſi | |
| dem ewigen leib ſi, das wir den armen ʒe helfe chomen, ſwa wir muͤgen, das wir diu heilige minne mit allem | |
| diſem leib ledic wurden, das ſi ʒu dem heiligen Chriſt chomen, in dem elliu ir andahte, elliu ir girde ʒe allen | |
| der erluhtet ſi ſelb. Ein ieglicher ſeliger menſch, der dar chumet, der iſt ſibenſtunt ſam lieht ſam vnſer ſvnne, ſo diu | |
| im naht vnd tac. Da enaltet nieman, all die dar choment, die ſint in der iugent, vnd der menſch iſt, ſo | |
| vns do von wahſe, do von vns diu ewige genade chome, da arwaiten wir vil fliʒʒichlichen $t nach. Swie getan arbait | |
| habent und idoch von irer lere ʒů dem heiligen gelauben choment. Das vnſer herre ſprichet, das ſi das ſalcʒ der erde | |
| den noten vnd von der manigen fraiſ diſer vnſtetigen werlt chomen ſint hinʒ den genaden, die immer ſtetich ſint, di ſint | |
| diſer werlte waren, do geraiten ſi ſich, ſwenne ir gemahel chome, ob er vmb mitte naht chom, das ſi mit iren | |
| ſich, ſwenne ir gemahel chome, ob er vmb mitte naht chom, das ſi mit iren lieht vaʒʒen vnd mit irem ole engegen | |
| ir lieht vaʒ. Do der brutgoͮm entwalte, das er niht ſchir chom, do entſlieffen ſi alle. Media autem nocte clamor factus eſt: | |
| obuiam ei. Vmb mitte nahte ward ein michel růf, do chom der brutegoum, das ſi engegen im giengen. Do ſtunden die | |
| chaufet eu iʒ.#.’ Do ſi giengen vnd chauffen wolten, do chom der brutgoum. Die da berait waren, die giengen in ʒu | |
| ʒu den brutloften, vnd ſpart man diu tuͤr. Dar nach chomen die tumben megde vnd paten in uf tun. Do ſprach | |
| das liehte heten, die mit dem brůtgaum ʒv der brutloften chomen, das ſint die, die durch diu libe des almehtigen gotes, | |
| von diſer werlt ſchaident. Das der brutgaum vmb mitte naht chomet, das iſt, ſo wir vns ſin aller minneſt verſehen, ſo | |
| erlediget w%:urde, das ſi a%:vʒ dem charmer diſſes armen libes chom hinʒv irem gemahelen. Dar vmbe ſo ne vorhte ſi nehain | |
| iren willen genedic ſi vnd das w%:ir genedichlichen ʒ%:v ʒim chomen m%:vʒʒen. Amen. Von $t der chirchwei ein pretge Domum tuam, | |
| tack, das die heiligen engel von himel her in erde choment in dicʒ hůs vnd ſich geſamnent mit den menſchen ʒe | |
| wir nach arbaiten ſullen, daʒ wir mit ſinen hilfen dar chomen. So iſt daʒ ander haus hie in erde, daʒ haiʒʒet | |
| in erde niht eniſt, der enmack in daʒ haus nimer chomen, daʒ da ʒe himel iſt; vnd als ein iegelich guͤt | |
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