Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| rîters êren schein:/ done was er leider niender dâ./ er kam aber sâ/ morgen an dem næhsten tage,/ unde durch des | |
| kumber den ich hân:/ mîn wîp ist sîn swester./ ich kam alrêst gester:/ und sît ich sîn âne komen bin,/ so | |
| swester./ ich kam alrêst gester:/ und sît ich sîn âne komen bin,/ so ist aller mîn trôst dâ hin./ enmuoz ich | |
| lewen pflac./ er sprach ‘ich sol um mitten tac/ morgen komen an eine stat/ dar mich ein vrouwe komen bat/ diu | |
| tac/ morgen komen an eine stat/ dar mich ein vrouwe komen bat/ diu mir vil gedienet hât,/ und der ez an | |
| vil gedienet hât,/ und der ez an den lîp gât,/ enkum ich dar niht enzît./ ob ir des gewis sît/ daz | |
| enzît./ ob ir des gewis sît/ daz uns der rise kume sô vruo,/ swenn ich mîn reht getuo/ daz ich im | |
| niht tôt gelige,/ daz ich umbe mitten tac/ dannoch hin komen mac/ dar ich mich gelobet hân,/ sô wil ich in | |
| mîn selbes lîp/ niht lieber danne ir bruoder ist.’/ nû kam gegangen an der vrist/ des wirtes tohter und sîn wîp./ | |
| iu wie ich in bestê./ als ich iu gelobete ê,/ kumt er uns vruo ze selher zît,/ swenne sich endet der | |
| der strît,/ daz ich umbe mitten tac/ ir ze helfe komen mac/ der ichz ê gelobet hân,/ sô wil ich in | |
| bereite sich darzuo/ als er kempfen wolde/ den der dâ komen solde./ //Als er dô niemen komen sach,/ daz was im | |
| wolde/ den der dâ komen solde./ //Als er dô niemen komen sach,/ daz was im leit, unde sprach/ ‘herre, nu wær | |
| gereit:/ iu ist der lîp unverseit:/ wâ ist der dâ komen sol?/ mîn tweln enkumt mir niht wol:/ ich sûme mich | |
| lîp unverseit:/ wâ ist der dâ komen sol?/ mîn tweln enkumt mir niht wol:/ ich sûme mich vil sêre./ ez gât | |
| die clage/ der grôze rise des sî dâ biten:/ der kam dort zuo in geriten/ und vuorte sîne gevangen./ an den | |
| sîn lewe volget im allez nâch./ //Dô in der rise komen sach,/ daz was sîn spot, unde sprach/ ‘ouwê, ir vil | |
| er sîne êre/ an ir bestæten wolde/ der er dâ komen solde/ ze helfe umbe mitten tac,/ diu dâ durch in | |
| her Îwein dô sprach/ ‘mîn rîten daz ist mislich./ ich kume iu gerne, lânt sî mich/ mit ten ich dâ strîten | |
| kunt,/ und was ouch deste kurzer stunt/ zuo der kapellen komen./ dô was diu juncvrouwe genomen/ her ûz dâ sî gevangen | |
| //Dô sî sich missetrôste/ daz sî nû nieman lôste,/ dô kam ir helfære,/ und was im vil swære/ ir laster unde | |
| er sî sitzen,/ und was von sînen witzen/ vil nâch komen als ê:/ wand sî sagent, ez tuo wê,/ swer sînem | |
| //Dô sprach der truhsæze/ ‘er ist gnuoc tumpræze/ der her kumt sterben durch dich./ nû ist ez gnuoc billich,/ swer selbe | |
| wurden ze strîte gereit./ sî wâren alle viere/ ze orse komen schiere/ und liezen von ein ander gân,/ dazs ir puneiz | |
| gelac/ unde alles des verpflac/ des im ze schaden mohte komen./ der trôst was den zwein benomen:/ wand er lac lange | |
| dochn mohten si im dehein êre/ vürnames an gewinnen./ nû kam ze sînen sinnen/ der truhsæze widere/ und enlac niht mê | |
| dâ erkennet mich bî.’/ //Diu vrouwe sprach ‘wie mac daz komen/ daz ich von iu niht hân vernomen/ und daz ich | |
| und durch ir karge ræte/ sô sweic sî darzuo/ und kam ze hove vor ir sô vruo/ daz ir mîn her | |
| kintheit,/ dazs ir ir willen hete geseit./ dô diu junger kam hin nâ,/ dô vant sî die altern dâ./ diu was | |
| mære,/ und enweste doch wer er wære./ //Dô ze hove kam diu maget,/ als ich iu hân gesaget,/ und einen kempfen | |
| anderen dingen:/ diu muoz ich volbringen./ wæret ir mir ê komen/ ê ich mich hete an genomen/ ander hande arbeit,/ iu | |
| mîn helfe gereit.’/ //Dô sî dâ kempfen niene vant,/ dô kam sî zehant/ vür den künec Artûs./ sî sprach ‘sît ich | |
| sî ir irrevart/ daz sî dâ von siech wart./ sus kam sî nâch vrâge/ zeinem ir mâge/ und begund im ir | |
| in einen walt./ diu naht wart vinster unde kalt,/ ez kam ein regen unde ein wint:/ ich wil geswîgen umb ein | |
| vil drâte./ ein gast der alsô spâte/ und alsô müeder kumt geriten,/ den mac man lîhte des erbiten,/ ob er niht | |
| vrouwe, ich wære tôt,/ wær er mir niht ze helfe komen:/ alsus werde iu benomen/ al iuwer swære./ swaz ich guoter | |
| niht selbe nâch iu reit:/ sî was ûf ten wec komen:/ êhaftiu nôt hât irz benomen,/ wan sî leider ûf der | |
| wolden./ //Diu burc stuont besunder,/ und ein market darunder:/ dâ kâmen sî in geriten./ do enpfiengen sî mit unsiten/ alle die | |
| blicken./ sî kêrten in den rücke zuo,/ sî sprâchen ‘ir kumt her ze vruo:/ man hete iuwer hie wol rât./ und | |
| unde wil iu des bejehen/ bî der rehten wârheit:/ ichn kam nie her durch iuwer leit:/ mac ich, ich scheide von | |
| geste/ alle sament alse mich,/ daz ist untrœstlich/ einem her komen man/ der iuwer niht gerâten kan.’/ //Nu gehôrte ein vrouwe | |
| uns grôz êre ist benomen/ und sîn in disen kumber komen./ herre, ez ist unser lant/ der Juncvrouwen wert genant/ und lît | |
| suochen âventiure:/ und von des weges stiure/ leider uns sô kam er/ rehte alsam ouch ir dâ her,/ und geschach im | |
| unz an dise vrist/ an manegem hie geschehen ist./ //Sus kam mîn herre her geriten/ und solde mit in hân gestriten./ | |
| urloup hân genomen./ dô sprach der wirt ‘die her sint komen/ unde rîter wâren als ir,/ die habent alle sament mir/ | |
| daz man iuwer brôt/ mit dem lîbe zinsen sol./ nû kumt mir daz alsô wol/ daz ich enzît strîte/ sô daz | |
| er im vil gar gevrumt:/ swelh dienest sô ze staten kumt/ daz er im liep unde guot/ sô wider sînen willen | |
| mir niemer leit./ nû was der gast wol bereit:/ ouch kâmen die risen mit wer,/ sî mohten ervürhten wol ein her./ | |
| sîn ungemach./ dône vant er loch noch tür/ dâ er kæme hin vür,/ und suochte al umbe unz er vant/ bî | |
| hetz im sîn herre vertragen:/ sît er in ê erlôste,/ kam er im nû ze trôste:/ deiswâr, des heter michel reht./ | |
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