Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| vart./ Deheine ruwe ime wart,/ E er an die stat quam,/ Da er vlixem vernam./ In einer burc er in vant./ | |
| er in vant./ Da was er vil vmbekant./ Als er quam vur daz tor,/ Do clopfete er da vor/ Vn2de sprach: | |
| Da dranc er eine/ Wider sie alle gemeine,/ Vnz er quam an die gewer./ Do bestunt in ein her,/ Den er | |
| tot sach:/ "Nv aller|erst se ich wol,/ Daz ez mir kvme1n sol,/ Als mir vur was kome1n./ Mir hat ein man | |
| sie zv kvnde1n,/ Vnz ir itweder vernam,/ Wie sin vnselde quam./ Thelogonus weine1n begu1nde/ Vn2de sprach: "owe der stunde,/ In der | |
| han ich dem den lip verlorn,/ Vo1n dem min lip kvme1n ist!/ Liebe vater, daz du bist/ Vo1n mir alsus erslage1n!"/ | |
| worte1n er ez schiet./ Ouch verschiet er alzvhant./ Daz mere quam in daz lant./ Alle, die ez vername1n,/ Leidic sie dare | |
| in daz lant./ Alle, die ez vername1n,/ Leidic sie dare quame1n./ Vlixes wart so wol bestat/ In einer siner houbet|stat/ Vn2de | |
| Alsus hat ir vernvme1n,/ Wie ez den vo1n troyge ist kvme1n/ Vn2de wie ez den crichen quam,/ Wie ir igelich sin | |
| den vo1n troyge ist kvme1n/ Vn2de wie ez den crichen quam,/ Wie ir igelich sin ende nam/ Da heime vn2de in | |
| In menschlichen geberden/ (Wen sie die sin genas,/ Von Davite komen waz),/ Der entsloz daz sloz der megede,/ Da daz ungerurte | |
| dines geistes handen,/ Betwinge iz und lige im obe,/ So komestu zu vollem lobe./ Swenne des menschen sunde/ Dem vleische liget | |
| sinen argen listen,/ Diz dutet Anticristen,/ [146#’r#’b] Der von Danne komende wirt,/ Wen sin geslechte in gebirt./ ‘Der vlizet sich mit | |
| niht ze gwinne deheines frumen dere sele,/ den diu hilfe chomen solte $s celestis medele,/ der helfliche trost des geistes $s | |
| des lihtes unte des tages zerinnet./ //Swie wir so mennischlichen/ chomen in gotes riche,/ wir sculen iedoch samet puen/ $p/ die | |
| du werld tut,/ dar nach cherent si ir mut./ //Si nechoment niht ze der winsteren,/ wir magen si wol ze den | |
| diu minne,/ der zuversiht dar inne/ rihsenet mit gewalte;/ dannen choment uns ander tugente manicfalte./ //Nu habent ir alle wol vernomen,/ | |
| ir alle wol vernomen,/ wi ir in di burch sculet chomen/ unt wi irs ouch muget verwerchen,/ woltent ir daz merchen./ | |
| ir wol ane stat,/ wan si schone da mit gat./ Chumet ir danne unheil,/ daz si des vliuset ein teil,/ ob | |
| newerdent si niht gebezzerot,/ die sterbent in der tobeheit;/ des choment die sele in arbeit./ daz sint die rehten hellezagen,/ daz | |
| des wirt er niht bestozzen./ der ist mit guotem ruome/ chomen ze sinem hertuome./ //Da vernemet rehte, wie ez gat:/ in | |
| ermezzen./ daz hat ein wirt besezzen;/ da nemach nieman ouf chomen/ wan der, den sich e hat genomen/ an dem alten | |
| ungehiure,/ daz cholete si mit fiure;/ von den eren si chomen,/ diu fiurinen bant si namen./ daz meiste wundir do geschah,/ | |
| vreischot do der herre/ ouf dem gebirge vil verre./ //Do chom im do in sinen muot,/ daz im diu maget wære | |
| vil liute,/ rittere gemeite,/ vil wol bereite,/ michil here schare./ er chom chunechlichen dare./ do si do fuoren an die vart/ unde | |
| nuzzen si mit den gesten/ mit aller slahte lusten./ //Do chomen mit der broute/ hermuowede loute./ die trunchen des lides/ unde | |
| die trunchen des lides/ unde ergazzeten sich alles leides./ //Dar chom des liutes ein michil chraft,/ da was diu beste wirtschaft,/ | |
| unde hat ez allez fur braht./ //Daz der broutegom dar chom/ unde die brout zuo im nam,/ daz bezeichent aller meist/ | |
| bezeichent aller meist/ den heiligen geist,/ der in daz mennisch chumet./ da ez mit weinen ende genimit,/ da mit wirt ez | |
| anderiu diu chint,/ diu got dienente sint,/ diu des morgens choment/ unde grozzen lon nement./ die habent sich gewarnot,/ allen den | |
| undir dem liute,/ die sich becherent an der zite./ //Westent choment die under none,/ die sich becherent schone./ die helfent riuten/ | |
| geliche/ gahen in daz selbe himilriche./ dar mohte der riche/ chomen im selben sælichlichen,/ wolde er die gewinne/ teilen durch die | |
| gotes wort sol leren./ da mite mugen die richen alle/ chomen in die ewigen zelle./ //Wande hie teilte ein housherre/ sinen | |
| Ysaias,/ daz wir cherigen daz hus,/ ob got dar zuo chome,/ daz im dar inne gezeme./ wir schulen got furhten unde | |
| mit michiler chrefte/ ouf in die lufte./ e er immir chome hin widere,/ im funkit sin gevidere,/ diu ougen sint im | |
| gelihte,/ unze er getuo sine bihte./ so der ewart dar chumet,/ unde er sin gechose vernimet,/ so hevet er sin gechose:/ | |
| daz er daz wort garnot,/ da der ware broutegoum da chumet/ unde sine gemahelen zuo im nimet,/ da nimet er die | |
| sin zunge/ die rehten mandunge:/ da sin wir erst heim chomen,/ so wir ez an den buochen han vernomen./ //Daz wizze | |
| der sne –/ e wir in daz gotes rich mugen chomen/ (daz han wir diche wol vernomen) –,/ der da vellet | |
| die da waren in der helle,/ die dannen nie mohten chomen,/ e si got selbe da muose nemen./ //Der vil riche | |
| also swarzziz gesihet!/ selbe tuot er im den tot,/ des chumet er in michil not,/ so er danne vil wol enstat,/ | |
| bilden began,/ an den herren Adamen,/ von dem wir alle chomen./ //Do chom des viandes rat/ unde geschante sine hantgetat,/ daz | |
| an den herren Adamen,/ von dem wir alle chomen./ //Do chom des viandes rat/ unde geschante sine hantgetat,/ daz wir do | |
| daz ir alsam schult began./ //Swer dort ze genaden wil chomen,/ der muoz die smach an sich nemen,/ er muoz die | |
| wære:/ im wart sin menege benomen./ sin rehtir meister was chomen,/ der in von erste verswief/ in daz apgrunde tief,/ nidir | |
| alle/ hin in die heren zelle./ //Die hermuoweden loute,/ die chomen mit der broute,/ daz sint die zwelf sallute,/ mines trohtines | |
| vor uns dan sint genomen/ unde hin ze den gesegenten chomen:/ die wartent uns unz an den suontach./ so wol in, | |
| uns unz an den suontach./ so wol in, der dar chomen mach!/ swer daz reht begat,/ daz ze der selben broute | |
| chinden hat genomen,/ daz ouch wir in sin rich muozzen chomen,/ wan wir von im haben den atem./ daz werde war! | |
| dir:/ Wie ich hab gesprochen das/ Wie ez der sele kome pas/ Ze suchen ainen weisen,/ Ich wil dich durich das | |
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