Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der dâ nider lac,/ dern moht im niht ze staten komen:/ wand im hete der lewe benomen/ sô gar die kraft | |
| tage zuo ir vart/ deweder gebrast noch über wart,/ und kâmen ze rehten zîten./ ir swester, ir widerstrîten,/ vundens an der | |
| die gerne wolden nemen war/ wie dâ wurde gestriten./ nû kam ouch dort zuo geriten/ diu juncvrouwe und her Îwein./ der | |
| sêre/ mit den sporn genomen./ man sach sî dort zesamne komen/ und vîentlîchen gebâren,/ die doch gesellen wâren./ //Ez dunket die | |
| alsô sêre/ daz er dâ vor nie mêre/ sô nâhen kam dem valle,/ ern viele ouch mit alle./ daz ir ietweder gesaz,/ | |
| wan daz/ daz diu sper niht ganz beliben:/ wand sî kâmen dar getriben/ mit alsô manlîcher kraft/ daz ir ietweders schaft/ | |
| tage,/ daz dô von ir deweders slage/ dehein schade mohte komen./ in hete diu müede benomen/ sô gar den lîp und | |
| gewan:/ swie leide dem biderben man/ von dem anderen geschiht,/ enkumtz von muotwillen niht,/ ob er im den willen trüege/ daz | |
| bî leide./ sî vreuten sich beide/ daz sî zesamne wâren komen:/ daz ir ietweder hete genomen/ des andern dehein arbeit,/ daz | |
| vor sô vil diet geschehen/ daz irs niht wider muget komen:/ und daz ir ir habet genomen,/ daz müezet ir ir | |
| liute alle/ gar verzwîvelen tete./ dô sprach vrou Lûnete/ ‘vrouwe, kumt vil drâte/ der dinge ze râte,/ wâ ir den man | |
| iu erlôste,/ der iu den selben suochte,/ ob er ze komenne ruochte,/ sone wærez niender baz bewant./ doch ist mir ein | |
| wart vil gar ûz genomen/ daz im ze staten mohte komen/ nâch dem sî dâ solde varn./ sî sprach ‘vrouwe, ich | |
| geleit:/ alsus gap sî den eit./ //‘Ob der rîter her kumt/ und mir ze mîner nôt gevrumt,/ mit tem der lewe | |
| ir vrouwen alters eine vant,/ unde saget ir zehant/ daz er komen wære./ done hete sî dehein mære/ alsô gerne vernomen./ sî | |
| niemer mê getuo./ nune hœret anders niht dâ zuo:/ wan kum ich nû ze hulden,/ sine wirt von mînen schulden/ niemer | |
| ſo in die iagere iagint. ob ime danne der ſtanch chumet ze$/ dere naſun. ſo uertiliget er diu ſpor mit deme | |
| dem dauidiſ$/ chunne. do er uon ſineſ uater barme. here chom. do bedacte er diu uil uernunſtiklichen ſpor ſiner gotheite. ich | |
| diu uil uernunſtiklichen ſpor ſiner gotheite. ich meine do er chom in dere magide půſim. do geheilt er menniſken chunne. So | |
| ſo hůtet ſi deſ welfeſ drî tage. unze der uater chumet an deme dritten tage. ſo blâſit er in daz anſûne | |
| ſtat iz denne ûf. unt rohot uile ſtarche. uon deme chumit ſolich ſtanch. daz nieht im gilichiſ ſůzzi niſt. So danne | |
| habe hůrluſt nihat iz an ime nieht. So ſin zît chumit daz er chint wil giwinnen. ſo nimit er ſin gimachide. | |
| der ir uaret. unt deſ ire iungen. der ir wirt nechumit uon ire nieht. er behůtet ſí in$/ dem wazzere for | |
| ſi ſich uaſte bewindet mit den hornen. daz ſi dane chomen nemag. ſo lůt ſi danne uil lûte. wante ſi dannen | |
| mach uor můde. ſo uert ſi widere dannan ſi dare chom. Daz mere bezeichinet die werlt. daz ſcef meinet wiſſagen unt | |
| magide nieht die deſ oleſ nieht nihabiten do der brûteg%>om chom. die tumben magide ſprachen zů den wiſen. gebent unſ iuwereſ | |
| ſint irloſken. done tatin ſi deſ nieht. Do der brûteg%>om chom. do leite man die wiſin in. unt nelie die tumben | |
| denche wîe min trehtin ſprah. Nieman nimach ze$/ goteſ riche chomen. erne werde zuire geborn. werltliche unt geiſtliche $t daz der | |
| aue wider chumit. ſo hat ſi uergezzen der eiere. unt nechumet after deſ dar nieht mere. ſi iſt uile agezzil. ſi | |
| want er neſuntote noch unchuſt $t newaſ ime nieht. Er chom zů deme ſiechen lîute der iudono. do cherte er ſich | |
| er ze$/ himele unte leitte. die menniſkeit. in ellenttům. Er chom zů ſinen eiginen. ſin inphiengen in nieht. Die aue in | |
| gote sungen./ ich sage iu wunderlîchiu dinch:/ der mutte cherne chom umbe ainen pfenninch./ alsô relôste got sîne scalke/ mit sînem | |
| huob diz mære./ dar nâch, do ich schiere von ir kam, dô wart mir nie sô swære./ doch swere ich des, | |
| twâle,/ von der wunnebernden stiure/ hete ich sorgen an gesigt./ kæme ich in ir herzen kamer,/ ob si daz mit willen | |
| si mirz ze zinse lîhen,/ sô sol ir mîn herze komen/ mit lieb%\e für zins geladen./ sprich frou ‘est der wille | |
| daz kans ir friunde schenken./ //Nie valke guot/ zem luoder kan/ sô snelleclîch,/ alsô mîn muot/ si fliuget an./ genendeclîch/ er | |
| diu liebe heide/ beide $s bluomen unde rôsen rôt./ meie kumt mit manger bluot./ tuot $s mir wol diu minnenclîche,/ seht, | |
| $p/ //Uns jungen mannen sanfte mac an frouwen misselingen./ ez kam umb einen mitten tac,/ dô hôrte ich eine swingen: wan | |
| ze hant dô wart ich ir gevangen./ dar zuo dô kam diu Minne drin gedrungen;/ si sprach ‘nu hân ich mich | |
| wan in iuwern sac./ wie pflegent ir der fürsten?/ war kumt der herren guot?/ unschuldic wilt ir ehtent,/ gîtic ist iuwer | |
| dâ wunt/ got âne missewende./ des manic sêle sâ zestunt/ kam ûz der helle grunt./ //Heiliger geist, erhœre mich armen, ich | |
| er dur êre und durch gewin/ swar er der landen kæme,/ daz menlich spræche ‘seht dast der/ der dâ mit êren | |
| und sag es dem meien danc./ //Ûz eim rôsevarwen munde kumt von wîbes herzen grunde/ daz man gerne schouwen mac:/ reiner | |
| senden strît./ //Veiger winter, hinnen scheide mit dir swaz uns kam ze leide,/ rîfe wint îs unde snê./ lânt walt anger | |
| bluot/ schœne und guot;/ des wirt manic herze unfruot./ diz kumt von den winden scharf./ //Swie diu zît trûren gît,/ swie | |
| gar von nôt enbinden./ kalt îs siht man zerfliezen;/ daz kumt von der sunnen glanz./ man siht noch hiure hofschen tanz,/ | |
| hiure an miltekeit./ //Schande starc als ein helfant ûz gesant/ kumt gerant/ in diu lant,/ füeret fürsten an ir hant/ die | |
| gestrichen./ mit sinnen unbegrîfeclich/ ist der ursprunc ûz dem du kumst geslichen./ du stêst den argen ofte bî,/ dîn wirt gefröit | |
| von der scham,/ wâ von si wirt, waz von ir kom,/ wazs an den liuten tuot./ gar manicvaltic ist ir tât,/ | |
| volge beide lêret unde wîset./ //Swâ scham ûz tœrschen herzen kumt, diun ist bî tugenden niht gezamt;/ man mac si wol | |
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