Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| tugende mêre./ diu milte schanden an gesiget,/ von ir sô kumt diu hôhgelopt hûsêre./ //Diu milte dem adel wol an stât, | |
| edelkeit./ ein hûwe zuo dem neste hin/ ze sînen jungen quam./ er sprach ‘vil edelen valken zart,/ mir ist iur schade | |
| vînt, dem ist got gram./ von minn manc alter vater kam./ o minn, du bist ein blüender stam,/ du mêrest got | |
| geheizen êwiclîch!/ geheilget werde an uns dîn name hêre,/ zuo kum dîn rîch und daz wir nâhen uns ze dir./ dîn | |
| wirt vergezzen/ sâ, sô mir der tac erschînet klâr./ sô kümt ein wân,/ daz ich sül gân/ die vil schœnen tougen | |
| sô solte ich ir ze dienste sîn./ nu ist mir komen diu zît daz ich ir dienen sol./ nu helf mir | |
| ich sô reht hôhen danc?/ //Wâ möhte mir sô hôhe komen/ mîn dienst und al mîn arebeit?/ wan die ich mir | |
| mîn lîp/ lange her gebiten mit manger senden klage./ wenne kumt mir fröiden schîn?/ wenne wil du, sælic frouwe, gefröin daz | |
| odr ungewin,/ ez sî liep odr ez sî leide,/ des enkumt si niht von in./ //Minne niender sich enthaldet/ âne triuwe | |
| //Wolden wîp in stætem muote/ stæten friunden stæte sîn,/ daz kœm in alsô ze guote/ daz in triuwe würde schîn,/ ders | |
| belîben einen tac./ //Zuht und êre, triuwe, milde, hôher muot/ kumt von wîben, dar zuo manger hande guot./ ir lîp engels | |
| het trûren mir benomen:/ diust mir mit dir her wider komen./ //Hôher muot, dâ ich dich funden/ hân, dar nîge ich | |
| uns lange ellende:/ wol uns des, er ist nu wider komen./ nû sol unser swachez trûren haben gar ein ende,/ sît | |
| mich ir lachen:/ daz kan si süeze machen./ //Er ist komen wider mit gewalde/ den der meie het vertriben./ sumerwunne ist | |
| getân,/ der $s tac ist hôch ûf: ich kan niht komen hinnen./ maht du mich verbergen iender innen?/ daz ist mîn | |
| lîp./ wirt $s mîn iemen inne, sô soltû mich warnen./ kumich ze wer, ez muoz sîn lîp erarnen,/ der mich mit | |
| muotes rîche./ sô kurzen tac gewan er nie./ //Diu naht quam dô./ sâ huop sich der minne spil:/ sus unde sô/ | |
| dienen ritterlîche/ dir ûf den vil herzenlieben wân/ daz ich kome noch in daz himelrîche/ dâ nie mannes lîp wart in | |
| dir sanfte dâ./ dar $s wil ich und niender anderswar./ kum $s ich dar, ez ist uns beiden frum./ //Wunneclîchen hôhe | |
| reine senfte sit:/ fröiden tou mir ûz des herzen grunt/ kumt von dir in elliu mîniu lit./ got hât sînen flîz | |
| bin ich ofte worden hôchgemuot./ nûst mîn lîp in ungemüete/ komen: dâ für sult ir mir wesen guot./ lachet mich mit | |
| ûz dem lande balde./ hôher muot, dîn rehter herre,/ der kumt mit gewalde./ junge und alde/ hebt unhôhe swar du kêrest,/ | |
| wîben wil ich immer/ dienen sunder wenken./ von dem muote kume ich nimmer./ wie möht ich gedenken/ sî ze krenken,/ sît | |
| süezen,/ dâ von ich vil gerne wünschen sol./ //Zuo uns kam diu werde Minne/ unde slôz uns beide vaste in ein./ ich | |
| der ſintflůt. Do div arche geworht wart vnd er darinne chom mit ſinen chinden, alſo ſi benennet ſint, vnd aller dinge, | |
| groze ſamenvnge $t da ze Ieruſalem gebotten vnde waren dar chomen von vil mængem lande. Do die daz vernamen daz ſich | |
| vnde lieht worden wære, ſam ein heiliger engel von himel chomen wære. Do der heilige gotes man do ſtvͦnt alſo in | |
| in auf siner brust lainen lie. uz der selben brust chom im diu goͤtlich wishait da von er alle die christenhait | |
| dem hiligen gelauben und gie er in daz grab. da chom daz himelisch licht uͤber in und leit er sich selb | |
| ſiner chriſtenheit vnde zvͦ ſiner ſtete da ze Epheſo. Dar chomen och zvͦ im alle die biſchoͤf die in dem lande | |
| Apparuit caro ſuo Johanni dominus Jeſus_Chriſtus. Do d%>i zit do chom, daz der heilige gotes bot diſen lip verwandeln $t ſolt, | |
| der heilige gotes bot diſen lip verwandeln $t ſolt, do chom er ſelbe, %/vnſer herre Jeſus_Chriſtus, mit ſinen ivngern vnde erſchein | |
| vnſchulde, wan div ſeligen chint dannoch ʒ%:u dem alter niht chomen waren, das ſi von %:ir menſl%:icher blode dehein ſchulde iht | |
| cʒeite, alſo im ſant Silueſter ſæit, vnd lac tot. Do chom der heilige pabeſt ſant Melciadem mit ſiner phafheit vnd mit | |
| ore vnd gebot dem tiͤvfle, der im in das ore chomen was, in dem namen Jeſu Chriſti, das er uͤʒ fůre, | |
| mit alle iͤr ſvne, mit allen iͤr tohter. Dar nach chom ein trache in dem lande, von des ateme verduͤrben des | |
| tages mer denne driͤv hundert menniſc. Vmbe die ſelben not chomen do der iuden fuͤrſten $t vnd iͤr ewart fvr den | |
| ſant Peters ſarich, vaſtende vnd ſprachen da iͤr gebet. Do chom an der driten naht der guete ſant Peter ʒů ſant | |
| das er da ſteche vncʒe an den iungeſten tage, vnd choͮm her wider ʒe miͤr, ſo han ich diͤr ein brot | |
| Silueſter, das ſi beſahen, ob er cʒuͤ dem trachen getorſte chomen. Die lagen beide tot von dem ſtanche des trachen. Do | |
| liten d%:urch das michel lon, das er in gehieʒ. Do chom das himeliſche liecht vber in vnter div vnd er die | |
| in vnter div vnd er die criſten alſo geſtarkte vnd chomen in dem ſelben liechte die heiligen engelen vnd leiten in | |
| das er tot were, do rvͦmten ſíʒ. Des ſelben nahtes chom ein gvͦt frowe, d%:iv hieʒ Hyrene, diͤv wante, er were | |
| oͮch got vnd dem gůten ſant Sebaſtian. Vnter diu do chom der tiͤufle eines nahtes ʒů der chemenaten, $t da div | |
| nemen.#.’ Do div frowe mit dem tiͤufle vͤf den wech chom, chom in engegene der getriͤwe ſant Sebaſtian vnd ſprac cʒuͤ | |
| Do div frowe mit dem tiͤufle vͤf den wech chom, chom in engegene der getriͤwe ſant Sebaſtian vnd ſprac cʒuͤ dem | |
| er wider in die helle fvͤre vnd da vͤʒ niemer encheme. Dar nach do der ritter chom ʒvͦ der frowen vnd | |
| vnd da vͤʒ niemer encheme. Dar nach do der ritter chom ʒvͦ der frowen vnd ſi ime das mere vil rehte | |
| ieʒvͦ von ime ſcheiden. Do die boten hincʒe ſant Seuerum chomen, do f%:unden ſin in ſinem wiͤngarten, das er die reben | |
| ſeiten, do ſprach er ʒin, daʒ ſi fůr giengen, er cheme ſchiere nach in. Do ſach er, das ime ſines werches | |
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