Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| si auch dicz wil/ Daz ich mein gewonhait lasse;/ Das chem mir nicht ze masse./ Wann sold ich prechen ir gepot,/ | |
| Dw hast mich gelert einen list/ Der meinem ampte wol chumet/ Und czaghafften seln wol frumet/ Die ungerne buessen wolten/ Als | |
| gern ich das tun sol/ Das mir gut wirt und kumbt wol,’/ Sprach die sel zu frawn Rewen./ ‘Ich dankch dir | |
| bete sein./ Hye pey magstu merchen das/ Das geistleichen leiten chůmet bas/ So sy mit neten ringent/ Und sich mit under | |
| das ewig reich./ Noch gib ich ainen rat dir,/ Der chumbt dir wol, volgstu mir:/ La dir nicht entwenkchen/ Frawn Gewissen, | |
| und pald,/ So wurd er tr#;aeg und las;/ Dem leib chumbt vil pas/ Der in fueret ze massen./ Du solt in | |
| mich dan ruen last!/ Noch wer mir das vil pas komen/ Das du mir enzeit hietes penomen/ Die posen gewonhait/ Und | |
| tôt,/ und Îsôt, mînes lebens leben!/ neve, swaz dir nû kumet eben»,/ sprach Tristan, «daz sî geschehen.»/ Gâwân sprach: «du solt | |
| gast in sînem hûs,/ wirt sîn betrüebet inneclich,/ swie ez quême halt umb mich.»/ er bedâchte ez allez gar;/ iedoch stuont | |
| sie wânten rîten âne vâr./ nu was ouch ûf sie kumen gar/ Nampotenîs und die sîne./ Tristâne und Kâedîne/ wart vil | |
| das die chunst der planetenn schwär sei, das niemant dartzu chömenn $t müge. Die selbenn wissen nit was si sprechent, wann | |
| und mit klugen sprungen/ Ain solicher junger man fur mich komen̄/ Als ich den hab gesehen./ Das will ich pey meine%-m | |
| main aber sy mussen pagen/ Mit haut und mit hare,/ Komen sy mir ze vare.’/ Er lieff ze tal an der | |
| auff dem wege sagen/ Das ir sun war erslagen./ Si kam sein an di warhait:/ Es ward laid und laid./ Da | |
| im kainen smertzen/ An leib noch an hertzen./ Das messer kam im wol ze staten:/ Er schnaid reyser zu dem schaten;/ Er | |
| im layder nit gefrumen:/ Er was zu schyr auff in komen/ (Di valschait er wol kunde)/ Auß ainem tieffen grunde./ Alsuß | |
| v3nde nvi ſie. v3nde gip ſie dem ſichin zi trinchen. Chvmet ez oͮch von dem herzeſvern. ſo bezzerot er ſich. Ad | |
| v3nde mache ein malz. daz ez zoͮ der erde net encome. v3nde mache ein bier dar uz. v3nde nim der erlun | |
| im in daz oͮge. So daz fel von der ſehvn come. ſo toͮ daz puluer mit einer ſpenelun hoͮbet. an daz | |
| ich dich trœste:/ daz man dirz immer wol vertreit,/ daz kumt von dîner gewonheit,/ daz dûs die bœsen alle erlâst/ und | |
| mîn laster wil ich vertragen,/ daz ir ruochet gedagen./ ich kume nâch mînen schulden/ gerne ze sînen hulden:/ nû bitet in | |
| ich dô gevienc:/ der truoc mich ûz der wilde,/ und kam an ein gevilde./ dem volget ich eine wîle,/ niht vol | |
| niht die muoze/ daz ich zuo sînem gruoze/ volleclîchen wære komen,/ erne hete mir ê genomen/ den zoum unde den stegereif./ | |
| wart vil guot war genomen./ und vil schiere sach ich komen,/ dô ich in die burc gienc,/ ein juncvrouwen diu mich | |
| mir dô vreuden benam/ ein bote der von dem wirte kam!/ der hiez uns beidiu ezzen gân./ dô muose ich rede | |
| und jach daz im nie mêre/ dehein der gast wære komen/ von dem er hæte vernomen/ daz er âventiure suochte,/ und | |
| gehabt ich hinder,/ und rou mich daz ich dar was komen./ und heten sî mîn war genomen,/ sone triut ich mich | |
| daz getrôste mir den sin./ dô ich aber im nâher kam/ und ich sîn rehte war genam,/ dô vorht ich in | |
| mich dâ bî im verdrôz./ //Dô ich im alsô nâhen kam/ daz er mîn wol war genam,/ zehant sach ich in | |
| ein brunne nâhen bî/ über kurzer mîle drî:/ zewâre unde kumestû dar/ und tuostû im sîn reht gar,/ tuostû dan die | |
| dic/ daz regen noch der sunnen blic/ niemer dar durch enkumt:/ irn schadet der winter noch envrumt/ an ir schœne niht | |
| als ich ze der linden vernam,/ dô ich derzuo geriten kam./ der ie gewesen wære/ ein tôtriuwesære,/ des herze wære dâ | |
| baz./ dô ich dâ wider ûf gesaz,/ dô was er komen daz er mich sach./ vil lûte rief er unde sprach,/ | |
| geriet,/ von dem ich des morgens schiet./ swie ich dar kam gegangen,/ ichn wart niht wirs enpfangen/ danne ouch des âbents | |
| Jôhannes naht/ mit aller sîner maht/ zuo dem brunnen wolde komen./ dô sî daz heten vernomen,/ daz dûhte si rîterlich und | |
| er sich hete an genomen/ daz er dar eine wolde komen./ er gedâhte ‘ich enmac daz niht bewarn,/ und wil der | |
| man/ der êre mit listen/ kunde gewinnen und vristen,/ und kam dâ er die knappen vant./ den besten nam er dâ | |
| leit er grôzen ungemach/ unz daz er ûz ze velde kam./ die guoten herberge er dô nam,/ daz im von wirte | |
| twelen unlanc/ unz daz er ûf den stein gôz./ dô kam ein siusen unde ein dôz/ und ein selch weter dar | |
| genesen./ //Dô daz weter ende nam,/ dô hôrter daz geriten kam/ des selben waldes herre./ der gruozt in harte verre/ als | |
| was sîn ors alsô guot/ daz er vil nâch was komen hin./ do gedâht her Îwein, ob er in/ niht erslüege | |
| êrsten niht mê/ wan ‘ouwê, rîter, ouwê!/ daz ir her komen sît,/ daz ist iuwer jungestiu zît./ ir habet mînen herrn | |
| gît.’/ sî gienc und was in kurzer zît/ her wider komen unde truoc/ guoter gâchspîse gnuoc:/ des saget er ir gnâde | |
| Îwein, hœret ir?/ sî suochent iuch, nû volget mir,/ und enkumt niht ab dem bette./ iu stât diz dinc ze wette/ | |
| langer bî iu wesen./ und vunden sî mich hinne,/ daz kæme uns zungewinne.’/ //Sus hete sî urloup genomen./ die liute die | |
| //Sus hete sî urloup genomen./ die liute die dâ wâren komen/ zuo dem vordern bürgetor,/ die vunden dâ vor/ daz ros | |
| got noch den tiuvel loben./ sî sprâchen ‘warst der man komen,/ ode wer hât uns benomen/ diu ougen und die sinne?/ | |
| daz beslozzen wær diz hûs,/ sone möht niht lebendes drûz komen:/ wie ist uns dirre man benomen?/ swie lange er sich | |
| von gehiuren dingen/ nie mohte misselingen./ ez ist niuwan alsô komen:/ der im den lîp hât genomen,/ daz ist ein unsihtic | |
| müese sîne vrouwen sehen,/ von der er was gevangen./ schiere kam gegangen/ diu guote maget diu sîn pflac./ sî sprach ‘ich | |
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