Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| schar/ Rîchardes dâ von Engellant./ Der fürste wert von Brâbant/ quam dar als im gezæme was./ man sach in kêren ûf | |
| der fürste rîch./ Darnâch mit rotten wünniclîch/ ûf disen turnei quam gezoget/ der werden Kerlingære voget/ <reht> als ein rîcher künec | |
| zunge/ für einen ritter lobesam,/ wand er ze velde schône quam/ mit wâpencleiden sîdîn. / enmitten ûz dem schilte sîn/ gleiz | |
| schein./ sus wart gezieret âne mein/ der hôchgeborne Franzeis./ Dar quam der grâve rîch von Bleis/ geblüemet hêrlich ûf daz gras./ | |
| darinne gein der spitze./ mit rîcheit und mit witze/ gezieret quam der grâve wert./ sîn herze daz het ie gegert/ fröud | |
| gegert/ fröud unde spilnder wunne./ Der herzog ûz Burgunne/ gezieret quam zer heide/ mit eime wâpencleide/ daz lûhte wünnicliche./ sehs ûzerwelte | |
| schîn/ und einen glast vil wünnesam./ Von Arteis der grâve quam/ ze velde werdiclichen dâ./ den schilt fuort er von lâsûr | |
| /Die edeln herren vollebrâht/ der wâpencleit ich hân gedâht,/ die quâmen sus gezieret dar/ in dirre zweier künge schar/ die des | |
| plân ze Nantheiz/ der wart geblüemet mit den scharn./ si quâmen ûz der stat gevarn/ als engel wolgezieret./ in wart getambûrieret,/ | |
| wünne spil;/ des wart gehœret alzevil,/ dô si ze velde quâmen./ si zogten ûf den sâmen/ in zwein kürlichen parten./ irn | |
| in dur grimmiclîche nôt/ ûz sîten wart gedrungen. / rîlîche quam geswungen/ ein rotte her diu ander hin./ ez galt der | |
| sîn ros gehouwen,/ ze beiden sîten sêre:/ mit sneller umbekêre/ quam er dahîn gerennet/ dâ sîn gesiht erkennet/ den fürsten het | |
| schar zecloup er und zespielt/ dâmite er was beslozzen./ er quam durch si geschozzen/ mit snelliclicher île,/ gelîch dem doners phîle/ | |
| under/ geheizen von Lutringen./ mit fürstelichen dingen/ der helt geblüemet quam gevarn./ ein rôter strich mit wîzen arn/ in golde zierte | |
| die wurden zallen orten/ sêr ûf die Walhe enbrennet./ des quam ir gnuoc gerennet/ zuo dem von Engellanden./ der herzog ûz | |
| Engellanden./ der herzog ûz Brâbanden/ begunde im ouch ze staten komen./ dâ wart ein turnei <hin> genomen/ daz vor sô herter | |
| swaz von der werlte landen/ was guoter ritterschefte iesâ,/ die quâmen zuo einander dâ:/ von den huop sich ein michel stoup./ | |
| în getân/ daz si verlust dâ nâmen/ und zeinem valle quâmen/ an werltlichen êren./ Rîchart begunde kêren/ mit hôhen êren in | |
| rede die er las./ dô er alsus gesezzen was,/ dô quam gegangen dort her/ ein wîp nâch sînes herzen ger/ ze | |
| Grâvenberc her Wirent/ erschrac von ir wol zwirent,/ dô si quam geslichen./ sîn varwe was erblichen/ vil harte von ir künfte | |
| dâ./ in nam des michel wunder sâ/ waz frouwen alsô quæme./ ûf spranc der vil genæme/ erschrocken unde missevar/ und enphie | |
| mir gewesen./ vil werder ritter ûzerlesen,/ dar umbe bin ich komen her,/ daz dû nâch dînes herzen ger/ mînen lîp von | |
| sîn gewert/ von mir als ich dir zeige nû./ hie kum ich dir, daz schouwe dû’./ /Sus kêrtes im den rucke | |
| ir alle hân vernomen./ ich bin sîn an ein ende komen:/ swer an ir dienste funden wirt,/ daz in diu fröude | |
| Aramunt zum selben urlage viel, das allczu lang werte. Darnach kwam enzu Uterpandragona, der konig was zu Großen Brytanien, und wart | |
| er was uberwunden an dem urlage. Zu den zyten was kumen von Rome ein greve, der was geheißen Anthonies, von hohem | |
| von hohem prise und von hohem namen, Pontes Antonies; der qwam zu hilffe Claudas und gab im alle die macht von | |
| syn lute; die zu wald waren gelegen@@s@ $t allzu lange, kamen zu Pontes Anthonio, also das der konig Ban und die | |
| und jagt sie als ferre das Claudas vor yn allen kam gerant mit großer stolczkeyt. Da das der konig Ban gesah, | |
| gott syn gebete hett gehört; und reyt bald biß er kam zu Treb, und biß an den vierden tag wart die | |
| gewůnnen da Claudas fur geseßen was. Und darnach des abendes kam der konig Ban zu Trebe inn; und da er wúst | |
| inn sym herczen, das die ruw nymer ußer sym herczen kam, als es darnach vil wol schyn wart. //Claudas saß vor | |
| und gaben beyde sicherheit mit fried zu farn und zu komen. Der konig Ban kam zu dem tag selb dritt und | |
| mit fried zu farn und zu komen. Der konig Ban kam zu dem tag selb dritt und nicht me. Und der | |
| sin truchseß, und der ander was ein ritter. Also glich kam Claudas selb drytt on me lúte, und der tag was | |
| großen sůmschryn, wann ich nit enweiß wies mit myner burg kům ee ich wiedder kere, wann ich ließ uch umb keynerleyslahte | |
| reyt zu allerhinderst; und so lang rytten sie das sie kamen uß dem gebrúche und kamen in eynen walt. Da sie | |
| lang rytten sie das sie kamen uß dem gebrúche und kamen in eynen walt. Da sie wol zwo myln in den | |
| sie wol zwo myln in den walt hetten geritten, da kamen sie in ein schön lant, da hien der konig dick | |
| sie in ein schön lant, da hien der konig dick komen was. So ferre reyt der konig und sin gesellschafft das | |
| So ferre reyt der konig und sin gesellschafft das er kam off einen lac, der stund an dem ingange von dem | |
| dir gůte mere, das nye manne syn ding so recht kamen; wollent ir mir leisten das ir mir gelobet hant, so | |
| zu Claudas und reyt wiedder zur burg. Als er darinn kam, da begegent $t im ein ritter, der des konigs Bans | |
| burgk gewapent. Da er sah das der truchses von ußen kam herrinn geritten, da fragt er yn wannen er qweme und | |
| ußen kam herrinn geritten, da fragt er yn wannen er qweme und warumb er uß wer geritten $t zu der zytt. | |
| warumb er uß wer geritten $t zu der zytt. ‘Ich kum von Claudas’, sprach der verreter, ‘und han gewunnen einen fried | |
| und da er sich umbsah, da sah er zwenczig ritter komen, die all ir helme off ir heubt hetten gebunden; nach | |
| all ir helme off ir heubt hetten gebunden; nach den kamen aber zwenczig. Also kamen sie alle by zwenczigen yn geritten | |
| ir heubt hetten gebunden; nach den kamen aber zwenczig. Also kamen sie alle by zwenczigen yn geritten so lang biß ir | |
| wol behielt, und macht sich darwert. Ee er darwert kunde komen, was er drů mal darnyder gestochen, wann sie waren all | |
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