Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der getruw und gut ist, und volget synselbs bösen gedencken, kumet es im anders dann wol, darzu darff ers nymands anders | |
| und sprach zu im, als schier als er zu land kem, er deth yn ansprechen von verrettery die er dick gesprochen | |
| enhett keynen willen zu fechten und sah wo syn knapp kam mit geraufftem schwert an yn. Da was im leit das | |
| leit das die rede und sin spott so verre was komen, wann er wol wust das er uß der maßen stolcz | |
| zu behalten. Dasselb erfert Claudas allermeist. Er wúst auch wol, kemen sie beide zuhauff, das ir eyner dot múst bliben oder | |
| schwerten, das Claudas synes libes nye in so groß angst kam, und rieff yn an, das er off hört ein wenig | |
| wann alle die lút enwißen nit wie wir hierzu syn komen als wol als wirselbs!’ Da der knapp das gehort, da | |
| thunt so wol und laßent uns wiedder komen dannen wir komen sint, und laßent uns dißen kampff fechten vor dem konig | |
| knapp versúnet, und ritten so lang das sie zu Bohorges kamen, und Claudas lút waren trurig und unfro das er zu | |
| er zu land was wiedder komen. An dem vierden tag kam Patrices zu sym öheim und clagt im das sin sun | |
| knappen. Der knecht @@s@schampt sich sere. Da Sant Johans messe kam, da macht yn sin herre ritter und macht yn truchseß | |
| Arcois der Fleminc. Alsus ist der konig Claudas zu land komen. – Nu múßen wir die rede alhie von im laßen | |
| den cleynen tyern und zu großen vogeln, wo er darzu qwam. Da er ryten mocht, da gab im die jungfrauw ein | |
| yn sahen das im durch die sehen von den augen kemen blutes tropffen geschossen, und gebart mit der nasen als ein | |
| blůt, dwil das er kint was. Da er zum wapen kam, da wart es im brun, wann alleweg was es im | |
| wolt. Das dete yn sither menige groß abentur zu ende komen und wol mit eren vollenbringen. Menge lute, die yn horten | |
| enließ er durch synes meyster noch durch nymans willen. Er kam so ferre eins tags das er und syn meisterschafft wurden | |
| mir zu tode geschlagen. Gott halff mir das ich dannen kam mit synen gnaden. Da kam ich zu eim mynem frunde, | |
| halff mir das ich dannen kam mit synen gnaden. Da kam ich zu eim mynem frunde, der gab mir diß pfert, | |
| bin ich ruwig das ich zu mym tag nicht bezitt enkomen mag zu des konig Claudas hof. Mocht ich bezite sin | |
| mag zu des konig Claudas hof. Mocht ich bezite sin komen, ich wönde mit gottes hilff mynes leydes ein teil gerochen | |
| Nu muß ich geuneret bliben, wann ich dar nit bezytt komen mag.’ Da sprach Lancelot: $t ‘Der uch ein schnell pfert | |
| pfert gebe und ein starckes, mocht ir ummer inzytt dar komen?’ ‘O lieber jungkherre, vil wol, und ging ich den weg | |
| must es vor im triben. Da er einwenig $t furbas kam, da begegent im ein vavasor off eim zeltenden pferde und | |
| ritter, ‘ir sint schön und hubsch, wer ir sint; wannen koment ir alsus, liebes kint?’ ‘Herre’, sprach er, ‘ich kum von | |
| wannen koment ir alsus, liebes kint?’ ‘Herre’, sprach er, ‘ich kum von jagenne, als irselb wol mögent sehen, und han ein | |
| hinweg mit großen freuden. Und da er off den weg kam, da begunde er zu gedencken wer das kint wesen möcht. | |
| lang were es wesen mocht dem es glich were, und kam zu hinderst gedencken uff den konig Ban von Bonewig, das | |
| nemen. ‘Gehulff mir gott’, sprach er, ‘das ich noch dar keme da ich sie uch vergelten mocht, das wolt ich gern | |
| schieden. Und Lancelot reyt syn gesellschafft gehelich suchen. Dem ritter enkam der gedanck nye von dem herczen, und wolts fur war | |
| des konig Banes kint were. Lancelot $t und sin meyster kamen zuhauff und all ir gesellschafft, biß an dry die Lancelot | |
| das mager pfert ryten, da wundert sie alle wannen er keme. Und da er sin winde bracht neben im geleytet mit | |
| an synem gurtel, da fragt syn meister war syn pfert komen were. ‘Ich hans verlorn’, sprach er. ‘Wer gab uch da | |
| man enfund under dem hymmel keins das uch als wol keme – und myner frauwen wilpret on ir urlob und one | |
| affenheit beget, uch ensol es gedencken ee ir von mir koment!’ und hub sin fust off und schlug yn an synen | |
| synen bracken nam er off syn pfert fur sich und kam rytende in ein tal und fand weidende, als yn ducht, | |
| sicher. //Alsus reyt Lancelot zornig zu dem lack. Da er kam in den hoff, da erbeißet er von synem pferde und | |
| frauwen, $t das sie sie besehe. Da er fur sie kam, da fand er synen meister vor ir stan allblutende, und | |
| ir wißent das nymer mannes hercz zu hohern dingen mag komen, der zu lang meisterschafft bedarff. Ich wil uch auch furwar | |
| sie gott von hymmel so lang das ein geistlich man kam rytende mit eim knappen. Syn cleyder waren schwarcz und sin | |
| so lut das sie sin nicht gewar wart biß er kam fur sie rytende. Da er die frauwe so schön sach | |
| was ir sere leit das er ir als nah was komen ee dann sie sin geware wart. Sie besah den man, | |
| Und von mym kind, das ich suß jemerlich verlorn han, kómet mir manig groß jamer an myn hercz, das von so | |
| jamer an myn hercz, das von so hohem geschlecht ist komen, das gott selb darzu erkose das er sin groß wunderlichkeit | |
| das er aller der welt kunt macht unsern herren zu komen, und hohete synen heiligen namen, und zu stercken den heiligen | |
| lebet wol mit gemache!’ //Da die koniginn das hort, da kam sie so von irselber das sie in guter wile ein | |
| amacht vor großen freuden. $t Ein nůnne die mit ir komen was lieff zu ir und hebete sie wiedder off; also | |
| sie yn sere erbarmet. Da die frauw zu ir$/ selber kam, da trost sie der bruder und sprach das sie des | |
| die frauw heim und dete alle ir schwester fur yn komen. Da bekant er der frauwen vil, und sie bekanten yn | |
| und cleyt manigen ritter herlich und gab herlich gaben. Ich kam auch zu hoff und kam zu spate, das alle die | |
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