Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hêrre swM. (7725 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sere, und duncket mich das mir nie großer schande geschehe.’ ‘Herre’, sprach myn herre Gawan, ‘es ist wol recht das ir | |
| mich das mir nie großer schande geschehe.’ ‘Herre’, sprach myn herre Gawan, ‘es ist wol recht das ir darumb gedenckent als | |
| ritterschafft höret?’ ‘Ja es intruwen wol’, sprach die frauwe, ‘unser herre gott hatt ein ritter werder gemacht dann den andern und | |
| das schwert beydenthalb schnidet, das bezeichent die ritter die unsers herren gottes knecht múßen sin und syns volckes. Mit der eynen | |
| das er bedarff. Alsus mögent ir wißen das der ritter herre muß wesen uber das volck und darzu gottes knecht, wann | |
| heiligen kirchen, da mit meyn ich alle pfaffheyt, die unserm herren gott gliches dienent, und witwen und weisen und kint und | |
| das er gottes huld verlorn hatt der aller der welt herre ist, so hatt er wol zu recht syn ere verlorn | |
| guten lúten wedder gan noch stan ensol, wann er syns herren geluget hat der yn geschuff $t und yn macht. Der | |
| was. Er wolt sich gern laßen döten ee er unsers herren gottes geleuckent hett und verzigen. Man kund nye gefreischen das | |
| nit enkan zu dißen stunden, die alle waren vor unsers herren gottes geburt. Und nochdann, sitherre das unser herre gott gemartert | |
| vor unsers herren gottes geburt. Und nochdann, sitherre das unser herre gott gemartert wart, hat man manigen man funden der gůt | |
| was Joseph eyner von Aramathia, der gut ritter, der unsern herren von dem crucz hub mit synen henden und legt yn | |
| teil mit im zur selben porten uß. Da was myn herre Gawan. Er hett noch syn antlicz verbunden von der wunden | |
| Diße batalie was umb den konig gewesen, wann Gosoains myn herren Gawan besprochen het von verretery und von untrúwe. $t Da | |
| het von verretery und von untrúwe. $t Da reit myn herre Ywan der Groß, des konig Friens son, und Key der | |
| unberaten syn und hilfest yn uß allen yren nöten.’ ‘Lieber herre’, sprach der konig, ‘got der múß uch lonen und gebe | |
| gebe uch gesůntheit, wann yrs wol dörffent als mich duncket!’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘ich bin zu dir komen durch hilff | |
| wolt sie uß ziehen. Der ritter rieff und sprach: ‘Ay herre, durch gott vergahet uch nicht! Also mag ich nicht erlöset | |
| mag ich nicht erlöset werden.’ ‘Wie dann?’ sprach der kónig. @@s@‘Herre’, sprach er, ‘der mir diß stuck uß ziehen soll und | |
| hoff sy der uch gelob und schwere das ir heischent.’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘man hatt mir gesagt das man alle | |
| keyn man als effenlich ding gesucht als derselb ritter. Min herre Gawan sprach, ob gott wil, es engefure nymer man unberaten | |
| und allesampt wiße pfert ritten. Der konig wißt sie mym herren Gawan und mym herren Ywan und sprach das er nye | |
| ritten. Der konig wißt sie mym herren Gawan und mym herren Ywan und sprach das er nye lút so herlich und | |
| sie yn gegrußt, $t hett er sie gegrußet, der konig. ‘Herre’, sprach sie, ‘got múß uch mynnen als den besten konig | |
| uwer bete thun als wer es ein gar hoch sach.’ ‘Herre’, sprach sie, ‘das vergelt uch gott! So bitt ich uch, | |
| sprach sie, ‘das vergelt uch gott! So bitt ich uch, herre’, sprach sie, ‘das ir mir dißen knappen ritter macht, wann | |
| das ist byderbekeit und alle gúte die den ritter anhöret.’ ‘Herre’, sprach die frauw, ‘das mag wol war syn das ir | |
| ritter nicht enwurde, ich wolt yn ee selber ritter machen!’ //‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘ir ensolt der frauwen nicht versagen | |
| ich wolt yn ee selber ritter machen!’ //‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘ir ensolt der frauwen nicht versagen das sie uch | |
| sagent mir wer ir sint oder wie ir heißent.’ $t ‘Herre’, sprach sie, ‘eim so hohen man und also byderben wil | |
| zu synem nefen Lyonel und zu Bohorte und kust sie. ‘Herre Lyonel’, sprach er, ‘ir dörffent kein groß angst han umb | |
| das in der welt nicht an im zu beßern ware. ‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘beseht yne wol! Mich dunckt das | |
| welt nicht an im zu beßern ware. ‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘beseht yne wol! Mich dunckt das nye keyn man | |
| und als wolgethan ern hatt gemacht.’ //So viel sprach myn herre Ywan und syn gesellen von dem knappen das sich der | |
| gedacht das er beyten wolt biß zu eynr andern stunde. ‘Herre Ywan’, sprach der konig, ‘ich bevelhe uch den knappen, hie | |
| thun soll.’ Er gab yn im mit der hant, und herre Ywan furt yn mit im. Mit dem kamen sie zu | |
| den ußer der statt, das sich nyman bekeren enkunde. Myn herre Ywan furt yn zu syner herberg und syn knappen. Alle | |
| nehsten tages an dem samßtag sprach der knapp zu mym herren Ywan: ‘Herre’, sprach er, ‘saget mym herren dem konig das | |
| an dem samßtag sprach der knapp zu mym herren Ywan: ‘Herre’, sprach er, ‘saget mym herren dem konig das er mich | |
| knapp zu mym herren Ywan: ‘Herre’, sprach er, ‘saget mym herren dem konig das er mich morn ritter mach, als er | |
| lenger beyten.’ //‘Wolt ir also schier ritter werden?’ sprach myn herre Ywan. ‘Ja ich, herre’, sprach er. ‘Nu sagent mir, lieber | |
| also schier ritter werden?’ sprach myn herre Ywan. ‘Ja ich, herre’, sprach er. ‘Nu sagent mir, lieber frúnt’, sprach myn herre | |
| herre’, sprach er. ‘Nu sagent mir, lieber frúnt’, sprach myn herre Ywan, ‘wer uch nit beßer das ir noch beytent so | |
| lang biß ir uch mit den wapen wol kundent behelffen?’ ‘Herre’, sprach er, ‘mit mym willen blib ich nit lenger knapp; | |
| willen blib ich nit lenger knapp; darumb $t sagent mym herren das er mich morn ritter mach, ich wol uber ein | |
| nit lenger beyten!’ ‘Diß wil ich gern thun’, sprach myn herre Ywan. Er ging zu hofe und besprach den konig. ‘Herre’, | |
| herre Ywan. Er ging zu hofe und besprach den konig. ‘Herre’, sprach er, ‘uwer knapp enbútet uch by mir das ir | |
| morn ritter machent.’ ‘Welcher knapp ist das?’ sprach der konig. ‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘der knapp den uch die frau | |
| ‘Welcher knapp ist das?’ sprach der konig. ‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘der knapp den uch die frau nechten bracht, den | |
| wisen und zu lernen.’ //Herunder kam die konigin gan und herre Gawan mit ir. Der konig sah myn hern Ywan ane | |
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