Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

hêrre swM. (7725 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Lanc 116, 33 sere, und duncket mich das mir nie großer schande geschehe.’ ‘Herre’, sprach myn herre Gawan, ‘es ist wol recht das ir
Lanc 116, 34 mich das mir nie großer schande geschehe.’ ‘Herre’, sprach myn herre Gawan, ‘es ist wol recht das ir darumb gedenckent als
Lanc 119, 18 ritterschafft höret?’ ‘Ja es intruwen wol’, sprach die frauwe, ‘unser herre gott hatt ein ritter werder gemacht dann den andern und
Lanc 121, 35 das schwert beydenthalb schnidet, das bezeichent die ritter die unsers herren gottes knecht múßen sin und syns volckes. Mit der eynen
Lanc 122, 9 das er bedarff. Alsus mögent ir wißen das der ritter herre muß wesen uber das volck und darzu gottes knecht, wann
Lanc 122, 12 heiligen kirchen, da mit meyn ich alle pfaffheyt, die unserm herren gott gliches dienent, und witwen und weisen und kint und
Lanc 123, 9 das er gottes huld verlorn hatt der aller der welt herre ist, so hatt er wol zu recht syn ere verlorn
Lanc 123, 11 guten lúten wedder gan noch stan ensol, wann er syns herren geluget hat der yn geschuff $t und yn macht. Der
Lanc 123, 17 was. Er wolt sich gern laßen döten ee er unsers herren gottes geleuckent hett und verzigen. Man kund nye gefreischen das
Lanc 123, 21 nit enkan zu dißen stunden, die alle waren vor unsers herren gottes geburt. Und nochdann, sitherre das unser herre gott gemartert
Lanc 123, 22 vor unsers herren gottes geburt. Und nochdann, sitherre das unser herre gott gemartert wart, hat man manigen man funden der gůt
Lanc 123, 24 was Joseph eyner von Aramathia, der gut ritter, der unsern herren von dem crucz hub mit synen henden und legt yn
Lanc 126, 3 teil mit im zur selben porten uß. Da was myn herre Gawan. Er hett noch syn antlicz verbunden von der wunden
Lanc 126, 6 Diße batalie was umb den konig gewesen, wann Gosoains myn herren Gawan besprochen het von verretery und von untrúwe. $t Da
Lanc 126, 7 het von verretery und von untrúwe. $t Da reit myn herre Ywan der Groß, des konig Friens son, und Key der
Lanc 126, 29 unberaten syn und hilfest yn uß allen yren nöten.’ ‘Lieber herre’, sprach der konig, ‘got der múß uch lonen und gebe
Lanc 126, 30 gebe uch gesůntheit, wann yrs wol dörffent als mich duncket!’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘ich bin zu dir komen durch hilff
Lanc 126, 36 wolt sie uß ziehen. Der ritter rieff und sprach: ‘Ay herre, durch gott vergahet uch nicht! Also mag ich nicht erlöset
Lanc 127, 1 mag ich nicht erlöset werden.’ ‘Wie dann?’ sprach der kónig. @@s@‘Herre’, sprach er, ‘der mir diß stuck uß ziehen soll und
Lanc 127, 15 hoff sy der uch gelob und schwere das ir heischent.’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘man hatt mir gesagt das man alle
Lanc 127, 27 keyn man als effenlich ding gesucht als derselb ritter. Min herre Gawan sprach, ob gott wil, es engefure nymer man unberaten
Lanc 128, 18 und allesampt wiße pfert ritten. Der konig wißt sie mym herren Gawan und mym herren Ywan und sprach das er nye
Lanc 128, 19 ritten. Der konig wißt sie mym herren Gawan und mym herren Ywan und sprach das er nye lút so herlich und
Lanc 128, 34 sie yn gegrußt, $t hett er sie gegrußet, der konig. ‘Herre’, sprach sie, ‘got múß uch mynnen als den besten konig
Lanc 129, 6 uwer bete thun als wer es ein gar hoch sach.’ ‘Herre’, sprach sie, ‘das vergelt uch gott! So bitt ich uch,
Lanc 129, 6 sprach sie, ‘das vergelt uch gott! So bitt ich uch, herre’, sprach sie, ‘das ir mir dißen knappen ritter macht, wann
Lanc 129, 16 das ist byderbekeit und alle gúte die den ritter anhöret.’ ‘Herre’, sprach die frauw, ‘das mag wol war syn das ir
Lanc 129, 23 ritter nicht enwurde, ich wolt yn ee selber ritter machen!’ //‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘ir ensolt der frauwen nicht versagen
Lanc 129, 23 ich wolt yn ee selber ritter machen!’ //‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘ir ensolt der frauwen nicht versagen das sie uch
Lanc 129, 33 sagent mir wer ir sint oder wie ir heißent.’ $t ‘Herre’, sprach sie, ‘eim so hohen man und also byderben wil
Lanc 131, 2 zu synem nefen Lyonel und zu Bohorte und kust sie. ‘Herre Lyonel’, sprach er, ‘ir dörffent kein groß angst han umb
Lanc 131, 9 das in der welt nicht an im zu beßern ware. ‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘beseht yne wol! Mich dunckt das
Lanc 131, 9 welt nicht an im zu beßern ware. ‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘beseht yne wol! Mich dunckt das nye keyn man
Lanc 131, 13 und als wolgethan ern hatt gemacht.’ //So viel sprach myn herre Ywan und syn gesellen von dem knappen das sich der
Lanc 131, 15 gedacht das er beyten wolt biß zu eynr andern stunde. ‘Herre Ywan’, sprach der konig, ‘ich bevelhe uch den knappen, hie
Lanc 131, 18 thun soll.’ Er gab yn im mit der hant, und herre Ywan furt yn mit im. Mit dem kamen sie zu
Lanc 131, 20 den ußer der statt, das sich nyman bekeren enkunde. Myn herre Ywan furt yn zu syner herberg und syn knappen. Alle
Lanc 131, 23 nehsten tages an dem samßtag sprach der knapp zu mym herren Ywan: ‘Herre’, sprach er, ‘saget mym herren dem konig das
Lanc 131, 23 an dem samßtag sprach der knapp zu mym herren Ywan: ‘Herre’, sprach er, ‘saget mym herren dem konig das er mich
Lanc 131, 23 knapp zu mym herren Ywan: ‘Herre’, sprach er, ‘saget mym herren dem konig das er mich morn ritter mach, als er
Lanc 131, 25 lenger beyten.’ //‘Wolt ir also schier ritter werden?’ sprach myn herre Ywan. ‘Ja ich, herre’, sprach er. ‘Nu sagent mir, lieber
Lanc 131, 26 also schier ritter werden?’ sprach myn herre Ywan. ‘Ja ich, herre’, sprach er. ‘Nu sagent mir, lieber frúnt’, sprach myn herre
Lanc 131, 26 herre’, sprach er. ‘Nu sagent mir, lieber frúnt’, sprach myn herre Ywan, ‘wer uch nit beßer das ir noch beytent so
Lanc 131, 28 lang biß ir uch mit den wapen wol kundent behelffen?’ ‘Herre’, sprach er, ‘mit mym willen blib ich nit lenger knapp;
Lanc 131, 29 willen blib ich nit lenger knapp; darumb $t sagent mym herren das er mich morn ritter mach, ich wol uber ein
Lanc 131, 30 nit lenger beyten!’ ‘Diß wil ich gern thun’, sprach myn herre Ywan. Er ging zu hofe und besprach den konig. ‘Herre’,
Lanc 131, 31 herre Ywan. Er ging zu hofe und besprach den konig. ‘Herre’, sprach er, ‘uwer knapp enbútet uch by mir das ir
Lanc 131, 33 morn ritter machent.’ ‘Welcher knapp ist das?’ sprach der konig. ‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘der knapp den uch die frau
Lanc 131, 33 ‘Welcher knapp ist das?’ sprach der konig. ‘Herre’, sprach myn herre Ywan, ‘der knapp den uch die frau nechten bracht, den
Lanc 131, 35 wisen und zu lernen.’ //Herunder kam die konigin gan und herre Gawan mit ir. Der konig sah myn hern Ywan ane

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