Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hêrre swM. (7725 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| kamen, sie wurden des zu rate, ee sie ir rechten herren ließen döten, ee wolten sie wagen lip und gut, sie | |
| recht, und er hat unrecht; wir wollen helffen unsern rechten herren. Bliben wir dot, unser sele werdent behalten. Beschutten wir unser | |
| wir dot, unser sele werdent behalten. Beschutten wir unser rechten herren, so spricht uns alle die welt wol. Ich han dick | |
| dick hörn sagen das yglich man schuldig sy synem rechten herren zu helffen; und wo er synem rechten herren hilffet zu | |
| synem rechten herren zu helffen; und wo er synem rechten herren hilffet zu recht, blibet er da dot, er werd als | |
| als ob @@s@er under den heiden dot belieb, die unsers herren fynt sint.’ Da sich Phariens gewapent hett und alle syn | |
| das er im heruß gebe des konig Bohortes zwey kint. ‘Herre Phariens’, sprach Claudas, ‘ir sint doch myn man, und alle | |
| uch sint die sint beide, myn lút und myn man.’ ‘Herre Claudas’, sprach Phariens, ‘wir sint herre nicht komen zu teydingen; | |
| haben, der ich lang gehút han. Dasselb heischent uch diße herren allsament die mit mir hie sint. Als wir die kint | |
| er zu im köme als er schuldig were zu sym herren zu komen. //‘Herre, herre’, sprach Phariens, ‘ir teidinget alles vergebens, | |
| köme als er schuldig were zu sym herren zu komen. //‘Herre, herre’, sprach Phariens, ‘ir teidinget alles vergebens, ir mußt uns | |
| als er schuldig were zu sym herren zu komen. //‘Herre, herre’, sprach Phariens, ‘ir teidinget alles vergebens, ir mußt uns die | |
| wir alle ee lieber sterben $t dann wir unser rechten herren vor unsern augen laßen döten.’ ‘Nu thunt allesampt darumb was | |
| sahen die in dem pallast waren, da sprungen sie yren herren zu beschutten und trieben die mit gewalt $t von im | |
| ußer der porten und von der brucken, und hůben yren herren off. Er was aber also sere geqwetschet das er kam | |
| schaden gethon hatt, und wolt vor unsern augen unser gerecht herren beyd döten? Ir hant ein unreyn hercz in uwerm libe, | |
| ‘Schwig schiere!’ sprach Phariens, ‘der man ist nit schuldig synen herren zu töten durch keynerhande missetat die er úmmer gethun mag. | |
| keynerhande missetat die er úmmer gethun mag. Sieht er synen herren in noten das er den lip must verliesen, er ist | |
| myn trúw zu behalten die ich im gegeben han. Mynes herren kint bin ich schuldig zu beschirmen allenthalben und zu behuten | |
| im thorne und machten groß freude umb das sie ir herren beid mit yn wonden haben. Da die jungfrauw von dem | |
| Claudas allererst wolten döten. Phariens wart ser unfro umb syne herren, die wonde er verlorn han, da aller syn trost anstunt | |
| und kam ein wort gesprach. ‘Ay’, sprach er, ‘edler lieber herre, siczent off uwer beste roß @@s@und fliehent! Hie komet das | |
| recht thun sol, und wiset yn das er synen rechten herren vor allen andern herren habe. Darumb ist er blint und | |
| wiset yn das er synen rechten herren vor allen andern herren habe. Darumb ist er blint und unversůnnen, der werltlichen eren | |
| yn nicht hett erkant der hett wol geschworn @@s@das er herre wer gewesen úber das lant. Er macht nochda großen jamer | |
| nye so großen mort me!’ Alsus clagte Phariens syn zwen herren sere weinende und großen jamer machende, so lang das sie | |
| wedders myn ere oder myn schande were, durch uwere liebe!’ ‘Herre Claudas, das ist ware das ir uns gelobtet unser zwen | |
| Claudas, das ist ware das ir uns gelobtet unser zwen herren wiedderzugeben’, sprach Phariens, ‘des enhant ir nit gethan! Ir hant | |
| Das enwil ich auch nymant zu lieb thun dann uch, her Phariens, wann ich uch so getruw funden han in so | |
| da mit thun möcht. Er bedacht sich lang und sprach: ‘Herre Claudas, ich bin uwer man, das ist ware, und alle | |
| nicht zu unrecht wiedder uch helffen, wie ir myner rechten herren gůt under uch habent zu unrecht.’ @@s@//Phariens reyt wiedder zu | |
| komen, sie wolten yn gern gehalten biß er yn ir herren wiedder gebe. ‘So wil ich’, sprach er, ‘das ir mich | |
| thúnt, biß ir gefreischet das er unschuldig ist an unser herren tode; und nochdann möchtet irn mit rechtem urteil töten. Darumb | |
| zu sym öhem, ‘wolt ir den befrieden der unser rechte herren enterbet hatt und erdötet und uch manch laster und manch | |
| Und welch man des andern man wirt, er ist sins herren lip und syn ere schuldig zu beschútten als sinselbs. Das | |
| das im priß und ere geschicht! Claudas ist unser aller herre, und ich sprech das mit aller warheit das wir im | |
| dißer welt kein größer untruw dann das ein man synen herren ungetruwlich dötet. Wann ist das gethan das der herre wiedder | |
| synen herren ungetruwlich dötet. Wann ist das gethan das der herre wiedder synen man missetut und der man wiedder synen herren, | |
| herre wiedder synen man missetut und der man wiedder synen herren, so ist wol recht das der ein den andern vor | |
| glichen ervolge. Enmag auch dem man kein gnad von synem herren geschehen, so rate ich im das er nem syner gnoß | |
| das er nem syner gnoß ein teil und gebe sym herren sine manschafft uff mit gutem urkúnde. Wann was der man | |
| baß der warheit dann dem falsch. Will sich dann der herre nit beßern wiedder synen man, so mag der man sich | |
| synen man, so mag der man sich rechen wiedder synen herren, wo er baß mag dann sin herre, on synen herren | |
| rechen wiedder synen herren, wo er baß mag dann sin herre, on synen herren zu töten und syns herren verretniß. Herumb | |
| herren, wo er baß mag dann sin herre, on synen herren zu töten und syns herren verretniß. Herumb han ich uch | |
| dann sin herre, on synen herren zu töten und syns herren verretniß. Herumb han ich uch herren das gesaget das ir | |
| zu töten und syns herren verretniß. Herumb han ich uch herren das gesaget das ir uch heruber wol beratent: ob ir | |
| Sie sprachen all in dem rat das sie ir gerechten herren nymer als wol mochten gerechen als an derselben stat, wann | |
| sichert als ir zu recht solt, das ir myne gerechten herren wedder erdötet habent noch von uwernthalben $t in keim ungemach | |
| nicht wol glaubet. Anderthalb so ist der konig Claudas myn herre; wie er joch sy, so weiß ich wol das er | |
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