Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hêrre swM. (7725 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| syn manschafft ny offgab. Al vertreib yn der konig syn herre; und me, wann er synes herren man was und die | |
| yn der konig syn herre; und me, wann er synes herren man was und die manschafft nye verwarff, so was er | |
| und die manschafft nye verwarff, so was er schuldig synem herren zu helffen, ob er lebte, und synen kinden, ob er | |
| wern das das keyn verretery $t ist, ob ir uwers herren kint behalten hant vor ungemach.’ Da er also sprach, da | |
| sprach Claudas, ‘wolt ir nicht me darzu thun?’ ‘Ja ich, herre’, sprach er und gab dem konig syn wette das er | |
| er und gab dem konig syn wette das er sym herren hett gethan verrettery. Und Phariens gab des dem konig auch | |
| im keme, das er heim fúre und fúrte syn zwen herren zu Munster_Roal zu irr mutter: ‘wann ich sie nit me | |
| nit wolten werden, wann ich wol sah das sie keynen herren hetten der yn wolt helffen.’ Da det Claudas die heiligen | |
| mynnet, so sprach er, er solt deste lenger leben. ‘Wie herre’, sprachen syn manne, ‘der die frauwen mynnet, lebet der dester | |
| das ich uch wil sagen; ich wil sprechen alsus: Ir herren, ir sint alle myn dienstman. Ich muß ein bietefart farn, | |
| diß tages Ysoudun in Berr%/w. //Patrices was zu denselben zyten herre uber das lant. Da er geschwurn hett off den heyligen | |
| und bracht sie all under sich mit urlage mit unsers herren gottes hilff, die im an manger statt gerett was. Im | |
| ich mit dem konig Artus alsus han gewonet?’ ‘Nein ich, herre’, sprach er. ‘Werlich, ich wil dirs sagen, wann ich dir | |
| sol kein man radt darzu geben, das thust auch du.’ ‘Herre’, sprach der knapp, ‘dißer radt ist licht zu finden. Auch | |
| sprach Claudas, ‘woltestu im helffen wiedder mich der din recht herre bin? Ich han dich rich gemacht!’ ‘Herre’, sprach der knapp, | |
| der din recht herre bin? Ich han dich rich gemacht!’ ‘Herre’, sprach der knapp, ‘und wolt er uch zu unrecht urlagen, | |
| das du eim fremden manne helffen woltest wiedder dynen eygenen herren; so hettestu dich wol selbs verurteilt zu dem tode.’ //‘Herre’, | |
| herren; so hettestu dich wol selbs verurteilt zu dem tode.’ //‘Herre’, sprach er, ‘ich bin wedder verreter noch ungetruwe, wann ir | |
| ich allenthalben wieddersprechen als ich sol. Wann ein man synem herren retet gern das beste das er kan, so er von | |
| wiset, es sy truw oder untruwe, wil im dann sin herre volgen und thun synen radt, licht kómet im der radt | |
| dick gesprochen hett zu im. Da sprach er zu sym herren, er wolt im offgeben sin manschafft zuhant, und batt im | |
| da hett er sichselbs vor einen thoren, das er sinen herren des ließ vor biten des er billich vor hett gebetten, | |
| vor biten des er billich vor hett gebetten, und sprach: ‘Herre Claudas, herre Claudas, ir hant manger frumkeit in uwerm herczen | |
| des er billich vor hett gebetten, und sprach: ‘Herre Claudas, herre Claudas, ir hant manger frumkeit in uwerm herczen dann ye | |
| sere. Da Sant Johans messe kam, da macht yn sin herre ritter und macht yn truchseß uber alles syn lant. Er | |
| must lonen, und fraget yn wer er were und wannen. ‘Herre’, sprach er, ‘ich bin von eim andern lande.’ ‘Werlich’, sprach | |
| hubsch, wer ir sint; wannen koment ir alsus, liebes kint?’ ‘Herre’, sprach er, ‘ich kum von jagenne, als irselb wol mögent | |
| fraget das kint wie vil er des rehes nemen solt. ‘Herre’, sprach er, ‘sint ir ritter?’ ‘Ja ich, liebes kint’, sprach | |
| er im seyt wer er were. ‘Neyn ich nicht, lieber herre; was bedurffend ir myns namen zu wißen?’ ‘Das wil ich | |
| ich uch sagen’, sprach er, ‘werlich, ir sint eim mynem herren als enlich, der ein fast byderman was diewil er lebt. | |
| vier milen sint geseßsen alumbe, deten dasselb, wann ir unserm herren dem konig Ban glich sint.’ ‘Wannen $t was der konig | |
| bin?’ Der ritter antwurt im allweynende: ‘Das was myn lieber herre konig Ban von Bonewig. Alles diß lant was syn, und | |
| uwer recht allenthalben helffen stercken und uwern schaden warnen.’ ‘Werlich herre’, sprach er, ‘ich wen wol das ich koniges kint nye | |
| teglich nach hochmeß ging siczen off denselben statt da ir herre was tot bliben, und off den lack da sie ir | |
| fru das die koniginn det singen ein meß von unsers herren geburt, irs mannes sele zu gnaden und irs kindes. Da | |
| was, da ging sie hinweg zu derselben stat da ir herre dot bliben was, und begund herticlich zu weynen und clagt | |
| bliben was, und begund herticlich zu weynen und clagt yren herren ein lange wil. Darnach ging sie off den lac und | |
| ducht er sie ein frummer man, und sprach: ‘Werlich lieber herre, mocht ich sere weynen, des hett ich groß recht. Ich | |
| Bonewig und von allem land allumb, $t und verlose mynen herren hie off dißem rech, und ein jungfrauw nam mir ein | |
| und sprang da mit in dißen lac. Darumb das myn herre starb vor leyde han ich syner sele große sorg, und | |
| großen ruwen machen, wann ich sere forcht des das myn herre alsus dot ist beliben, umb zu besehen ob es unsern | |
| alsus dot ist beliben, umb zu besehen ob es unsern herren icht sol erbarmen $t eins armen sundigen menschen trehen als | |
| im erzeiget, das er aller der welt kunt macht unsern herren zu komen, und hohete synen heiligen namen, und zu stercken | |
| allein, wann alles diß lant hat schedelich verlorn an unsers herren des koniges dot; wann, liebe frauw, zu allen dingen ist | |
| an ist. Gott von hymmel muß gnedig wesen des guten herren sele, darumb ir so unfro sint; wann sin tot wirt | |
| da viel sie im zu fußen und sprach: ‘Eya lieber herre, durch gott, sprechet ir war das myn kint Lancelot noch | |
| er ir gesaget hett, es were on zwyvel ware. ‘Lieber herre, durch got, wie wißent ir das? Wann ir hant mir | |
| yn nicht also sanfft gehalten als er gehalten ist.’ ‘Eya herre, durch got saget mir wo ist er, so ist mir | |
| das sie wolt das ir deste frölicher $t lebte.’ ‘Lieber herre, saget mir, ob irs gethun mögent durch gott, ob er | |
| koniginn wol zu můt, und sprach: ‘Durch gott, vil lieber herre, geet mit uns heim und sehet ob ir keyne unser | |
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