Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

hêrre swM. (7725 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Lanc 12, 33 er zu hymmel wert und sprach als er mocht: ‘Eya herre gott, gnad! Ich lobe dich, herre gott, alles dynes willens.
Lanc 12, 34 als er mocht: ‘Eya herre gott, gnad! Ich lobe dich, herre gott, alles dynes willens. Zu allererst lob ich dich myner
Lanc 12, 36 in armut bin gevallen. Du mecht dich off ertrich arm, herre, durch unsern willen. Dwil ich off ertrich on sunde nit
Lanc 13, 1 on sunde nit enmocht @@s@gewesen, des bitt ich dich gnad, herre, wann ich weiß wol das ich zu mym ende komen
Lanc 13, 3 blut hast erlöset, enpfahe den geist den du mir gebest, herre, an dißem jungsten tag, wann es mym ende nahet, und
Lanc 13, 6 hatt mißsethan uff ertrich, da nymant on sunde mag geleben, herre, das múßestu also hiennemen, das die arme sele nit ewiglich
Lanc 13, 7 also hiennemen, das die arme sele nit ewiglich verdampnet sy. Herre vatter von hymelrich, erbarme dich uber myn armes wip, die
Lanc 13, 10 der aventúren, uff das uwer name darmit solt werden gehohet. Herre, nu beratent die armen unberaten Aleine, die ye und ye
Lanc 13, 12 uwer gebot hatt so wol behalten zu allen zyten. Gedencke, herre, mynes armen kindes, das so frů ein weise muß werden,
Lanc 13, 15 schlug vor syn hercz und weynt syn sunde vor unserm herren gott und brach dru kit grases in die ere der
Lanc 13, 16 dru kit grases in die ere der heyligen dryvaltikeit unsers herren des heiligen Cristes. //Da wart im das hercz so unfro
Lanc 13, 26 dot ligen off der erden. Da er sah das syn herre der konig dot lag, da gab er eynen so großen
Lanc 13, 30 grosten jamer der ie gehört wart. Da die konigin yren herren dot sah, da viel sie in onmacht uff yn und
Lanc 13, 34 ranne, der wiß was als der schne, und vermůnte irs herren großen tugende und syner großen byderbkeit, und schrey so lut
Lanc 14, 4 da stalte sie großen jamer und ermante mange stund irs herren frumkeit und syn große gúte. Darnach clagte sie yrn großen
Lanc 15, 20 das end, wie sie ir lant verlorn hatte und ir herre der konig tot lege uff der höhe, und wie der
Lanc 15, 31 alle tag teglichen ein meße inn sing úmmer men myns herren sele zu trost!’ ‘Frauw’, sprach die ebtißin, ‘ir enwißent nit
Lanc 15, 34 uns alle syn, als es wol recht ist, wann myns herren des koniges vorfarn machten unser closter und stifftens zu allererst.’
Lanc 16, 6 ‘Frauw, sitt das es nů syn muß, so lobet unsern herren got das er úch ye den willen gab! Und wir
Lanc 16, 17 fur sin sele, darinn manig schön dinst wart gethan unserm herren von hymelrich. Da die kirch wart gewihet, da trug man
Lanc 17, 15 vertriben wart von manschlacht der fur zu Claudas, der syns herren fynt was, wann er wúst wol das er im wilkomen
Lanc 17, 19 urlagende mit wem er wolt. Und der ritter diende synem herren wol zu danck spad und fro. Des selben tags, als
Lanc 17, 31 sprach: ‘Frauw, ir hant mir viel leydes gethan und myn herre der da tod ist; aber myn hercz enleßt mich uch
Lanc 17, 33 dienst, des uch alhie wol wirt gelonet: ir batent mynen herren vor mich und fristet mir mynen dot, und was uch
Lanc 17, 36 $t wann so vil múßent ir thun das beyde myn herren, die alhie sint, múßent @@s@mit mir verliben. Ich wil sie
Lanc 19, 5 ein der andern hett geclaget yrn großen schaden und irs herren dott des konigs und wie sie enterbt weren, da clagt
Lanc 19, 7 ‘Owe leyder, ich han allzu vil verlorn, myn lant, mynen herren und mynen sone, der vor alle kint was schoner dann
Lanc 19, 14 leyder beyde on kint!’ und saget ir schwester wie ir herre dot verleibe und wie ein jungfrauw mit irm kinde in
Lanc 19, 32 böse geist yn gewann von syner mutter. Und gott unser herre hett des synen als vil darzu gethan das er wol
Lanc 19, 36 sie yn nicht anders hießen dann den heyligen propheten und herre gott. @@s@//Die jungfrauw, von der wir nů sagen alle die
Lanc 21, 33 was frůmme und stolcz und genant Phariens. Und Claudas sin herre ging so lang mit sym wibe umb, das ers geware
Lanc 22, 6 rieff im zu eim rate beneben ab und saget im: ‘Herre, ich bin uwer man, durch gott haltent mich zu recht
Lanc 22, 9 wip gelestert und gehönet, das clag ich gott und uch, herre, und allen mynen frúnden!’ ‘Were ist der?’ sprach Claudas. ‘Herre,
Lanc 22, 10 herre, und allen mynen frúnden!’ ‘Were ist der?’ sprach Claudas. ‘Herre, ich enweiß wer er sy, myn wip wil mirs nicht
Lanc 22, 12 uwer ritter eyner were. Nu gebt mir radt, als ein herre billich sol synem knecht!’ ‘Werlich’, sprach Claudas, ‘fúnd ich eynen
Lanc 22, 13 mym wib also ligende, möcht ich, ich döte yn.’ ‘Werlich herr, ir hant wol gesprochen und recht.’ Phariens nam urlub zu
Lanc 23, 4 Nu sagent mir wie, ich wil allen uwern rat thun.’ //‘Herre’, sprach sie, ‘er weiß vil wol das irs warent den
Lanc 23, 16 von Phariens uwerm fynde, gethörret $t irs bestan.’ ‘Wie, lieber herre?’ sprach er. ‘Das wil ich uch sagen’, sprach Claudas, ‘ir
Lanc 23, 22 bin, so solt yrn zihen verretery, das er syns rechten herren fynd behalten hab dru jare und me; wil er darwiedder
Lanc 24, 2 man schuldig were zu riechten uber eynen verreter synes gerechten herren. ‘Ich han sie beid gesehen und gehöret; $t wil er
Lanc 24, 4 bewern mit mynem libe uff den synen, das er mynes herren fynde, des konigs Bohortes beyd kind, hat behalten dru jare
Lanc 24, 6 konigs Bohortes beyd kind, hat behalten dru jare und me.’ //‘Herre Phariens, hört ir ycht was dirre man off uch spricht?
Lanc 24, 7 mir werlich leyt, wann ich han uch menig ere gethan.’ ‘Herre’, sprach Phariens, ‘ich wil mich des beraten.’ ‘Wie’, sprach der
Lanc 24, 11 geheißen der retet uch das. Hant ir verrettery wiedder uwern herren gethan als uch der ritter zyhet, so thunt das seil
Lanc 24, 16 ritter wurden.’ Da ging Phariens nefe vor Claudas und sprach: ‘Herre konig, herre, ich wil mynen oheym dißer verretery unschuldig machen
Lanc 24, 16 Da ging Phariens nefe vor Claudas und sprach: ‘Herre konig, herre, ich wil mynen oheym dißer verretery unschuldig machen mit mym
Lanc 24, 20 hantschuch in die hant und sprach, er wolt selb fechten. ‘Herre’, sprach er, ‘seht hien myn wette das ich nye verrettery
Lanc 24, 22 ir des koniges Bohorts kinde nit habent in uwer hůtniß?’ ‘Herre’, sprach Phariens nefe, ‘all hat er die kint, er thut
Lanc 24, 29 das es war sy, mit synem lib off den syn.’ ‘Herre’, sprach Phariens $t nefe, ‘hatt er sie behalten, da mit
Lanc 24, 32 gethan. Ich wolt es yn thun lúgenen, wann er synes herren des konig Bohortes nye verleuckente noch syn manschafft ny offgab.

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