Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hêrre swM. (7725 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wie wir von tag ze tag gen grunde sinken./ hilf, herre, dîner hantgetât,/ dîn alt erbermde werde an uns erzeiget./ gedenc | |
| diet genesen,/ wes sol sich künsterîcher gernder trœsten,/ sît rîcher herren alte wât/ wîp vischer scherer mûrer went verslîzen?/ mîn muot | |
| einem boume saz/ und truoc ein kæse in sînem snabel/ ‘her rappe, ir sint gar kluoc;/ sô schœnen vogel ich nie | |
| vuhs, den sanc er gerne hôrte./ sus gent guot tœrscher herren vil/ dur valschez lop, dur smeichen liegen triegen./ wol fuogt | |
| löschet missetât,/ diu milte schanden vil benimt,/ diu milte werdes herren lîp/ mit hôhem prîse stiuret./ diu milte reines herzen grunt/ | |
| nâch hûwen wîse./ als tuot ein ungeslahter rât/ die jungen herren nâch den schanden mûsen./ swer êre noch guot niht enhât,/ | |
| verfluochet sî der snœde munt/ der minne sô wil krenken./ //Her Salomôn, der minne pflac, der het vil wîser sinne./ wær | |
| bist ein blüender stam,/ du mêrest got sîn rîche/ Got herre, vater unser, küng in himelrîch, wol im der mag dîn | |
| dâ vor solde ir güete wol behüeten mich./ jâ $s herre, fünde ich iender trôst für trûren anderswâ,/ ê daz ich | |
| twingen kunt,/ iuwer kleinvelrôter munt/ lernet siuften an der stunt./ //‘Herre, sagt mir, waz ist minne?/ ist ez wîp odr ist | |
| und wê si beidiu tuot./ seht alsô ist sî gemuot./ //‘Herre, kan diu minne swenden/ trûren unde ouch sendiu leit,/ hôchgemüete | |
| si swem si lônen wil,/ dar zuo hôher sælden vil./ //‘Herre, wie sol ich verschulden/ ir lôn unde ir habedanc?/ sol | |
| mag ich niht getragen./ wie sol ich ir lôn bejagen?/ herre, daz sült ir mir sagen.’/ //Frouwe, dâ soltû mich meinen/ | |
| sîn ein ich./ wis du mîn, sô bin ich dîn./ ’herre, des mac niht gesîn./ sît ir iuwer, ich bin mîn.’/ | |
| baz dann aller künge wât/ âne scham aldâ bestât./ //‘lieber herre, sælic man,/ ir sît spotes alze frî./ dest unprîs, tar | |
| ougen schouwe/ mich, sô blüet mir fröiden jugent./ //‘Got willekomen, herre,/ mîn friunt, geselle, lieber man./ mîn trûren daz ist verre,/ | |
| uns verre/ ûz dem lande balde./ hôher muot, dîn rehter herre,/ der kumt mit gewalde./ junge und alde/ hebt unhôhe swar | |
| criſten meniſchen cʒe eren ſie. Div heilige ſcrift ſprichet: #.,Do vnſer herre, ſchephære aller dinge, an dem angenge der werlt ſcha%:wet alles, | |
| drie ſune vnd ir driv wip –, do gebot vnſer herre got dem heiligen man Noe, das er worhte ein arche, | |
| uͤf dem waʒʒer ſiben manoͤt. An dem ſvnnetage loͤſte vnſer herre ſine livte uʒer Egypto vnd fuͤrte ſi durch das rote | |
| vnd ole, honic vnd milch. An dem ſvnnentage wart vnſer herre, der heilige Criſt, geborn, an dem ſvnnetage wart er $t | |
| in eren mit allen gůten werchen vͤf die genade vnſers herren, des almehtigen gotes, das vns der ewige liͤp von ſinen | |
| liͤp von ſinen genaden werde. Amen. Von sant Stephan Unser herre sant Stephan des hohzit wir heut begen, der ist von | |
| der heiligen schar waz er vaner, wan der nach unsers herren marter der erst martrær waz. zů so getanen ern und | |
| si voͤlchlich gelaubt und auch von den hiligen boten unsers herren die hiligen touffe enphie und erfuͤlt wart von dem hiligen | |
| do chniet er auf sineu $t chnie und bat unsern herren daz er ins vergæb, si enwesten waz si tæten. $t | |
| vater. daz er in stent sach, da mit zaigt unser herre daz er allen den hilffet die dehain $t unsenft durch | |
| hilffet die dehain $t unsenft durch sinen namen lident. der herre sant Stepfan der waz der erst marterær nach unsers herren | |
| herre sant Stepfan der waz der erst marterær nach unsers herren auffert, und daz pilde daz im unser herre vor getan | |
| nach unsers herren auffert, und daz pilde daz im unser herre vor getan het daz tet er nach. unser herre Jesus_Christus | |
| unser herre vor getan het daz tet er nach. unser herre Jesus_Christus der bat den antlozzes die sin æchten, sant Stepfan | |
| gewantes die sant Stepfan $t stainten, umb die er unsern herren $t bat. der selbe Paulus genoz sines gebetes, daz er | |
| toten hiezz auf sten nach siner marter. Nu in unser herre vor andern sinen martrærn geeret hat, nu suͤln wir sin | |
| auch durch daz er der erst marterær waz nach unsers herren marter so ist sein hochzeit her geleit. nu suͤln wir | |
| Diſ%>i wort daz ſint clagewort, d%>i hat ſelbe geſprochen %/vnſer herre, der himelſch vater, alſ %/vnſ h%>ite von im ſchribet sant | |
| do ſant ich zvͦ z%>i minen einen born ſvn, %>iwern herren Jesum_Chriſtum, $t dem tat ir al daz ſelbe. Quem ergo | |
| der heilige goteſ marterære, $t des tag ir h%>it beget. #.,Herre got#.’, ſprach er, #.,din bot wil ich ſin vnde wil, | |
| got#.’, ſprach er, #.,din bot wil ich ſin vnde wil, herre, dine botſchaft vf dine gnade vil gerne werben, daz ez | |
| ergangen allen dinen boten iſt. Ecce ego, domine, mitte me. Herre#.’, ſprach der gvͦte ſant Stephan, #.,einer rede der wil ich | |
| aller erſt bitten, der ſolt och dv mich gewern, $t herre, von dinen gnaden; ſo wil ich, herre, din bot ſin | |
| mich gewern, $t herre, von dinen gnaden; ſo wil ich, herre, din bot ſin vnde wil dine botſchaft vroͤlichen werben: daz | |
| bot ſin vnde wil dine botſchaft vroͤlichen werben: daz iſt, herre, d%>i helfe vnde der troſt des dinen heiligen geiſtes, den | |
| helfe vnde der troſt des dinen heiligen geiſtes, den dv, herre, allen den gæbe zeim gleite vnde zeim vrk%/vnde, $t die | |
| $t die dine botten ie wrden; den gib och dv, herre, mir, ſo wil ich dine botſchaft vroͤlichen werben.#.’ Et nemo | |
| et ſpiritui qui loquebatur. Da erfvlt och do ſa %/vnſer herre, der himelſch vater, den gvͦten ſant Stephan ſin herze mit | |
| beid%>i ein vil wol gelerter man vnde ein vil wiſer herre vnde waſ nach der welt ein vil vorder man vnde | |
| der welt ein vil vorder man vnde ein vil edelr herre. Vnde widerſazen in die ivden vil harte, vnde iedoch ſo | |
| #.,den himel offen ſten vnde ſihe dar inne ſten minen herren Jeſum_Christum bi ſinſ vater zeſwen, den ir vil mæintætig ivden | |
| gnaden vnde ſprach: #.,Domine Jeſu_Chriſte, ne ſtatuas illis hoc peccatum; herre Jesu Christe,#.’, ſprach er, #.,nv geſez ez in nimmer ze | |
| tvͦnt.#.’ Dar nach ſprach er: #.,Domine Jeſu, accipe ſpiritum meum. Herre vater Jeſus, enpfah minen $t geiſt.#.’ @/Et cum hoc dixiſſet, | |
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