Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hêrre swM. (7725 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ſluʒʒen ſluʒʒen vnd das ſi die heilige diemuͤt behiͤlten. Vnſer herre, der lie ſi an ir ſelb brode erchennen, das ſich | |
| vnd dor vmb Petrus gehaiʒʒen was, das er mit vnſerem herren ſtætic vnd veſte was, der da geſprochen hete: #.,Domine, tecum | |
| tecum ſum paratus et in carcerem et in mortem ire. Herre, ich pin gerait, mit dir ʒe gen in den carchere | |
| er vf dem mer was, do ſprach er ʒv vnſerm herren: #.,Herre, ob du eʒ ſiſte, ſo haiʒ mich vf dem | |
| vf dem mer was, do ſprach er ʒv vnſerm herren: #.,Herre, ob du eʒ ſiſte, ſo haiʒ mich vf dem waʒʒer | |
| erʒ vnd begunde ſa ʒe ſinchen. Do pot im vnſer herre ſin hant vnd verwaiʒ im ſin vngelaube. Das tet vnſer | |
| ſin hant vnd verwaiʒ im ſin vngelaube. Das tet vnſer herre alles durch vns, das er die der chriſtenhait pflegen ſolten, | |
| den almehtigen got. Si enlieʒʒen niht des, des in vnſer herre gepoten hete, durch dehain vreiſe diſer werlt. Si tailten ſich | |
| minen willen vnd elliu mineu werch. Der ſchalch enwaiʒ ſines herren willen niht, ich han auer eu chunt getan alles das | |
| iſt. Si ſint auch das lieht diſer werlt, wan vnſer herre got der werlt das liehte des heiligen gelauben von ir | |
| erlediget hat. Vos eſtis ſal terre. Si hat auch vnſer herre gebenmaʒet dem ſalcʒ, wan alſo das ſalcʒ das eʒʒen geſmach | |
| der heiligen martyrar geeret iſt. Die heilige chriſtenhait, diu vnſer herre ſelb mit ſiner hern marter ʒu ſines vater hulden praht | |
| was. Das anegenge der chriſtenhait, das errainigot vnd geheiligot vnſer herre mit dem pluͤt der heiligen martrer; das pilde der gedultichait | |
| ſtunde beſeʒʒen, ſo ſi diſen lip begeben, die in vnſer herre gehaiʒʒen het, ʒv der ſi auch groʒ ʒuverſihte heten. Der | |
| ſterch hete gegeben. Nv ſullen wir doch merchen, warvmbe vnſer herre ſo manig not lie liden, die er im ſelb het | |
| Diu himeliſch Ieruſalem, diu bedarfe der ſvnnen lihtes niht, vnſer herre, der almehtige got, der erluhtet ſi ſelb. Ein ieglicher ſeliger | |
| fraude vnd diu ewig wunne immer iſt an ende. Vnſer herre, der himeliſche chunich, der da mitten vnder in ſicʒet, ſin | |
| iſt ein leihtes dinc wider diu groʒʒen ere, diu vnſer herre der almehtige got in ſinem riche geit. Diu guͤte des | |
| geleget ſullen werden. Si ſint auch die, ʒu den vnſer herre geſprochen $t hat: #.,Ir ſit das ſalcʒ der erde.#.’ Das | |
| haus iſt diu heilige chriſtenhait, in dem hůs wont vnſer herre; alle, die ir chriſtenhait beh%:utent, die ſint das hůs, in | |
| ir chriſtenhait beh%:utent, die ſint das hůs, in dem vnſer herre wonte. In dem ſelbem hůs luchtet das liehte, das uf | |
| von irer lere ʒů dem heiligen gelauben choment. Das vnſer herre ſprichet, das ſi das ſalcʒ der erde ſin, do mit | |
| vnd ſtille vnd ebenhellung vnd diu ewig genade iſt. Vnſer herre hat ſi da ʒu erwelt von der werlt, das ſi | |
| vmb die pitent ſi vnd erweruent in, das ſi vnſer herre in ſinem dinſt geſtetigt. Er hat ſi ſin friunt geheiʒʒen, | |
| die brahten ſi wider ʒe gotes hulden[, alſo der heilige herre ſant Nycolaus getan hat, des hochʒit wir hiut begen. Swie | |
| Nv leſen wir hiut an dem heiligen ewangelio, wie vnſer herre ſprach. Er ſprach, das diſiu werlte were gelich ʒehen megden, | |
| den heiligen magtům behaltet. Als ir nu vernomen habet, vnſer herre ſait ſinen heiligen iungern von ʒehen megden. Nv ſullen wir | |
| guͤten werch. Das ole iſt diu ewige genade, die vnſer herre, der almehtige $t got, den ſeligen ʒe lon git, ſo | |
| Ieruſalem ʒu der ewigen wirtſchafte fuͤret. Der brautgaum iſt vnſer herre, der heilige Chriſte. Die bruͤte ſint alle die, die rehte | |
| vnd chriſtenlichen in diſem leib gelebet habent; die fuͤret vnſer herre haim in ſin huͤs, ſo ſi an dem iungſten tag | |
| der himel ſiner barmehercʒichait vol were. Daʒ ſelb hůs vnſeres herren, daʒ iſt drier ſlaht. Eines iſt dacʒe himel, daʒ der | |
| gepet vnd mit vnſerre piͤht vnd mit dem lob vnſers herren, das wir von diſen cʒwain huͤſen, diu hie in erde | |
| der heilige wiſſage: #.,Domum tuam, domine, decet ſanctitudo.#.’ Daʒ ſprichet: #.,Herre, dinem huͤs gecimbet wol heilichait.#.’ Ac ſi dicetur, ſam er | |
| huͤs gecimbet wol heilichait.#.’ Ac ſi dicetur, ſam er ſprech: #.,Herre, dinem huͤs, da du inne piſt, da cʒe himel, dem | |
| ſi chomen in din reich.’#.’ Domum tuam, domine, decet ſanctitudo. Herre, dinem huͤs, daʒ hie in erde iſt, daʒ die heilige | |
| vnd diemvͤt, gedulte vnd gehorſam, triͤwe vnd warhait. Swa vnſer herre got daʒ vindet, do macht er ſin weſen, alſo er | |
| hat: #.,Domum tuam, domine, decet ſanctitudo.#.’ Daʒ ſprichet: #.,Wol gecʒimet, herre, dinem huͤs heilichait.#.’ Wol gecîmet im gewiſſe heilichait, dem ſelben | |
| ir wol vernomen, $t welhiu diu driu huͤſer ſin vnſers herren, des almehtigen gottes. Nu ſult ir daʒ wiʒʒen, ſwie ir | |
| ſi allez niht, daz ſi die gnade erchennen wolten %,vnſerm herren ze heim dienſte, ſvnder ſi erſtvmten, daz ſi warn alſam | |
| factus eſt mihi leo in abſconditis. Do chom [do] %,vnſer herre nach dem mittem tage gegangen vnde rvͦft Adam in dem | |
| Do ſprach Adam: #.,Domine, audiui vocem tuam et abſcondi me. Herre, do ich dine ſtimme erhorte [in dem paradiſe], do erchom | |
| dir] verborgen.#.’ Maledicta terra in opere tuo. Do ſprach %,vnſer herre: #.,Wer ſeit dir, daz dv nakent wæreſt, n%>iwan daz dv | |
| haſt, daz ich dir [da] verbotten hete?#.’ Do ſprach Adam: #.,Herre, daz wip, daz dv mir gæbe, daz gap mir daz | |
| vnde han ich leider mir daz gaz.#.’ Do ſprach %,vnſer herre: #.,Adam, daz dv dim wibe baz gloͮbeſt denne mir vnde | |
| heren] haimvͤde rvmen vnde mvͦſe leider von ſim vil lieben herren ane ſine hvlde chern. Die gehvgede der vil trvrigen ſchidvnge | |
| die diu dâ sinnet/ ze tal und rinnet/ durch des hern Aarônes bart;/ wan jeniu bediutet hôchvart,/ sô bezeichent disiu diemuot;/ | |
| herre got!/ dîn genâde und dîn gebot/ und dîn barmunge, herre trehtîn,/ müeze ob uns allen sîn,/ alsô wir dir getrûwet | |
| die wârheit ze wizzen tuon./ wâ bistu Sêth, lieber suon?»/ «herre vater, ich bin hie.»/ «sage disen herren wie/ dich der | |
| seit der sunnen scheingeprech der waz an dem martertag unsers herren Jhesu Cristi, $p do der mon vol was, der scheingeprech | |
| tugentstraffer, daz krichischen spricht Ariopagita, sprach an dem martertag unsers herren Jhesu Cristi: ’aintweder got der maister der nature leitt, oder | |
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