Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

hêrre swM. (7725 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Lanc 137, 14 erhaben, der knapp myns herren Ywans gesell ging vor myn herren den konig und knyet fúr yn und sprach vil einfelticlichen:
Lanc 137, 15 den konig und knyet fúr yn und sprach vil einfelticlichen: ‘Herre’, sprach er, ‘ir hant mich ritter gemacht mit uwern gnaden.
Lanc 137, 29 ir sie wol zu end bringent, das ist uch nott!’ ‘Herre’, sprach der knappe, ‘diß ist die erst beth der ich
Lanc 137, 35 es durch got und sendent mich zu der frauwen!’ Min herre Gawan kam erfur gesprungen und myn herre Ywan syn nefe
Lanc 137, 36 der frauwen!’ Min herre Gawan kam erfur gesprungen und myn herre Ywan syn nefe und sprachen zu @@s@dem konig: ‘Herre, durch
Lanc 138, 1 myn herre Ywan syn nefe und sprachen zu @@s@dem konig: ‘Herre, durch got gelobet es im! Wir wenen werlichen das er
Lanc 138, 6 das ir da mit prise geholt und ere und lob!’ ‘Herre’, sprach der knapp, ‘das můß uch got vergelten!’ Er nam
Lanc 138, 7 vergelten!’ Er nam urlob zu dem konig und zu mynem herren Gawan, und myn herre Ywan furt yn zu der herberg
Lanc 138, 7 zu dem konig und zu mynem herren Gawan, und myn herre Ywan furt yn zu der herberg und wapent yne. Der
Lanc 138, 9 die bottschafft bracht hett ging zu dem konig und sprach: ‘Herre, ich fare mit uwerm urlob, mich duncket das ir mir
Lanc 138, 14 wol furware das uwer frauw wol da mit bewarnt sy.’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘mit uwerm urlob.’ ‘Got geleyt uch’, sprach
Lanc 138, 19 senden als sieselb wil ritter der besten die ich han!’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘das vergelt uch gott!’ Er kerte umb
Lanc 138, 20 vergelt uch gott!’ Er kerte umb und ging zu myns herren Ywans herberg und fand sich den knappen wapende. $t Da
Lanc 138, 22 heubt und die hende, er bedacht sich und sprach: ‘Hei herre, wes ist mir vergeßen! Ich han zu myner frauwen noch
Lanc 138, 24 urlob genomen der koniginne.’ ‘Ir hant wißlich gesprochen’, sprach myn herre Ywan, ‘wol$/ dann, geen wir zu ir!’ ‘Herre’, sprach der
Lanc 138, 24 sprach myn herre Ywan, ‘wol$/ dann, geen wir zu ir!’ ‘Herre’, sprach der knapp zu dem ritter, ‘beident myn off dem
Lanc 138, 30 des knappen schiltknecht ritten mit im. Der knapp und myn herre Ywan gingen zu hofe durch den sale da der konig
Lanc 139, 1 off die erden @@s@und er schampt sich fast sere. Myn herre Ywan sprach: ‘Frauw, das ist der knappe den myn herre
Lanc 139, 2 herre Ywan sprach: ‘Frauw, das ist der knappe den myn herre von nehte ritter macht, er ist herre komen zu uch
Lanc 139, 4 yczunt hinweg?’ sprach die frauw. ‘Ja er, frauw’, sprach myn herre Ywan, ‘er muß faren vechten myns herren halben fur die
Lanc 139, 4 frauw’, sprach myn herre Ywan, ‘er muß faren vechten myns herren halben fur die frauwen von Noaus.’ ‘Hey herre got’, sprach
Lanc 139, 5 vechten myns herren halben fur die frauwen von Noaus.’ ‘Hey herre got’, sprach die konigin, ‘warumb gestattet das myn herre? Er
Lanc 139, 6 ‘Hey herre got’, sprach die konigin, ‘warumb gestattet das myn herre? Er hatt so vil zu thun mit dem ritter den
Lanc 139, 7 den er erlöst von den glenestucken.’ ‘Werlich frauw’, sprach myn herre Ywan, ‘es ist mym herren herczlich leyt; er bats ynselbs
Lanc 139, 7 glenestucken.’ ‘Werlich frauw’, sprach myn herre Ywan, ‘es ist mym herren herczlich leyt; er bats ynselbs das er dar faren múst.’
Lanc 139, 10 glenenstuck ußer dem lib zoh; er hatt groß kunheit gethan.’ ‘Herre got’, sprachen sie, ‘wie schön er ist und wie wol
Lanc 139, 14 den knappen mit der hant und sprach: ‘Stent off, lieber herre! Ir sint licht vil edeler dann nymant wenet, ir hant
Lanc 139, 28 zu den jungfrauwen und nam zu yn allen urlob. Myn herre Ywan furt yn wiedder zu der herberge und wapent im
Lanc 139, 29 herberge und wapent im das heubt und die hende. Myn herre Ywan solt im das schwert umb gurten, und gedacht im
Lanc 139, 31 konig das schwert nicht het umbgegúrt. ‘So mir myn lip, herre’, sprach er, ‘ir ensint nicht ritter noch!’ ‘Warumb?’ sprach der
Lanc 139, 32 nicht ritter noch!’ ‘Warumb?’ sprach der knapp. ‘Darumb’, sprach myn herre Ywan, ‘das uch der konig uwer schwert nicht umb hatt
Lanc 139, 36 gurt dann mynselbs schwert.’ ‘Ich wil darnach ryten’, sprach myn herre Ywan. ‘Ir solt hie bliben’, sprach der knap, ‘und ich
Lanc 140, 1 wiedder komen zu uch.’ Der knapp reyt @@s@hinweg, und myn herre Ywan beit syn in der herberg. Er mocht lang beyten,
Lanc 140, 4 da er sich me mit beßsert. Lang beyte syn myn herre Ywan. Da er sah das er nicht wiedder kam, er
Lanc 140, 6 kam, er ging zu dem konig und sagt es im. ‘Herre’, sprach er, ‘wir sint bößlich betrogen mit uwerm knappen den
Lanc 140, 7 zu Noaus gesant hant.’ ‘Wie so?’ sprach der konig. ‘Werlich herre’, sprach er, ‘ir hant im syn schwert noch nit gegurtet’,
Lanc 140, 10 wundert sere warumb er nit wiedder komen was und im her Ywan gesagt hett das er nit ritter enwere. ‘Werlich’, sprach
Lanc 140, 11 gesagt hett das er nit ritter enwere. ‘Werlich’, sprach myn herre Gawan, ‘ich wen das er ein hart edelman was und
Lanc 140, 12 es wetlich von großer unwird gethan, umb das im myn herre syn swert nicht zu dem ersten umbgurt vor den andern,
Lanc 141, 12 und groß, mitten eins lands. ‘Nu wil ich uch sagen, herre’, sprach der ritter, ‘warumb ich dißen weg nit ryten wolt.’
Lanc 141, 29 seßsel und sprach zu dem knappen: ‘Ir thúnt úbel, lieber herre’, sprach er, ‘uch bestett darinn nit zu gane.’ ‘In truwen,
Lanc 141, 33 er mit gewalt ins pavilune brechen wolt. ‘Stent schon, lieber herre!’ sprach der ritter, ‘ir mögent darinn nicht, wann myn jungfrau
Lanc 142, 13 sie blieben all schon siczen, und die ein sprach: ‘Ay herre gott’, sprach sie, ‘wie durch schön ein ritter kómpt hie
Lanc 142, 32 und synen helm hinweg zu furn. ‘Was wolt ir thun, herre’, sprach der ritter, ‘wolt ir die jungfrauwen faren suchen?’ ‘Ja
Lanc 142, 37 ‘Ich hort wol’, sprach der knapp, ‘das ir zu mym herren dem kónig sprachent das der tag noch nit @@s@bescheiden were
Lanc 144, 15 knappen in die ahseln gestochen hett, und lachte. ‘Seht hie, herre’, sprach er, ‘ich wil uch myn swert geben darzu, bedorffent
Lanc 146, 2 muß ich die jungfrauw han’, sprach der knappe. ‘Nement sie, herre’, sprach der groß ritter, ‘die stund múß unselig syn das
Lanc 146, 10 sie dem ritter der yn dar hett bracht. ‘Seht hin, herre’, sprach er, ‘nu hant ir zwo!’ ‘Myn ensint sie nicht’,
Lanc 146, 13 han sie uch gelobet, $t und ir solt sie han.’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘ob ir der jungfrauwen keyne wolt, so
Lanc 146, 16 das ir sie furet zu des konig Artus hoff myns herren und gebent sie myner frauwen der koniginne; und sprechent das

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