Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heilec Adj. (2302 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| und mit luginen so sere gemenget, das leider nieman den heligen geist in iren worten vinden kan. Aber #.[wisent si.#.] sich | |
| schoͤni, wand die wurzelle ir stetekeit die ist von dem heligen geiste ze allen ziten gruͤne. <KAP><N>XX</N>. Ein lob gottes von | |
| der suͤssen maget, o nútzú fruht der schoͤnen blůmen, o heilig oppher des himelschen vatter, o getrúwe loͤsephant aller der welte! | |
| dich, das du mich vor inen behaltist ungemenget; wan swie helig si sint, si wegent mich doch in dem hochsten punte | |
| von gůtem willen</KAP> Die alleredelste vroͤde der sinnen und der allerheligoste vride des herzen und das allerminneklicheste gelas der werken das | |
| das Jhesus_ Christus $t den himmel ufsloz mit dem sclússel des heligen crúzes, so wart nie mensche also helig, das sin geist | |
| dem sclússel des heligen crúzes, so wart nie mensche also helig, das sin geist moͤhte oder muͤste ufstigen mit arbeiten und | |
| und sweben mit gerunge und behalsen mit der minne der heligen drivaltekeit in der ewigen hoͤhin. Darumbe mohte der reinen juncfroͮwen | |
| gotte ze dienste nach dinen worten.» Do trat dú ganze helige drivaltekeit mit der gewalt der gotheit und mit dem gůten | |
| gůten willen der menscheit und mit der edelen gevůgheit des heligen geistes dur den ganzen lichamen ires magtůmes in der vúrigen | |
| wisheit, der ewige sun mit siner <FOLIO>(89#’r)</FOLIO> menschlichen warheit, der helig geist mit siner cleinlichen suͤssekeit ging dur die ganzen want | |
| er in die krippfen kam, do was die kraft der heligen drivaltekeit und das wunnekliche himelvúr an Marien also heis, das | |
| iren sun stillen, das was sines vatter wille und des heligen geistes wollust. Do neigte sich dú jungfroͮwe mit muͤterlicher liebi | |
| vatter willen und nach des sunes notdurft unde nach des heligen geistes wollust in ir megtliche brust. Do vlos dú suͤsse | |
| des túfels willen an den unschuldigen kinden, die nu erliche helige in himmelriche sint. Ich vragete Mariam, war si das oppfer | |
| selben nit koͮfte ein oppferlamp. <FOLIO>(90#’v)</FOLIO> Do sprach si: «Die helige vliessende miltekeit und dú notdúrftige barmeherzekeit und dú minne williger | |
| koment und haltent sich in dem getrúwen himmelvluge mit des heligen geistes zuge. Lange hernider, do die stúke zesamen giengen, da | |
| untz an die stunde, do die apposteln $t enpfiengen den heligen geist; do <FOLIO>(92#’v)</FOLIO> allererste wart ir sele verwundet mit der | |
| súne und ein vil schoͤne tohter bi únser můter der heligen cristanheit. Sin erste sun, únser liebste brůder, das was únser | |
| masse. Der ander sun des himelschen vatters das waren die heligen apostelen, die úns den túren schatz behalten hant, der usser | |
| súne in einer trahte aber bi únser lieben můter, der heligen cristanheit; und si soͤgete selber dise zwene súne, ja mit | |
| alte e und dú núwe e, da únser můter, dú helige cristanheit, mitte soͤget allú gottes kint. Dis sprach oͮch únser | |
| merkte sine bruͤder mit getrúwer andaht, mit lieplicher angesiht, mit heliger wisheit, und nit mit vare, nit mit verkerten sinnen und | |
| sines geistlichen geistes, den er von gotte hat enpfangen mit heliger sinkunge sines herzen under alle creaturen. Eintweder er můs die | |
| vriden haben und minnenklich sol es bluͤjen uf gegen der heligen drivaltekeit. Got hat dise zwene súne sunderlich geeret mit vier | |
| herre, «solte dar umbe geschehen, das min volk selig und helig wúrde.» Das erste ist schoͤne enpfengnisse von den lúten, das | |
| getrúwú helfe an der notdurft von nihte, das dritte die heligoste wisheit us der gotlichen warheit, das vierde der nútzoste gewalt | |
| der gotlichen warheit, das vierde der nútzoste gewalt in der heligen cristanheit. Das man die brůdere ze erbeit tribet ane erbarmherzekeit | |
| allermeist; es ist oͮch alleredelost und lúhtet allerschoͤnost gegen der heligen drivaltekeit und kostet oͮch in disem libe allermeist; das ist, | |
| und das si wunneklicher gebruchent und tieffer sugent in die heligen drivaltekeit denne die andern. «Herre got, ich vrage dich: Wie | |
| ie wart, unz es kumt in die gotliche stat miner heligen drivaltekeit $t und da alsolich wunder tůt, das es mine | |
| min liebste genos; und si sol iemer me in miner heligen drivaltekeit mit sele und mit libe sweben und spilen sat | |
| got sich lobet und singet</KAP> Eya, nu hoͤre, wie dú helige drivaltekeit sich selber lobet mit ir unbeginlicher wisheit und mit | |
| die allersuͤssosten, die allerhoͤh<FOLIO>(95#’r)</FOLIO>sten, die allerwunneklichosten $t stimme, wie dú helige drivaltekeit in ir selben singet mit einer ganzen stimme, da | |
| von gotte, die kumt alles wider mit sime sune.» Der helig geist singet dis lob: «Ich bin ein unúberwunden kraft der | |
| allernehstú brut.» O wie wunnenklichen Christi sele in der ganzer heligen drivaltekeit spilet, ze gelicher wis als das wunderlich bliken, das | |
| in langer smacheit ane schulde, und ich vriste si in heliger gerunge langer ze lebende.» Swenne der mensche in der minne | |
| bekennet, der keme in also grosse wunne und in also helige bekantnisse, das enkein herze moͤhte getragen. So were er als | |
| megde sint, das sint die jungvrowan von Seraphin. Minne, din helig barmherzekeit dú tůt den túfelen manig leit. Minne, din vil | |
| suͤsse vride bringet senfte gemuͤte und reine sitten. Minne, din heligú genuͤgunge machet vri gemuͤte in willeclichem aremuͤte. Minne, din warú | |
| din koste und wie getrúwe ist din arbeit und wie helig ist din underscheidenheit. Alse du die sele mit allen disen | |
| die an dem menschen lit, das Sante Elyzabeth also drate helig wart und also unlange under der erden lag. Des berihte | |
| ich beschirmen und nemen si verborgen zů mir in eime heligen tode.» «Mere», sprach únser herre, «Swester Jutte von Sangerhusen, die | |
| die han ich den heidenen gesant ze botten mit irme heligen gebette und mit irme gůten bilde.» Dis sprach oͮch únser | |
| Abel und die unschuldigen kint, Johannes_Baptista und alle, die ir helig unschuldiges blůt gussen vor der marter únsers herren, das was | |
| jungesten tage giessen sol in cristanem geloͮben, das ist des heligen geistes blůt, wan sunder des heligen geistes andaht wart nie | |
| geloͮben, das ist des heligen geistes blůt, wan sunder des heligen geistes andaht wart nie gůttat vollebraht. Der martrer blůt dur | |
| Christo git loͤsunge und geloͮben. Das jungest blůt in dem heligen geiste git behaltunge und ere. <KAP><N>XXXV</N>. Wie swester Mehthilt danket | |
| volleloben aller diner guͤti. Eya und gib mir, herre, diner heligen drivaltekeit zuge in dem suͤssen minnevluge also, herre, das ich | |
| den hoͮbtsúnden. Ich bitte dich mere, min war liep, umb helige wahsunge aller tugenden und cristanlicher bestandunge allen den seligen, die | |
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