Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heilec Adj. (2302 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| den megden der sele und von der minne schlage</KAP> Alle heilige cristanliche tugende sint der sele megede. Der sele suͤsser urdrutz | |
| dine moͤnschliche sinne muͤssin vergan, din geist muͤsse vor der heligen drivaltekeit stan! <KAP><N>VIII</N>. Der minste lobet got an zehen dingen</KAP> | |
| Eya, wa wart únser loser brútgoͮm? In dem jubilus der heligen drivaltekeit, do got nit me mohte sich enthalten in sich | |
| hohe stigest úber alle creaturen, und mengest dich in die heligen drivaltekeit unde belibest doch gantz in dir selber?» «Du hast | |
| der sun zů einer můter und do enpfieng mich der helig geist ze einer trútinne. Do was ich alleine brut der | |
| geist ze einer trútinne. Do was ich alleine brut der heligen drivaltekeit und můter der weisen und trůg si fúr gottes | |
| Jhesum; fúrbas in miner jugent soͤgete ich gottes brut, die heligen cristanheit, bi dem crútze, da ich also dúrre und jemerlich | |
| iren liden glich. «Vroͮwe, in dinem alter soͤgetost du die heligen aposteln mit diner můterlicher lere und mit dinem cref<FOLIO>(9#’v)</FOLIO>tigen gebette, | |
| martyrer in iren herzen mit starkem geloͮben, die bihter mit heliger beschirmunge an iren oren, die megde mit diner kúscheit, die | |
| sere, dikke unde lange, so wirdest du reine, schoͤne und helig</KAP> Eya herre, minne mich sere und minne mich dike und | |
| ich schoͤner wirde, ie du mich langer minnest ie ich heliger wirde hie in ertrich. <KAP><N>XXIV</N>. Wie got antwúrtet der sele</KAP> | |
| ein wunderlich $t weg und ein edel weg und ein helig weg, den got selber gieng, das ein mensche pine lide | |
| dingen nach dinem willen, genegelt an das crúze mit den heligen tugenden, gewundot mit der minne, gestorben an dem crúze in | |
| tugenden, gewundot mit der minne, gestorben an dem crúze in heliger bestandunge, $t in din herze gestochen mit steter einunge, von | |
| in der unahtberkeit, uferstan $t von dem tode in einem heligen ende, ze himel gevarn in einem zuge gottes atemes. <KAP><N>XXX</N>. | |
| bilde miner gotheit, gehert mit miner menscheit, gezieret mit minem heligen geiste, sage mir, wie heisset din kleinoͤter?» <KAP><N>XLII</N>. Das cleinoͤter | |
| sele, wilt du wissen, wielich din weg si?» «Ja lieber heliger geist, lere #.[es mich#.].» «Also du kumest úber die not | |
| si bevlekken moͤge. So nimet si umbe einen mantel des heligen geruchtes, den si verguldet hat mit allen tugenden. So gat | |
| allen tugenden. So gat si in den walt der geselleschaft heiliger lúten, da singet die allersuͤsseste nahtegale der getemperten einunge mit | |
| kúsche diemuͤtekeit únser froͮwen Sante Marien und umb alle die heligen tugende únsers herren Jhesu_Christi und umb alle die frúmekeit siner | |
| und minen brútgoͮme nit anse.» «So kuͤlent úch in dem heligen herten leben, das got Johanni_Baptisten hat gegeben.» «Zů der pine | |
| ateme und von sinem menschlichen munde von dem rate des heligen geistes. Wie machtu da beliben joch eine stunde?» «Der visch | |
| zwoͤi tragent der brut den mantel uf, das ist das helige gerúhte. Si hat einen bischof, das ist der geloͮbe, der | |
| ist gekleidet mit túrem gesteine und ist gecroͤnet mit dem heligen geiste. Der bischof hat zwene ritter. Der eine ist die | |
| bescheidenheit und ist gekroͤnet mit miltekeit. Das tepet ist die helige conscientie, die ist gekleidet mit gůtem willen und ist gekroͤnet | |
| der minne und die zierde des lichamen geschiht in dem heligen cristan toͮffe, wan úber die minne ist kein hoͤhe und | |
| und tragent doch ein grimmes herze, wann si hant der heligen diemuͤtigen tugent nit, die die sele in got kan leiten; | |
| tot./ Eya grosser herre, bedenke min not!»</ZG></VERS>/ Do sprach der helig geist zů der sele: «Eya edelú juncfroͮwe, bereitent úch, úwer | |
| vier stralen, die schiessent alzemale usser dem alleredelsten armbrust der heligen drivaltekeit von dem gotlichen throne dur die nún koͤre. Da | |
| liehte, die minnende moͤnscheit gruͤsset si mit bruͤderlicher geselleschaft, der helig geist ruͤret si mit der durchfliessunge der wunderlichen schoͤppfunge der | |
| unvermischet, und wie dú gotheit clinget, dú moͤnscheit singet, der helig geist die liren des himelriches vingeret, das alle die seiten | |
| heren sune an allen dingen.» Mit grosser zuht und mit heliger vorhte enpfieng der kleine man den grossen pfenning. Do sach | |
| messe, der gewihet wart in siner můter libe mit dem heligen geiste. Do er die wissen ovelaten nam in sine hende, | |
| bist ein trúwe der valschen,/ du bist ein brut der heligen drivaltekeit.</VERS>/ <KAP><N>X</N>. Dú brut widerlobet got an fúnf dingen</KAP> <VERS>Du | |
| mit diner edeln erwelunge, min munt ist gerihtet mit dinem heligen geiste, min oͮgen sint gekl#;earet in dinem fúrigen liehte, min | |
| dem keyser enpfan. Eya notlichú sele, an dinem palaste der heligen drivaltekeit, da du so minnecliche stast gezieret vor dinem herren, | |
| můs ich gewinnen, das mich minnet, trútet und eret dú helige drivaltekeit, und alles, das himmel und erde treit, můs mir | |
| die statte gebe, das si mich muͤsse binden in die heligen gedult, das sich nit enmere mine schult, so leittet si | |
| Die brúte muͤssent alles nit sagen, was in beschiht. Dú helig beschoͮwunge und dú vil$/ werde gebruchunge sont ir han von | |
| einvaltigú sele, huͤte dich! Der ander himmel ist gemachet von heliger gerunge der sinne <FOLIO>(24#’v)</FOLIO> und von dem ersten teile der | |
| cronen und wie si lobent die IX koͤre</KAP> An einer heligen juncfroͮwen tag Sante Barberen enpfieng swester Hiltegunt ir ere. Das | |
| Dis waren die siben cronen: crone der stetekeit, crone des heligen gloͮben, crone der trúwe, crone der milten barmherzekeit, crone der | |
| gloͮben, crone der trúwe, crone der milten barmherzekeit, crone der heligen vernúnftekeit, crone der minne, crone des magtůmes. Do vragete ich | |
| vatters und ein swester des sunes und ein vrúndinne des heligen geistes und werliche ein brut der heligen drivaltekeit. Swenne das | |
| ein vrúndinne des heligen geistes und werliche ein brut der heligen drivaltekeit. Swenne das spil úberein get, so sehe man denne, | |
| swenne <FOLIO>(26#’v)</FOLIO> ir kúnig komen wil.» «Ich bin in einem heligen orden, ich vaste, wachen, ich bin ane hoͮbtsúnde, ich bin | |
| wone denne alleine er. Er wonet in dem vride der heligen minnesamkeit und runet mit siner liebin in dem engen enoͤte | |
| crúze mit allem minem cristanem geloͮben, und das swert des heligen jamers snidet durch min sele, darumbe das der so vil | |
| da ist der seligen schenke und Jhesus der kopf, der helig geist <FOLIO>(28#’r)</FOLIO> der luter win, und wie dú ganze drivaltekeit | |
| dem sin gederme usviel, und sprach: «Eya, du bist also helig, mache mich gesunt.» Do sprach aber dú sele: «Der selber | |
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