Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heilec Adj. (2302 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| rot nach der reinen menscheit únsers herren und nach sinem heligen tode. Ir har und ir bart blibet inen also lang | |
| Ir gúrtel ist gemachet von baste eins oleiboͮmes nach der heligen barmherzekeit, die si tragent zů der verwiseten cristanheit. Si gant | |
| den lúten under einem sunderlichen tache. Als die lúte dis helig leben erkennent und angesehent, so werdent si sin also sere | |
| bistůme soͤnt ir siben wesen nach den siben gaben des heligen geistes, in eim ertzbistůme drizehen nach dem heligen convent únsers | |
| gaben des heligen geistes, in eim ertzbistůme drizehen nach dem heligen convent únsers herren. Ze Rome sont ir drisig wesen na | |
| si haben ze drin wuchen nach der ganzen einunge der heligen drivaltekeit mit fúnf brůdern nach dem bilde der heligen fúnf | |
| der heligen drivaltekeit mit fúnf brůdern nach dem bilde der heligen fúnf wunden oder mit sibenen nach den siben gaben des | |
| fúnf wunden oder mit sibenen nach den siben gaben des heligen geistes und da nach me, als si zesamen moͤgent komen. | |
| dem orden etwas sprechen von Christi wandelunge und von sinem heligen leben und die andern soͤllent swigen. Ich sach oͮch ir | |
| si soͤnt alle ir tage gesunt wesen untz an die helige marter als Christus tet; mere ein ieglich alt meister, der | |
| sanfte legen und lieplich halten, wan si koͤnnent nochdenne vil heligen rat geben, und der besten spise soͤnt si denne leben. | |
| geben, und der besten spise soͤnt si denne leben. Dis helig leben sol stan mit gůtem vride drissig jar. Da zwúschent | |
| sterbent, das si sunder vegefúr behalten werdent. Dur das dise heligen brůdere mit den lúten also heleklichen vor habent umbegegangen, so | |
| den lúten also heleklichen vor habent umbegegangen, so sol manig helig martrer mit inen bestan. Manig jude und semlich wise heiden | |
| jude und semlich wise heiden soͤnt von disen brůdern den heligen toͮf und cristan gloͮben enpfan. Dis sol den Endecrist so | |
| So koment des Endecristes botten dar und durstechent allererste den heligen predier dur sine cristane lere mit einer isen stangen, da můs | |
| gottes kinden. So tragent si in denne zwúschent in gespisset, den heligen man, fúr alle die welt gemeine. Die boͤsen lachent, die | |
| lachent, die <FOLIO>(74#’r)</FOLIO> gůten weinent. So singet er mit des heligen geistes stimme: «Credo in deum», und troͤstet und ruͤffet: «Volgent | |
| stimme: «Credo in deum», und troͤstet und ruͤffet: «Volgent mir, heligen gottes kinder!» Alle die im denne volgent, die werdent gevangen und | |
| nit me mag gestriten, so kert er sich zů den heligen bruͤdern und lidet, das si lident. So kumt inen ze | |
| irú unschuldigú not also gros, das ir gebet ist also helig, das inen denne erste got Enoch und Helyam sendet, die | |
| der minne, wand es ist niht also wise noch also helig noch also schoͤne noch also stark noch also vollekomen als | |
| willen kein gebet half <N>VI</N>. Wie dú sele lobet die heligen drivaltekeit <N>VII</N>. Wie got widerlobet die sele <N>VIII</N>. Diu kint | |
| ere, das got sunder underlas sinen vúrigen geist us siner heligen drivaltekeit schinen lat in die minnenden sele, glich als ein | |
| schin, der alles lúhtende har nider gat us von der heligen drivaltekeit in die minnende sele, den fúrhtent die túfel also | |
| túfel also sere, das si niemer getoͤrrent gevaren dur die heligen strale. Des lident si manige smacheit: Die wege, die in | |
| sinem vatter uf haben ein herliche wage; da sol sin helig arbeit und sin unschuldigú pine uf ligen und da inne | |
| das ane schult geschihet in rehter not: das wil der helige gottes sun mit sinem blůte wegen, wan es ist in warer | |
| sibenleie schoͤni der minnenden sele</KAP> O wunderlichú gottes minne, du hast heilig grosse kraft, du erlúhtest die sele und lerest <FOLIO>(78#’v)</FOLIO> die | |
| minne und also unmehtig worden ist in der umbehalsunge der heligen drivaltekeit, so beginnet si ze sinkende und ze kůlende, als | |
| allen noͤten und zů allen dingen. Hie von wahset dú helige gottes minne. Die dritte demuͤtekeit lit an den sinnen, also das | |
| milte, si ist aber also rich nit, si ist also helig, si ist aber also unschuldig nit, si ist also gnuͤglich, | |
| súnde, das du so schedelich bist sider dem male, das heligú werk alse rehte schedelich sint, die man tůt ane rat, | |
| pine moͤhte komen, der sich hie dur sine liebi so heliger pine hette angenomen. Do sprach únser herre: «Alle tugende sint | |
| úns rehter masse, amen! <KAP><N>VI</N>. Wie die sele lobet die heligen drivaltekeit</KAP> Herre Jhesu_Christe, der da bist gevlossen sunder beginne us | |
| bist min herze; herre Jhesu_Christe, du bist min lip; herre heliger geist, du bist min atem; herre heligú drivaltekeit, du bist | |
| min lip; herre heliger geist, du bist min atem; herre heligú drivaltekeit, du bist min einigú zůfluht <FOLIO>(81#’r)</FOLIO> und min ewig | |
| gesegent mit des sunes gewalt und wurden gehelget mit des heligen geistes lere iemer me, do erstůnden #.[uf sibenzig man mit | |
| die sich hie geistlichen also sere uswendig zierent mit so heligem gelasse und mit so tieffer boͤgunge und behenkent sich vor | |
| das man rehte wenen mag, das si innewendig haben des heligen geistes vlůt, der es alles also hervúr tribe. Nein, es | |
| gůt wort, und enpfindet doch in sinem herzen nit des heligen geistes volle geburt. Dis wirt an der stat wol schin, | |
| der uswendigen minnesamekeit, die si solten bereiten und in das helige brútbette leiten der heligen drivaltekeit. Die <FOLIO>(83#’v)</FOLIO> machest du also | |
| si solten bereiten und in das helige brútbette leiten der heligen drivaltekeit. Die <FOLIO>(83#’v)</FOLIO> machest du also harte inwendig und also | |
| not alze breit, so wirt dir werlich die hoͤhin der heligen gerunge und dú breiti der goͤtlichen vuͤlunge und die tieffi | |
| ist alleine din und der vil armen súndern und der heligen cristanheit und der betruͤbten selen und nit min. Alle mines | |
| wan in der gnade, die har nider vlússet us der heligen drivaltekeit in ein herze, das iemer gegen dem himel offen | |
| wip schriben můs, das ich die ware bekantnisse und die heligen erlichen anschowunge nieman mag geschriben sunder disú wort alleine; si | |
| grosse kůnheit nach also grosser bloͤdekeit, do si enpfiengen den heligen geist. Vrage me, wa Moyses do was, do er niht | |
| an den tugenden $t und ein vollekomen moͤnsche an dem heligen geiste, und da úber was er ein ewig got in | |
| mag zů gotte, ime werde gros gewalt getan von der heligen drivaltekeit. Dú italkeit ist dú erste súnde, dú den menschen | |
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