Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heilec Adj. (2302 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dich vroͮwe, liebú Maria,/ das du bist ein gesellin der heligen engelen hie und in gottes riche./ Ich gruͤsse dich vrowe, | |
| vrowe, liebú Maria,/ das du bist ein troͤsterin aller der heligen cristanheit./ Ich gruͤsse dich vrowe, liebú Maria,</VERS>/ das du bist | |
| dem wunneklichen gegenblike des vatter und des sunes und des heligen geistes, der so wunnenklich gegen dem megtlichen můterlichen antlitze offen | |
| den túren schatz der luterkeit, den mir got in dem heligen toͮffe hat gegeben. Das wellen wir jemerlich klagen alle die | |
| ich wil enpfahen das selbe blůtige lamp, das an dem heligen crúze wolte stan blůtig unverbunden mit sinen heligen fúnf wunden. | |
| an dem heligen crúze wolte stan blůtig unverbunden mit sinen heligen fúnf wunden. Wol úns, das das ie geschach! $t In | |
| wunden. Wol úns, das das ie geschach! $t In siner heligen marter wil ich verklagen alles min ungemach. So gan wir | |
| diner edelen guͤti, das du mich erwelt hast zů dime heligen dienste. Helige min gemuͤte, das ich mit heliger innekeit alle | |
| zů dime heligen dienste. Helige min gemuͤte, das ich mit heliger innekeit alle dine gabe enpfahe und ich mit vroͤden bi | |
| mich in der welte von der welte hast genomen. Din helige pine ist min, die du dur mich hast gelitten. Alles | |
| <KAP><N>XXIV</N>. Von der minne vlůt</KAP> Wol mir, ich danken dir, heliger geist. Das ist min geloͮbe, das du bist ein persone | |
| Das ist min geloͮbe, das du bist ein persone der heligen drivaltekeit. Din suͤssen minnenden brunnenvlússe vertilgent $t alles min herzeleit, | |
| alles min herzeleit, wan si sanfte har gant usser der heligen drivaltekeit. $t Ich bitten dich, herre, heliger geist, das du | |
| gant usser der heligen drivaltekeit. $t Ich bitten dich, herre, heliger geist, das du mich bedekkest vor aller argheit der úblen | |
| das si das nit vinden. <KAP><N>XXV</N>. Von dem grůsse der heligen drivaltekeit</KAP> Ich arme von allen tugenden, ich snoͤde an minem | |
| die wunne, die wisheit, die edelkeit, die wunderlichen einunge der heligen drivaltekeit, da alles das us gevlossen ist unbewollen, das do | |
| můs vliegen mit tubenvederen, das sint tugende und guͤte und heliges gemuͤte. Ich můs sweben an allen dingen úber mich selber; | |
| welte, so bedarfer wol, das er gewaffent si mit dem heligen geiste, das er nit gedenke, alsus moͤhtestu oͮch wol getan | |
| als unbereit zů gotte und sin munt also trege ze heligem gebette und sin sele also rehte ellende von gotte, das | |
| ist denne sin gewissede betruͤbet, das ein lúhtevas ist des heligen geistes, wan die gewissede lúhtet nit ane des heligen geistes | |
| des heligen geistes, wan die gewissede lúhtet nit ane des heligen geistes lieht. Swenne das lieht schone in dem lúhtevas #.[ist | |
| du der welte truginen entgan. Wiltu fúrbas volgen mit dinen heligen gedanken, so sich uf, wie er an dem crúze stůnt, | |
| Von der not eines urlúges</KAP> Mir wart bevolhen mit eime heligen ernste, das ich bete vúr die not, die nu ist | |
| Darnach als wir hie unschuldig sin gewesen, darnach sol gottes helig unschult schinen und lúhten in únsere helig unschult. Darnach als | |
| darnach sol gottes helig unschult schinen und lúhten in únsere helig unschult. Darnach als wir hie arbeiten in gůten werken, darnach | |
| als wir hie arbeiten in gůten werken, darnach sol gottes heligú arbeit lúhten unde schinen in únsere helige arbeit. Darnach als | |
| darnach sol gottes heligú arbeit lúhten unde schinen in únsere helige arbeit. Darnach als wir hie innekeit haben in gottes heimliche, | |
| wir hie innekeit haben in gottes heimliche, darnach sol gottes heilige innekeit lúhten und bliken in únsere helige innekeit manigvaltekliche. Darnach | |
| darnach sol gottes heilige innekeit lúhten und bliken in únsere helige innekeit manigvaltekliche. Darnach als wir hie únsere pine dankberlich enpfahen | |
| únsere pine dankberlich enpfahen und gedulteklich liden, darnach sol gottes heligú pine lúhten und schinen in únsere pine. Darnach als wir | |
| hie alle tugende geuͤbet han mit vlisse, darnach soͤnt gottes helige tugende lúhten und schinen in únser tugende in manigvaltiger ere; | |
| Darnach als wir hie in minnen brennen und lúhten in heligem lebenne, darnach sol gottes minne in únsere sele und in | |
| ewigen gotheit. Disú gůten werk han wie enpfangen von gottes heliger menscheit und haben si vollebraht $t mit des heligen geistes | |
| gottes heliger menscheit und haben si vollebraht $t mit des heligen geistes volleist; sust koment únsrú werk und únser leben <FOLIO>(147#’r)</FOLIO> | |
| koment únsrú werk und únser leben <FOLIO>(147#’r)</FOLIO> wider in die heligen drivaltekeit. Da wirt es offenbar, wie es umbe úns nu | |
| bitter. So malen wir dar zů eine wurtzen, die heisset: heligú innekeit, die machet die gedult suͤsse und alle únser arbeit. | |
| werden. Von der edelen arbeit únsers herren und von siner heligen pine ist únser cristanlichú arbeit und únser gůtwilligú pine geedelt | |
| inne getoͮffet wart. Eya lieber herre, hilf úns, das únser heligú gerunge niemer muͤsse gerůwen und únser sinkendú diemuͤtekeit sich niemer | |
| mit dem homůte, $t und die <FOLIO>(148#’r)</FOLIO> vliessende búrnunge der heligen gottes minne die muͤsse hie únser vegfúr sin, da alle únser | |
| werde. <KAP><N>XXXV</N>. Von den siben salmen</KAP> Lieber herre Jhesu_Christe, dise heligen siben salmen spriche ich ze lobe und ze eren aller | |
| salmen spriche ich ze lobe und ze eren aller diner heligen pine, da du inne sterben woltest dur mich an dem | |
| pine, da du inne sterben woltest dur mich an dem heligen crúze. Vil lieber, ich bitte dich, swenne kumt die zit, | |
| arzat zů sinem kinde; und gib mir denne, herre, ein helige súche, da ich mich inne bereite mit rehten sinnen und | |
| lieben vrúnde, und bringe mir denne das ware lieht, dines heligen geistes gabe, da ich mich inne besehe und bekenne und | |
| und alle mine súnde von herzen inne vorclage mit also heliger hoffunge, das min munt werde nit gebunden von allen minen | |
| getrúwer brůder zů siner lieben swester und bringe mir das helige <FOLIO>(148#’v)</FOLIO> waffenkleit, da min sele mit werde bereit, das mir | |
| gebuwen. Die eptischin ist die ware minne, die hat vil heliger sinne, da si mit vlisse die samenunge mit bewaret an | |
| an sele; alles zů gottes eren. Si gibet in manige helige lere, das iemer gottes wille si; da von wirt ir | |
| můs dú hofart bi siten gan. Die priorinne die ist der helige gottes vride; irme gůten willen wirt gedult gegeben, das si die | |
| geliche. Die sangmeisterinne das ist die hoffunge, si ervúllet mit heiliger diemuͤtiger andaht, das des herzen unmaht in dem sange vor | |
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