Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heilec Adj. (2302 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| solt úberwinden alle din not. Eya wisú minne, du hast helige ordenunge, wie du got #.[lobest und bekennest dar inne#.] und | |
| herre alsus: «Semliche lúte die wandelnt mit gůtem willen an heligen werken und hant doch an in selben also swere sitten | |
| die ime ane rúwe vor gevallet. Die gerehtekeit ist ein helig leben, die hat got allen sinen lieben vrúnden gegeben; der | |
| luter mit im wesen. Dirre gottes barmherzekeit und sines sunes heliger gerehtekeit, die er selber hielt in ertriche an sinem lebende, | |
| selber hielt in ertriche an sinem lebende, und ir beider heligen geistes gabe, den volgete in dem wege ein erlich schar. | |
| scheiden das boͤse von dem gůten mit goͤtlicher wisheit in heliger bescheidenheit, das si denke wie es nu si und wie | |
| blibet si sicher und vri, und das si iemer inwendig helig si in allen dingen irme herren undertan; so blibet si | |
| sine gabe von herzen minne. So mag si růwen in heliger s#;eanftmuͤtekeit, so vertribet si mit vroͤden alles ir herzeleit.» «Vroͮ | |
| Wil si tůn irs herren willen, so sol si die helige gehorsami in allen iren werken vollebringen. So blibet si gottes | |
| dem wege wandelte ein gros herre, der was glich eime heligosten und eime allergewaltigosten bischof. Das was únser cristan geloͮbe, der | |
| muͤssen vlehen und dienen mit allen tugenden untz in ein helig ende. Alle, die mit luterm herzen allú ding lassent dur | |
| ane schult behalte in sinen [lutern] hulden untz in ein helig ende, wenne du, vil liebú sele, von mir wendest.» Die | |
| vaste stan und suͤsse hoffunge han.» Die gehorsami ist ein helig bant; si bindet die sele ze gotte und den lichamen | |
| den lichamen zů Jhesu und die fúnf sinne zů dem heligen geiste. <FOLIO>(166#’r)</FOLIO> Ie langer si bindet, ie me die sele | |
| deʒ selbin tages erstuont er, unde sant sine gabe deʒ heiligen geistes sinen iungern an dem selben tage. Daʒ iar teilent | |
| daʒ iar gat zuo merzen von rehte an, nach der heiligen schrift. wan diu welt wart gemaht xv#’0. kal. aprilis. unde | |
| in der vasten. die dritte ist diu mittewoche nah deʒ heiligen geistes dage, daʒ ist in der pfingestwuchen. die vierde unde | |
| frone vaste ist die mitwoche in dem herbeste nach deʒ heiligen cruces $t tage. Der babst het gebotten ze vastenne den | |
| die tage heiʒent rogationes, von dem worte rogare. wan diu heilic cristenheit manet uns daʒ //wir betent unde vastent unde mit | |
| uf dem lihten berge, unde unsers herren iungern enpfiengent den heiligen geist. Nu han ich geseit von den ziten die man | |
| houschrecken art/ durch sünd der Israhelen kind/ und wie der heilge geist/ begüßt das herze mit volleist/ genade, das zu buße | |
| iz umi abi=legi nach minnin, edir ſal ume uf din heiligin da=vuri ſuere^. Mac he iz abir ubircumi mit ſinin givorin | |
| ume alle dinc und einir iclichin heligin sele. vrege eine heilige sele wes si for allin dingin begere: si antwertit, daz | |
| ûf unser spor./ iu ensitzet niht ze verre vor/ ein heilec man: der gît iu rât,/ wandel für iwer missetât./ welt | |
| vnd in der niwen ê, die ſint mit ſiben tvgenden hilich worden, vnd die ſint vns beʒeichent bi den ſiben tagen, | |
| iſt ſaliger, der ſi aber alle hat der iſt gar hilich vnd datʒ ſinem grabe geſchehent groʒʒev ʒeihen vnd man ſinget | |
| dem beſlivʒ ich den vater vnd den ſvn vnd den heiligen geiſt vnd daʒ alleʒ daʒ in himel vnd vf erde | |
| enphangen haſt; ſo wil ich, daʒ dv fvͤrbaʒ immer mere heiliger ſiſt denn e. Adueniat regnvm tvum: Ich tvn, wan dv | |
| vnd der troſt. Da von ſo liſet man von einem heiligen mann, der hieʒ Corp, daʒ der nimmer meſſe geſprach, er | |
| stân einin tunkelin schimin einis menschin, der sprach zû ime: "heiligir bischof, daz lût ist harte mit mir betrogin, ich was | |
| liebin, waz sal unsir vil armin werdin, daz ein sô heilic man den tûvil an sîme ende mûste sehin? Deme gûten | |
| geduldiclîche; ich sage dir die tougene unt die gnâde des heiligis crûcis." dô sprach der burcgrêve: "Iz nemac nicht heizin gnâde, | |
| dar, dô quam ein ertbibunge unt die stat, dâ diz heliige crûce lac, die wart alle irwegit unt quam ein alsô | |
| unt lobitin got unt sageten deme kunige, daz iz ein heilic bischof wêre in deme lande, dar er sie hete gesant. | |
| leibindin steinin unt von den irweltin steinin. liebin, alsô manic heilic mensche sô in dise werlt kumit, alsô manic sûlstein wart | |
| domini. Diu here zit diu wir nu begen ist diu hilig zuchunft unsers herren mit der wir uns erreinien suln und | |
| banden ledigote mit den er sich lie binden an daz hilig chruͤtze: sein fuͤzze zů der tieffe, daz ist daz nider | |
| got fuͤrchtent untz daz si die hiligen durnæchticheit und die hilig minne gewinnent. die enhabent dann dehain vorchten mere, wan diu | |
| chint. diu hoͤh an unsers herren chruͤtze, diu bezaichent diu hilig zůversicht diu den menschen hintz himel fuͤrt unde minnæret irdischeu | |
| unsers herren aller an gestrechet $t was, diu bezaichent diu hilig stæticheit. swelich sæliger mensch an dem gotes dienst stætich ist | |
| so betuͤtet daz ober tail an unsers herren chruͤtze diu hilig zůversiht. diu hilig zuversiht diu vertribet diu unsæligen missetriw und | |
| ober tail an unsers herren chruͤtze diu hilig zůversiht. diu hilig zuversiht diu vertribet diu unsæligen missetriw und lediget den armen | |
| so bezaichent daz nider teil an unsers herren chrutze diu hilig gotes vorchten. diu hilig gotes vorcht diu vertribet diu hochvart | |
| teil an unsers herren chrutze diu hilig gotes vorchten. diu hilig gotes vorcht diu vertribet diu hochvart und ledigt den menschen | |
| gebunden het. diu brait des hiligen chruͤtzes diu betuͤtet diu hilig minne, so betuͤtet diu braite an des tiufels chruͤtze wertlich | |
| got minnet, der fleuhet werltlich geluͤst, den lediget auch diu hilig minn auz dem dritten bant da mit in der tiufel | |
| mit in der tiufel gebunden hat. die herte zestoͤret diu hilig stæticheit und zeloͤset diu bant der boͤsen gewonhait, daz der | |
| gemuͤt. daz nider tail des hiligen chrutzes daz bezaichent diu hilige gotes vorcht, die schuͤln wir ze allen ziten in unserm | |
| hiligen chruͤtzes. daz ober tail des hiligen chruͤtzes betuͤtet diu hilig zůversicht. wir ensuͤlen durch dehaine unser suͤnde, swie groz si | |
| hende die schuͤlen wir auch chruͤtzen an diu brait des heiligen chruͤtzes. wir schuͤln auch unser veint minnen und schuͤln den | |
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