Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heilec Adj. (2302 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| das si das in goͤtlicher vroͤde tůt, davon gewinnet si helig gemuͤte in goͤtlicher gabe. Alle, die iht von ir gerent, | |
| gewinnen. Den si was gibet, die danken des gotte mit heliger innekeit; der bevindet des herzen stat als das edel trank | |
| Die portenerinne das ist die hůte, die iemer ervúllet mit heligem gemuͤte ze werbende, was ir ist bevolhen; so blibet ir | |
| si beten wil, so ist got mit ir in einer heligen stille ze verclagende ir herzeleit. Wand si es underwilen swerlichen | |
| Wand si es underwilen swerlichen tůt, das versuͤnet alles die helige gehorsami, der si denne ist mit vroͤden undertan. Die zuhtmeisterin | |
| denne ist mit vroͤden undertan. Die zuhtmeisterin das ist die helige gewonheit. Die sol iemer brennen als ein kerze unverloͤschen in | |
| Sust tragen wir sanfte alles únser herzeleit untz in ein helig ende. Der brobest ist die goͤtliche gehorsami und nit súndig | |
| die da inne blibent! <KAP><N>XXXVII</N>. Von der ewigen hochgezit der heligen drivaltekeit</KAP> Swer in warer minne sich bereiten wil zů der | |
| warer minne sich bereiten wil zů der ewigen hochgezit der heligen drivaltekeit, der můs es hie beginnen. Er sol dem himelschen | |
| sol dem himelschen vatter volgen und dienen ane underlas mit heligen vorhten und mit diemuͤtiger diemuͤtekeit $t an allen dingen. Er | |
| dienen mit pine und mit gedult, mit willigem armuͤte in heligen arbeiten. Er sol dem heligen geiste volgen und dienen in | |
| gedult, mit willigem armuͤte in heligen arbeiten. Er sol dem heligen geiste volgen und dienen in heliger hoffunge ob allen vorhten | |
| arbeiten. Er sol dem heligen geiste volgen und dienen in heliger hoffunge ob allen vorhten mit suͤssem herzen iemer in senftem | |
| iren tugenden krantz, die si hie habent vollebraht mit maniger heliger andaht. So volgent si dem lambe in unzellicher wunne; von | |
| luterkeit, verclagent nu sanfte alles we und alles leit. Min heligen engele sont úch dienen, mine heligen sont úch eren, die | |
| úch al umbevan, min gotheit sol úch al durgan, min helig geist sol úch iemer me leiten in wunnenklicher oͮgenweide nach | |
| in minnen vri. In sinem jungesten ende so koment die heligen engele und enpfahent die reinen selen mit unzellicher liebin in | |
| $t und mit der minne durvlossen, das si lúhten mit heligen tugenden und minnenclichen búrnen in allen iren werken. Du weist | |
| ist unsprechlich#.]. Herre got, wir danken dir, gib úns ein helig ende. Dis ist der groͤsten vroͤden ein, die die selige | |
| lebende und in vromekeit und leiste únserm herren offenbar manige helige arbeit. Der ist nu hinnan gevaren. Do bat ich únseren | |
| «Wa von habestu dise pine?» Die sele: <FOLIO>(152#’v)</FOLIO> «Die valsch helig schinen, die besageten die unschuldigen zů mir, des lies ich | |
| honigtrank</KAP> Herre got, besclús nu dinen túren schatz mit eime heligen ende und sclús den uf, das er dir ze lobe | |
| und cleine bekennen, die werdent $t grosser dingen inne. Die helige einvaltekeit ist ein arzatinne aller wisheit. Si machet den wisen, | |
| du mir komen wellest, welicher wis du bútest mit einem heligen ende zů mir. Das dritte: die fúrige gerunge, die ich | |
| wonen sol! Die vroͤlich angesiht vol aller wollust und die heilige gebruchunge nach wúnsche, die sint vil manigvalt #.[und geschen iemer | |
| hat die einvaltigen $t lúte mit betrogen. Si wellent also helig sin, das si sich in die ewigen gotheit wellent ziehen | |
| die ewigen gotheit wellent ziehen und legen bi der ewigen heligen menscheit únsers herren Jhesu_Christi. Wenne sich die vindent in bobenheit, | |
| si sich in den ewigen vlůch, si wellent doch die heligosten sin; si habent iren spot uf gottes wort, die von | |
| swebet in der ewigen gotheit. Du muͤstest oͮch bekennen den heligen geist, der da erlúhtet des cristan menschen herze und smeket in | |
| reine, das heisset armuͤte; das hat in ime vil manige helige guͤte. Wolte man es rehte gebruchen, so hette man es | |
| «Vroͮu warú rúwe, koment har zů mir und bringent mir helige trehene; die machen mich súnden ane. Fro diemůtekeit, sitzent hie | |
| den gottes segen, was mir ungemaches werde gegeben. Eya erlicher, heliger cristaner geloͮbe, du erlúhtest ie miner selen oͮge, das ich | |
| alles min vleisch dursnidet. Swenne ich dir des, herre, mit heliger dankberkeit danken mag, so bin ich sicher und anders nit. | |
| gere, ich bitte dich, herre himmelscher vatter, herre Jhesu_Christe, herre heliger geist, herre heligú drivaltkeit, das du mir hútte wellest vergeben | |
| dich, herre himmelscher vatter, herre Jhesu_Christe, herre heliger geist, herre heligú drivaltkeit, das du mir hútte wellest vergeben $t alle die | |
| die versumekeit, da ich mich mit versumet han an dinem heligen dienste, nit alleine durch nutz und dur notdurft, mere dur | |
| und allen den heligen, die man hútte begat in der heligen cristanheit; und allen gottes heligen ze lobe und ze eren | |
| ich diner heligen geselle muͤsse werden in ertriche alse in heligem lebende, das ich in dinem riche ir geselleschaft moͤge besitzen | |
| trúwen meinent, die sint sere betwungen und si lident manigen heligen kumber; si neigent und boͤgent sich under alle pine und | |
| ich sin rich besitzen. Das himmelrich neiget sich mit allen heligen engelen mit wunnenklicher helikeit; wan das si sint und lebent, | |
| in allen iren noͤten. Ich starp mit in in einem heligen ende, also sol los werden alle ir gebende. Ich wart | |
| ungeloͮbige cristan lúte. Si wellent geloͮben gotte und nit an sin allerheligosten $t werk, die er worchte; das ist, das er úns | |
| got heilekliche minnen? Wir soͤllen alles das minnen, das die helige drivaltekeit heisset. Got hat die súnde nit geschaffen, darumbe hasset | |
| wisheit, <FOLIO>(159#’r)</FOLIO> wan du gottes gabe enpfangen hast mit maniger heliger dankberkeit, darumbe $t sende ich dir disen brief. Der grosse | |
| cleine, das úns ein woͤrtelin von gotte oder von der heligen schrift also vol machet, das wir nit me moͤgen zů | |
| ist. Wie soͤllen wir das tůn? Wir soͤllen es mit heliger gerunge giessen uf die súndere, das si gereineget werden. Wirt | |
| Wirt es aber vol, so giessen wir es aber mit heliger barmherzekeit uf die not der heligen cristanheit, die in manigen | |
| wir es aber mit heliger barmherzekeit uf die not der heligen cristanheit, die in manigen súnden stet. %/Unser herre got hat | |
| der úns sin riche hat gegeben. <KAP><N>LVIII</N>. Von Sante Gabriel</KAP> Helig engel Gabriel, gedenk min. Miner gerunge botschaft bevilhe ich dir. | |
| genesen; er můs sich selber in miner selen wunden legen. Helig engel Gabriel, gedenk min. Dise minnebotschaft bevilhe ich dir. Swer | |
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