Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heilec Adj. (2302 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| diner gotlichen erbarmherzekeit und diner menschlichen $t trúwe und dines heligen geistes gunst alle mine not und minen jungesten $t tot | |
| mit warem cristanen gloͮben, mit herzeklicher liebin, also das din heliger licham muͤsse wesen und bliben die jungeste spise mines lichammen | |
| Rome ein hoͮbt vol aller cristaner tugenden, $t da die helige cristanheit von gebreitet muͤsse werden in der meine und geloͤset | |
| landen, das du si, herre, hútte růchest vereinen mit dinem heligen geiste, also das si niemer kein súndige reise stiften wider | |
| und dine gebenedigten hulde niemer moͤgen verlieren. Ich bitte dich, heliger vatter von himmelrich, vúr alle die cristane selen, die hútte | |
| reinigen und heligen, dir ze lobe und ze helfe der heligen cristanheit. Nu enpfah, herre, hútte dis gebet und min clage | |
| si schinet und lúhtet, also das der hohe gegenblik der heligen drivaltekeit vor únser froͮwen antlize entstet. Er vlússet noch fúrbas | |
| in got vol aller annemikeit. Wie únser vroͮwe gebruchet der heligen drivaltekeit und wie sich got in ir vereinet ob allen | |
| ieglichen sele [und lip]. Dar in schinet der spiegel der heligen drivaltekeit und git warheit und bekantnisse aller der tugenden, die | |
| <N>XXIV</N>. Von der minne vlůt <N>XXV</N>. Von dem grůsse der heligen drivaltekeit <N>XXVI</N>. Wie man zů gotte vliehen sol an der | |
| Von einem geistlichen closter <N>XXXVII</N>. Von der ewigen hohgezit der heligen drivaltekeit <N>XXXVIII</N>. Wie ein geistlich mensche sol clagen und bekennen | |
| waren die patriarhen, der ander die propheten, der dritte dú helige cristanheit. Dú crone wirt gebildet und geblůmet $t mit der | |
| crone wirt gewiret und erlúhtet mit edelme gesteine aller der heligen innikeitte und gůter werken, die die patriarchen ie vollebrahten. Der | |
| Dú crone wirt úberal gebluͤmet mit mangem ritterlichen schilte des heligen starken cristanen geloͮben. Das keyserrich sol oͮch an der cronen | |
| mit manigem erlichen bilde als Helyas und Enoch und manig helig martyrer wirt vor in gebluͤmet mit der helikeit irs lebennes | |
| hat únser himelscher vatter geschaffen, Jhesus_Christus hat si verdienet, der helig geist hat si geworcht und gesmidet in der fúrinen minne | |
| minne und also vuͤge gemachet mit der edelen kunst der heligen drivaltekeit, das si únserm loͤser Jhesu_Christo also wol fuͤget und | |
| martirer.» Der fúnfte kor: «Wir loben dich, herre, umb das helige gebet und cristanliche lere aller bebisten und aller bihtern.» Der | |
| Der núnde kor: «Wir loben <FOLIO>(131#’v)</FOLIO> dich, herre, umb dinen heligen tot und umbe din erlich leben nach dinem tode und | |
| ie in disem keyserriche $t wart gesehen; das sol das helige crúze wesen, da Christus sinen tot het an gelitten. Das | |
| und swebet uf dem hoͮbet der menscheit únsers herren, der heligen drivaltekeit ze eren und ze lobe und allen seligen ze | |
| die gotheit begriffen moͤgen mit der menscheit, gebruchen geliche der heligen drivaltekeit, <FOLIO>(132#’r)</FOLIO> halsen und kússen und unbegrifliche got umbevahen, den | |
| gros, das er sine menschlich nature sunderlichen minnen můs. Der helige geist git oͮch us sinen minnenden himmelvlus, da mit er | |
| ewekeit und bekennent den willen und alle dú werk der heligen drivaltekeit und wie si selbe geformet sint an libe und | |
| ze nihte werden. Hie kumt das ende der crone: Der helig geist der smidet noch dise crone untz an den jungesten | |
| lip, die in gottes rich gesament sint; da sol der helig geist eweklich inne růwen und er sol si ane underlas | |
| fúr die selan gemeine</KAP> An aller selen tag bat ich mit der heligen cristanheit fúr die gemeine selen, die ir bůsse in dem | |
| leider von minen arbeiten nit geschehen, wan ich han der heligen cristanheite vlen vil werdor denne das mine. <KAP><N>III</N>. Wie nútze | |
| antwúrte im got alsus: «Din kintheit was ein gesellinne mines heligen geistes; din jugent was ein brut miner menscheit; din alter | |
| got anruͤffen mit diemuͤtigen trehnen und mit stetem gebette in heliger gerunge. So můs der wurm des zornes sterben. Du solt | |
| wir rehte únser súntliche $t bekorunge heimeliche verswigen und #.[uswendig helig vroͤlich gelesse bewisen#.]. Owe arme! Swie lange wir in zorne | |
| gůter dingen rehte kan gebruchen. Die rúwige trehne sint also helig: moͤhte ein grosser súnder einen rúwigen trehen umb alle sine | |
| lebt, stirbet er also ane bihte und ane bůsse, wie helig er ist, er můs werben zů bitterem vegefúre. Wan als | |
| habe.» %/Unser herre sprichet alsus: «Mit gůtem willen und mit heliger gerunge maht du vergelten was du wilt.» <KAP><N>VII</N>. Wie der | |
| Do wolte er, das ich solte wenen, das <FOLIO>(136#’v)</FOLIO> dise helige gottes einunge mit der sele alles ein troͮm were. Do sprach | |
| si: «Herre, wiltu morne min sele enpfan als ich dinen heligen lichamen enpfangen han?» «Nein», sprach er, «du solt noch richer | |
| himmel: «Herre, werin alle dise personen also vollekomen und also helig, eb es múglich were, als din gebenedigte můter Maria, dennoch | |
| diemuͤtiger vorhte slahen und segen sich mit dem segne des heligen crúzes, so wirt si zehant ze nihte als eb sú | |
| vliegenden gedenke koment; die verswindent oͮch von der kraft des heligen crúzes, swenne es dem menschen leit ist. <KAP><N>XIII</N>. Wie únser | |
| úber alle pine, das got sine sele entbunde mit eime heligen ende. Do sprach únser herre: «Beit min!» Do sprach der | |
| allen dingen.» Dis selbe wunnecliche cleit treit an ir die helig drivaltekeit: der vatter die hoͤhi der minne, der sun die | |
| kúschheit, die hat er allen sinen userwelten mitte geteilet, der helig geist das minnebrennen zů úns in allen únsern gůten werken | |
| der suͤssen maget,/ o nútzú fruht der schoͤnen blůmen,/ o heliges oppfer des himelschen vatter,/ o getrúwes loͤsepfant aller welte,/ Herre | |
| vatter,/ o getrúwes loͤsepfant aller welte,/ Herre Jhesu_Christe!/ Enphahe din helige mettin ze lobe und eren/ diner ellenden geburt, diner ellenden | |
| diner ellenden geburt, diner ellenden not,/ diner seren martir, dime heligen tode,/ diner erlichen urstendi, diner schoͤner himmelvart,/ diner almehtigen ere | |
| tůnde, an allem minem lassende, an allem minem lebende dinen heligen willen muͤsse vollebringen uf ein gůt ende, diner heligen drivaltekeit | |
| dinen heligen willen muͤsse vollebringen uf ein gůt ende, diner heligen drivaltekeit zů eren, und alle die mit mir, die in | |
| miner pinen not. Amen.</VERS>/ <UB>Ze none zit</UB> O allerseligistú not, o allerheligoster tot, o allerwunneklichester spiegel des himmelschen vatter, Jhesu_Christe, hoch an | |
| cristanlich bitten můs und wil. Amen. <UB>Ze complete zit</UB> O heligú tieffin aller diemuͤtekeit, o miltú breitin aller gaben, o erlichú | |
| vrowe, #.[liebú Maria#.],/ das du bist ein ewigú wunne der heligen drivaltekeit./ Ich gruͤsse dich vroͮwe, liebú Maria,/ das du bist | |
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