Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heilec Adj. (2302 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| chruͤtzen an diu lenge des hiligen chruͤtzes, diu betuͤtet die hilig stætichait. wir suͤlen uns ze allen zeiten vleizzen guter gedanch, | |
| uns sant Paulus, er sprichet: ‘wir warten unsers hailæres, des heiligen Christes. swenn uns der nu chůmet an dem jungsten tag, | |
| daz enphiengen die ewart. ditze wenig doͤrffelin daz betuͤtet diu hilige christenheit, in der sint die ewart die aller tæglichen unsers | |
| daz an der seiten des perges waz, daz bezaichent diu hilig christenheit diu mit dem hiligen blůt unsers herren des hiligen | |
| der hiligen boten. dar nach do si gehorten von dem heiligen Christ, do wurden si gelæubich und undertan dem almæhtigen $t | |
| an den wech wurffen, die daz taten die bezaichent die heiligen marterær die irn leip gaben durch got. also der leip | |
| da von man gebezzert mach werden auz den buchen der heiligen lerær ze sammen lesent, daz aver ander die minner gelert sint | |
| hast auch gewalt zerfuͤllen da ze himel diu zal der heiligen engel dann der tiufel durch sein hochvart geviel der uns | |
| swær ze dem vall und der zeganchnuͤzze geneiget ist. die heiligen junger vrogten unsern herren von dem jungsten tage, si sprachen: | |
| niden swartz sam daz pech. da enzwischen sahen si daz hilig chræutz. quid enim de hiis signis? Daz seit uns ein | |
| die erfuͤrchtent die angestliche urteil des almæchtigen gotes. obe die heiligen engel die mit dem almachtigen got gestunden, ob die an | |
| sint! so diu dinch also ergent, so sicht man den heiligen Christ der chuͤmet von himel in den wolchen in den | |
| und tůn daz dar umbe, daz wir lesen an der heiligen schrift daz er gechuͤndet wart der werlt von vier ordenungen: | |
| den læuten gæb, do warde er Abrahe gehaizzen und den heiligen patriarchen, und under der ê, do diu ê gegeben wart, | |
| daz er choͤmen sol ze dem jungisten urtaile, alsam die heiligen wissagen vor saiten daz er geborn solte werden. von der | |
| mit im versencht. so nimmt unser herre sein gemæheln, die heiligen christenhait, diu in disem ellende vil lange von den Babiloniis, | |
| mit werchen. ich widersage. Item alius sermo de adventu. Die hilig tage die wir nu begen die sint uns dar zuͤ | |
| mit andern gutæten unser hail suchen, wan uns sait der heilige apostolus: wir muͤgen hail und genade ze disen zeiten baz | |
| andern ziten. diu grozze hohzeit, diu geburt unsers herren, des heiligen Christes, diu ist uns chuͤnftich, der durch sein selbes guͤte | |
| und ir wesen můz mit den unrainen gaisten sein. diu hilig schrift spricht, unser herre chom des nahtes; daz ist dar | |
| edictum a Cesare. In den ziten do unser herre, der hilig Christ, unser menscheit an sich rucht ze nemen, do waz | |
| almahtigot, alz er von angeng der werlt im selb ein hiligiu mait erwelt het, unser frowen sant Marien, von der er | |
| bei des ziten der grozze fride waz der bezaichent den heiligen Christ der sine erwelten richet und behuͤtet. er richet si | |
| stat, da wart Davit geborn. Davit bezaichent unseren herren, den heiligen Christ, mit dem namen und auch mit den werchen. Davit | |
| hiligen gelauben den menschen geben solt. ecce ewangeliso vobis. der hilig engel der mit dem liht erschain, waz sprach der? er | |
| chuͤnde eu michel fræude, diu geburt des almæhtigen gotes.’ der hilig Christ der ist fro der sæligen die behalten suͤln werden. | |
| chunt in der engel daz in von der geburt des heiligen Christes gnade und froͤude chomen scholt. do die selben genade | |
| gůtes willen sint. vor unsers herren geburt do wunschten die heiligen engel dem menschen $t chainen fride, wan si erbolgen waren | |
| wider des tiufels schar vachten und tæglich vechtent, an der heiligen schar waz er vaner, wan der nach unsers herren marter | |
| si daz heilig gotes wort niht widerreden mohten daz der hilig gaist auz sinem munde sprach, do vingen si in und | |
| die suͤln alle christenmenschen vil groͤzlich eren, wan der mit heiligen werchen und mit heiligen pilden ander martrær uͤbertriffet. wir enlesen | |
| vil groͤzlich eren, wan der mit heiligen werchen und mit heiligen pilden ander martrær uͤbertriffet. wir enlesen von dehainem martrær der | |
| wertlichen dingen. do unser herre durch unser hail an daz hilig chræutz erhangen wart, do enphalh er sant Johannes sein hilig | |
| hilig chræutz erhangen wart, do enphalh er sant Johannes sein hilig muter, ein maget der andern. er waz auch unserm herren | |
| der pei sinen ziten auz chomen waz und auch daz hilig ewangelium geschreib, do er do gutes alters waz, do erschein | |
| er und ward aver wider lebentich. daz gelaubet auch diu hilig christenhait $t von allen den rechten luͤten die dannoch an | |
| sterwent si und werdent wider lebentich und sint mit dem hilgen Christ. daz der gůt sant Johannes in daz grab gie | |
| wart, daz ergie ze sunnebenten, ez beget aver nu diu hilig christenheit dar umbe daz ir ietwederz grozzes ambt hat diu | |
| heilig ewaingelista $t sant Lucas der schreibet uns daz der hilige man sant Joseph und unser fraw sant Maria hart wundert | |
| daz die hiligen wissagen geseit heten; daz waz daz der hilig engel Gabriel zů unser frowen sprach: ecce, virgo concipies; daz | |
| ist diu ewig verdampnusse. et in signum cui contradicetur. der hilig alt Symeon der sprach, daz chindelin daz wær chomen ze | |
| der ewigen verdampnuͤzze. et tuam ipsius animam pertransibit gladius. der hilig alt Symeon der sprach auch ze unser frowen: ‘sin swert | |
| do si in an daz chruͤtz erhiengen, do heten sin hilig junger michel unfræude, aver die vertailten juden die fr#;eauten sich | |
| froͤuten sich die hiligen junger. also wart erfuͤllet daz der hilig Symeon gesprochen het, daz unser herre suͤmlichen ze valle, suͤmlichen | |
| zůrstende chomen was. zů der selben inleitte chom uch die hilig frow sant Anna, diu was des hiligen geistes erfuͤllet und | |
| ist tot also lebentigiu.’ nu schuͤllen wir merchen waz diu hilige frow und ir reins leben betoͤute und bezaichen. Anna daz | |
| daz ist daz lebentig brot daz von himel chom. diu hilig christenheit diu gehoͤret den almæchtigen got an, der git er | |
| fur. nu ist si witibe worden, wan ir man, der hilig Christ, ze himel fur und si noch hie in disem | |
| ze dem hiligen Christ der ir man ist. diu selb hilig frow sant Anna die chom ze der selben weil do | |
| die an in gelaubten und den gedingen heten daz der hilig Christ in dise werlt choͤme der si erledigt mit sinem | |
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