Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heilec Adj. (2302 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| spere der unschuldiger minne#.]; da vliessent us irem herzen manig heilig lere. Si hanget oͮch hoch in dem suͤssen luft des | |
| lere. Si hanget oͮch hoch in dem suͤssen luft des heligen geistes gegen der ewigen sunnen der lebendigen <FOLIO>(42#’v)</FOLIO> gotheit an | |
| von allen irdenschen dingen. So wirt si denne in einem heligen ende von irem crútze genomen; so sprichet si: «Vatter, enpfahe | |
| in mit besclossener túr, wenne si iren fúnf sinnen die heligen gottes lere #.[saget so dikke vor#.]. So gat si us von | |
| so dikke vor#.]. So gat si us von Jerusalem des heligen cristantůmes mit maniger tugentlicher $t schar, #.[wenne der lichame sich | |
| vert oͮch uf in den himmel, wenne ir got in heliger wandelunge alle irdensche ding benimet. Si wirt enpfangen in einem | |
| ding benimet. Si wirt enpfangen in einem wissen wolken der heligen beschirmunge, wenne si minnencliche vert und vroͤlich wider kumt ane | |
| wenne wir gedenken an gottes userwelte frúnde und an ir helige bilde. Dise marter lidet ein ieglich sele, die in heliger | |
| helige bilde. Dise marter lidet ein ieglich sele, die in heliger temperunge alles irs tůndes ist werlich durchvlossen mit warer gottes liebi. | |
| solt mir danken miner milten gaben, du solt geren mines heligen wunders, du solt bitten umb ein gůt ende.» Do vragete | |
| lúhter.« <KAP><N>XIII</N>. Von sehtzehen hande minne</KAP> Dú milte minne von heliger barmherzekeit vertribet ital ere und die boͤsen krankheit. Dú ware | |
| genuͤgunge und vertribet die unlobliche girheit. Dú diemuͤtigú minne von heliger einvaltekeit gesiget alleine úber die hoffart und bringet die sele | |
| úber die hoffart und bringet die sele mit gewalt in helige [ware] bekantheit. Die stete minne von gůten sitten mag keiner | |
| heimlicheit verblendet dis ertrich sunder arbeit. Dú gebunden minne von heliger gewonheit dú růwet niemer und lebt doch in ir selber | |
| Dú verborgen minne treit túren schatz von gůtem willen in heliger tat. Dú clare minne von spilender flůt tůt der sele | |
| lebet der lugenen</KAP> Ich han einen meister, das ist der helig geist, der lert mich vil sanfte, was er wil, und | |
| mir. Nu sprichet er alsust: «Die wisheit sunder vestenunge des heligen geistes die wirt ze jungest ein berg des hohen můtes. | |
| ein berg des hohen můtes. Der vride sunder bant des heligen geistes der wirt vil schiere ein itel tobekeit. Diemůt sunder | |
| gelas mit wolves sinnen des werdent die wisen schiere inne. Heilige gerunge von ganzer warheit das geschihet nieman sunder arbeit. Guͤtlich | |
| rat. Gůter trost sunder ware sicherheit der sele und des heligen geistes volbůrt der wirt an dem jungesten ende ein unvroͤlich | |
| Dú minne sunder můter der diemuͤtekeit und sunder vatter des heligen vorhten, die ist vor allen tugenden verweiset.» <KAP><N>XV</N>. Mit aht | |
| gast du mir <FOLIO>(44#’v)</FOLIO> vor mit demuͤtigem jamer und mit heligen vorhten, so můs ich dir volgen als die hohe flůt | |
| enpfieng mich, sin reinú menscheit vereinete sich mit mir, sin heiliger geist troste mich. Do sprach ich: «Herre, nu bistu min, | |
| ere und unzellich wirdekeit. Alsust wil ich dir geben min helig drivaltekeit.» <KAP><N>XVII</N>. Von eins geistlichen menschen vegefúr, von siner fúnf | |
| allen den trost us, den er enpfahen solte von der heligen cristanheit wider den cranken gehorsam, $t das er sunder not | |
| bůch erlúhten mit fúnf liehten: Moyses grosse heimlicheit und sin helig arbeit und sunderliche smacheit, $t die er ane schulde leit, | |
| muͤstin gevangen und ane underlas ze spotte haben. Do únsere heilige vettere zů der helle fůren, das si mit in brahten, | |
| in brahten, das was warú hoffunge in kristan geloͮben mit heliger gottes liebin und vil manigú diemuͤtigú tugent und getrúwú arbeit. Allein | |
| bi minen goͤtlichen trúwen, das der me ist in der heligen cristanheit, die von dem munde ze himmelrich varent, denne der | |
| alsust: Dú geistliche swester sprichet usser dem waren liehte des heligen geistes sunder herzeleit, aber dú weltlich begine sprichet us von | |
| disem ertrich, den wirt gebotten zweigerleie geist. Got bútet sinen heligen geist den reinen geisten, die hie lebent in getrúwer heliger | |
| heligen geist den reinen geisten, die hie lebent in getrúwer heliger meinunge alles irs wesens. Do komen zwo reine nature zesamene: | |
| dich nieman von dinen gůten sitten triben, so maht du helig beliben. Der túfel bútet oͮch sinen geist den geisten, die | |
| gesehen, gehoͤrt und befunden an allen liden <N>XIV</N>. Von der heligen drivaltekeit, von der geburt und namen Jhesu_Christi und von des | |
| des bůches lere: Ich unwirdigú súnderin wart gegruͤsset von dem heligen geiste in minem zwoͤlften jare also vliessende sere, do ich | |
| alleine. Vor dem selben hatte ich angest, das mir die helige smacheit und dú luter gottes liebi wúrde mitte entteilet. Do lies | |
| eine und brachte mich in so minnenkliche suͤssekeit, in so helige bekantheit und in so unbegriflich wunder, das ich irdenscher dingen | |
| herren Jhesu_Christi, und ich bekante an sinem heren antlútte die heligen drivaltekeit, des vatter ewekeit, des sunes arbeit, des heligen geistes | |
| die heligen drivaltekeit, des vatter ewekeit, des sunes arbeit, des heligen geistes suͤssekeit. Do sach ich den engel, dem ich bevolhen | |
| und er ist ein minnebrenner und der verweneten selen ein helig lúchter. Der ander engel was von Cherubin, der ist der | |
| «Nu du mir dich nit wilt geben, du bist also helig und ich also demuͤtig, ich wil dich doch anbetten.» Do | |
| du es oͮch, das ich soͤlle wenen, das ich als helig si, das du sust kumest zů mir. Ja du vil | |
| mir enpfallen in das grundelose tal.» Hie zů antwúrt dú helige bekantnisse, das úns got gegeben hat drierleige gabe an der | |
| ir gerunge; er git oͮch reinen smak und reisset den heiligen hunger; er verwiset alle vinsternisse von den oͮgen. Dirre edelstein | |
| der eine ist das bant, der ander die loͤsunge an heiliger gewalt; die habent alle cristane geloͤbige priester. Si treit in | |
| suͤsse, das alle die zů ir komen muͤssent, die der heligen drivaltekeit gerůchent. Do vragete ich die juncfroͮwen, wie das were, | |
| den vatter, das gruͤne den sun, dú cleinliche sunne den heligen geist. Swenne si sich von herzen ansehent, so mag kein | |
| von rotem golde; das ist der hohe rat und die heilige tat, die man von den heiligen meistern hat. Disú crone | |
| liep hast, und ich bin din gespile. Ich bin die heilige cristanheit, und wir haben bede einen brútgoͮme.» Dis ist der | |
| pfaffen und swinder geistlicher lúten. Es wirt niemer mensche also heilig, das er sich koͤnne vor den drien volle huͤten; also | |
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