Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ane adv_prp (6504 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| baz.’/ sî sprach ‘irn sît ein bœser man/ danne ich an iu gesehen han,/ sô sît ir aller êren wert:/ und | |
| muot:/ sîn herre was biderbe unde guot,/ daz wart wol an dem knappen schîn:/ er hiez in willekomen sîn/ ze guoter | |
| vrœlîch enpfienc/ und schuof im selhen gemach/ daz er wol an den werken sach/ daz sîn wille und sîn muot/ was | |
| wîp:/ daz als unwerhaft ist mîn lîp,/ dâne hâstû niht an:/ deiswâr ich vinde wol den man/ der mir durch sîne | |
| dô clagetes harte sêre/ ir guot und ir êre:/ wan an dem ir trôst lac,/ der sprach ‘vrouwe, ich enmac/ iu | |
| gemach,/ unde sante, als sî in bat,/ sîn selbes tohter an ir stat,/ diu vür sî suochende reit/ und gewannes michel | |
| einen tac,/ daz sî geverten niene pflac,/ unz daz ez an die naht gienc./ einen wec sî dô gevienc:/ der truoc | |
| sîn spot./ dô sante mir in got,/ daz er mich an im rach./ er sluoc in, daz ichz ane sach,/ hie | |
| ist hie nâhen bî,/ ein juncvrouwe, heizt Lûnete:/ diu stât an ir gebete/ in der kapellen hie bî:/ dar rîtet unde | |
| gewinnen./ sî sprach ‘ich wil von hinnen/ mit iu rîten an die stat/ dar er mich mit im rîten bat,/ dô | |
| bewîste sî sî dar/ und sprach ‘vrouwe, nu nemet war,/ an dirre stat dâ liez ich in:/ war ab stüende sîn | |
| daz in unser herre/ vor dem tôde bewar!/ ez ist an sînem lîbe gar/ swaz ein rîter haben sol./ deiswâr ich | |
| daz ein lewe mit im ist.’/ er sprach ‘der hât an dirre vrist/ von uns hie urloup genomen,/ ichn kunde in | |
| daz sî in ane sach./ sô liebe als ir dar an geschach,/ als liebe müeze uns noch geschehen,/ daz wir uns | |
| ich den man vunden hân?/ nû hân ich michel arbeit/ an diz suochen geleit:/ ich gedâhte ê niuwan dar an,/ ob | |
| arbeit/ an diz suochen geleit:/ ich gedâhte ê niuwan dar an,/ ob ich vunde disen man,/ wie sælec ich danne wære,/ | |
| und swâ ich die erwenden kan,/ dâne wirret iu niht an.’/ //Dô neic sî im unde gote/ und bôt sich ime | |
| wil sî sî scheiden/ von ir erbeteile,/ ezn stê dan an ir heile/ daz sî den kempfen bringe dar/ der sî | |
| under wegen/ zuo mînem vater belegen./ der sante mich her an ir stat:/ nû bit ich iuch als sî mich bat./ | |
| sô sît ir hövesch unde wîs./ nû geruochet iuwern prîs/ an iu beiden mêren,/ den iuwern an den êren/ und den | |
| nû geruochet iuwern prîs/ an iu beiden mêren,/ den iuwern an den êren/ und den ir an dem guote./ swes iu | |
| beiden mêren,/ den iuwern an den êren/ und den ir an dem guote./ swes iu nû sî ze muote/ des bewîset | |
| mittem leun/ ‘waz touc diz schelten unde dreun,/ ode war an verschult ich daz?/ verdient ich ie iuwern haz,/ daz ist | |
| bewarn:/ ich weiz wol, sult ir volvarn,/ daz ez iu an den lîp gât./ erwindet noch, daz ist mîn rât,/ unde | |
| iemen würken solde/ von sîden und von golde./ genuoge worhten an der rame:/ der werc was aber âne schame./ und die | |
| gesweich./ sî wâren mager unde bleich,/ sî liten grôzen unrât/ an dem lîbe und an der wât./ ez wâren bî ir | |
| unde bleich,/ sî liten grôzen unrât/ an dem lîbe und an der wât./ ez wâren bî ir viure/ under wîlen tiure/ | |
| grôzen unrât/ iemen vremder hete gesehen,/ dâ was in leide an geschehen./ in viel daz houbet zetal,/ und sî vergâzen über | |
| dern schamt sich ir sô sêre niht/ als man hie an iu gesiht./ nune saget mir minre noch mê/ wan rehte | |
| ezn kan ouch âne in niht geschehen./ wir müezen morgen an iu sehen/ den jâmer unz an dise vrist/ an manegem | |
| geschehen./ wir müezen morgen an iu sehen/ den jâmer unz an dise vrist/ an manegem hie geschehen ist./ //Sus kam mîn | |
| morgen an iu sehen/ den jâmer unz an dise vrist/ an manegem hie geschehen ist./ //Sus kam mîn herre her geriten/ | |
| in die stunde./ ouch mohte sî ein lachen/ vil lîhte an in gemachen:/ ez dûhte sî guot swaz sî las,/ wand | |
| unde kiusche tugent,/ güete und wîse rede hât./ diz was an ir, und gar der rât/ des der wunsch an wîbe | |
| was an ir, und gar der rât/ des der wunsch an wîbe gert./ ir lesen was eht dâ vil wert./ //Dô | |
| rockes heter wol rât,/ wand ez ein warmer âbent was./ an ein daz schœneste gras/ daz sî in dem boumgarten vant,/ | |
| jugent/ wonte güete und michel tugent./ er jach daz man an kinde/ niemer mêre vinde/ süezer wort noch rehter site:/ sî | |
| gevallen/ der prîs vor in allen?/ ja gelinget einem ofte an zwein.’/ des antwurte im her Îwein/ diu gelîche als er | |
| wol,/ swenn ich wîp nemen sol,/ dâ mir mîn mâze an geschiht./ ichn ger iuwer tohter niht./ ouch enwil ich niemer | |
| ervürhten wol ein her./ sî wâren gewâfent sêre/ sô daz an in niht mêre/ blôzes wan daz houbet schein,/ und die | |
| und suochte al umbe unz er vant/ bî der erde an der want/ eine vûle swelle./ der getriuwe hergeselle/ der kratzet | |
| ichs iuch ie an gebôt,/ wan ich ir iuch unz an mînen tôt/ harte gar erlâzen sol.’/ der gast vertruoc den | |
| banden sâ,/ und behabte den gast bî im dâ/ unz an den sibenden tac,/ daz man ir dô vil schône pflac/ | |
| von dan/ und brâhtes als ein hövesch man/ vil rehte an ir gewarheit./ und dô er wider von in reit,/ vil | |
| und kâmen ze rehten zîten./ ir swester, ir widerstrîten,/ vundens an der kampfstat./ her Gâwein, der sich helen bat,/ der hete | |
| alle jâhen,/ zwêne rîter gestalt/ sô gar in Wunsches gewalt/ an dem lîbe und an den siten;/ und begunden den künec | |
| gestalt/ sô gar in Wunsches gewalt/ an dem lîbe und an den siten;/ und begunden den künec biten/ daz er die | |
| gar erlôste./ //Dô der künec Artûs ersach/ daz ez niemen an die suone sprach,/ dô hiez er rûmen den rinc./ nû | |
| krône/ rîterlîcher êren,/ die ietweder wolde mêren/ mit dem andern an dem tage,/ daz ich ez gote tiure clage/ daz die | |
| ietweder rûmde/ dem andern sînen puneiz/ von im vaste unz an den kreiz:/ der was wol rosseloufes wît./ ze orse huop | |
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