Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ane adv_prp (6504 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| grunde sinken./ hilf, herre, dîner hantgetât,/ dîn alt erbermde werde an uns erzeiget./ gedenc daz an dem kriuze hât/ dîn güetlich | |
| hantgetât,/ dîn alt erbermde werde an uns erzeiget./ gedenc daz an dem kriuze hât/ dîn güetlich houbet sich gen uns geneiget./ | |
| ist dir friundes nam./ entfriundet uns mîn aremuot,/ so ist an dir swach der sippe haft;/ dâ hœnest dû dich sêre | |
| scham,/ wâ von si wirt, waz von ir kom,/ wazs an den liuten tuot./ gar manicvaltic ist ir tât,/ swie daz | |
| wol im der mag dîn kint geheizen êwiclîch!/ geheilget werde an uns dîn name hêre,/ zuo kum dîn rîch und daz | |
| daz wir nâhen uns ze dir./ dîn wille ervüllet werde an uns nâch dîner gir/ hie als in himelrîche durch dîn | |
| dîn êre./ du gib uns tegelîchez brôt/ der gnâden dîn; an sêle und an dem lîbe/ du uns beware in aller | |
| gib uns tegelîchez brôt/ der gnâden dîn; an sêle und an dem lîbe/ du uns beware in aller nôt/ und ouch | |
| und mache uns alles hazzes bar/ daz wir die minne an in vil gar bewæren/ und leite uns in bekorung niht | |
| //Wîbes güete $s niemen mac/ volloben an ein ende gar./ mîn herzeblüete $s mangen tac/ si machet | |
| ir rôter munt gît reinen gruoz./ ich hân den wunsch an ir gesehen,/ daz man ir muoz des besten jehen,/ odr | |
| naht: diu gît mir fröide niht./ mîn hôhgedinge/ der lît an dem tage: wan er ist liht./ ouch ist sîn schîn/ | |
| daz mirs diu guote niht engan./ //Frouwe, liebiu frouwe mîn,/ an dînem dienste ich niht verzage./ swie du wilt, sô wil | |
| zuo bereit,/ wanz ie die nidern minne flôch./ //Nideriu minne, an fröiden tôt/ ist er, dem si an gesigt./ gît diu | |
| versaget wol./ //In dem walde süeze dœne/ singent kleiniu vogelîn./ an der heide bluomen schœne/ blüejent gen des meien schîn./ alsô | |
| gedinge/ den ich gen ir tugenden trage,/ daz mir noch an ir gelinge,/ daz ich sælde an ir bejage./ des gedingen | |
| trage,/ daz mir noch an ir gelinge,/ daz ich sælde an ir bejage./ des gedingen bin ich frô./ got geb daz | |
| des winders zît/ und ouch dar zuo sîn langiu naht?/ an der al mîn fröide lît,/ diu hât des leider niht | |
| in dem muote/ vil ofte unfrô./ sol mir niht gelingen/ an ir des ich sinne,/ sô muoz mîn herze ringen/ mit | |
| bedenkest baz./ lâ mich gnâde vinden,/ daz dich got behüete./ an dir sô müez mir swinden/ der minne haz./ diu ist | |
| sol man durch sie minnen,/ wan dâ lît vil êren an./ //Wir suln tanzen singen lachen/ durch diu wîp./ dâ mit | |
| brinne./ kalder snê/ müeste von der hitze brinnen/ diu mir an dem herzen lît./ kanstu, Minne, triuwe minnen,/ sô hilfestu mir | |
| in banden hân,/ sost mîn bester wân,/ sie sül guot an mir begân./ //Si sol mir fröide und êre,/ dâ bî | |
| frouwe, valsches ân,/ ein wîbes krône, bedenke dich/ genædiclîche noch an mir/ durch dîn vil hôhe werdikeit./ //Si jehent ich solde | |
| wege/ dîn lop niht singen, frouwe mîn./ sît ez in an mir missehaget,/ sô wil ich sprechen mîn gebet./ dîn êr | |
| lîp enpfolhen sîn/ Marîen der vil hêren maget,/ diu nie an iemen missetet./ //Wie kanstu, Minne, $s mit sorgen die sinne,/ | |
| ich fröiden âne/ von dir gar al mîne lebenden tage./ an eine stat $s riet mir dîn rât/ dienen vil schône | |
| $s mîn leit mit gedulde/ unde ouch ir güete bedenken an mir./ sît sie mîn lîp $s für elliu wîp/ meinet | |
| ougen, ôren al spehende bî./ wirt sie für wâr $s an dir gewar/ daz dich niht krenket $s ein valschlîcher kranc,/ | |
| $s Minne, unde sprich/ wie ich nâch swære $s trôst an ir bejage/ unde ir bewære $s mîn triuwe: daz sage./ | |
| êren noch fröiden geranc,/ obe ich ir immer gewenke dar an,/ ichn sî ir stæte unde sleht âne wanc./ mîn trôst, | |
| sælic, si hêre./ //Sælden ich wære $s vil rîche und an fröiden der fruote,/ wolde mîn swære $s bedenken wol diu | |
| $s si schœne, si klâre./ //Hiest des meien hôchgezît,/ rîch an fröiden, rîch an aller sælikeit,/ diu den fröidelôsen gît/ trôst | |
| si klâre./ //Hiest des meien hôchgezît,/ rîch an fröiden, rîch an aller sælikeit,/ diu den fröidelôsen gît/ trôst für trûren, trôst | |
| muote, daz er mir noch werde guot./ wîbes güete erzeige an mir,/ daz ir aller güete, ir aller wünschen, müeze danken | |
| haz?/ zürnde ab sî, diu guote, daz versuonde ein küssen an ir munt,/ erwünschet dar wol tûsent stunt,/ nâher unde nâher | |
| ich verdürbe mîner fröiden, mîner besten zît!/ der trôst ot an ir einer lît./ jâ dâ sol er sîn und ist | |
| ir werdikeit,/ ir guoten reiniu wîp,/ ich suoche ot aber an iuch helfe und friundes rât./ ich hân geklaget sô sêre | |
| von zwivaldet sich mîn sendiu nôt./ mîn frouwe tuot $s an fröiden mir den tôt:/ vil ungemuot, $s dâ bî vil | |
| fruot./ //Ob mich mîn klage niht anders kan vervân/ unz an mîn endes zil,/ wan daz ich immer mich ir trôstes | |
| lop ist alle mîne tage/ mit triuwen undertân,/ sô missebrîset an mir niht daz selbe leben,/ ich meine dort aldâ ich | |
| daz niht schande kan decken./ sîn blic læt enblecken $s an êren die weichen,/ von vorhten erbleichen: $s diu varwe ist | |
| dienen sol!/ wol mich daz ich nie gebrach/ mîne stæte an ir! daz tuot mir wol./ mir tuot wol ir werdikeit,/ | |
| spehen./ ir merken, ir hüeten, daz trœstet noch baz/ danne an den tumben daz toube übersehen./ swer guoten wîben ir güetlîchen | |
| daz al der werlde zimt niht dinges baz./ //Diu huote an den wîben diu tuot mich sô frô,/ daz ich in | |
| unprîses ze rehte als si sol;/ niuwan des einen dess an mir begât./ sîn wil niht merken daz ich von ir | |
| als ê,/ sô möht ich/ fröiwen mich./ //Dôs ir güete an mir begie,/ daz si mich ir dienen lie/ mîne zît,/ | |
| nu niht als ê sô guot,/ dô si mich/ brâhte an sich./ //Sî was endelîchen guot,/ bî der schœne wol gemuot,/ | |
| vil valschiu brâht./ diu ist wîbes êren gram:/ mich muoz an ir immer riuwen wîbes nam,/ sît si von ir scheidet | |
| si ledic âne bant./ ir unstæte hât die kraft/ unde an ir behabt dâ her die meisterschaft,/ daz si nie gebant | |
Ergebnis-Seite: << 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 >> |