Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ane adv_prp (6504 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| swinde enwart,/ under wîlen süeze in senfter stille,/ schiere wider an ir irrevart:/ dar nâch schînet meien schîn:/ sâ zehant sô | |
| ich her gedienet hân/ und gediene ab nimmer mêre,/ triuwe an mir niht kan begân./ het si triuwe erzeiget mir,/ daz | |
| mir,/ daz wær wunder immer mêre,/ sît niht triuwen lît an ir./ //Minne het mich ir gebunden/ unde lie si bande | |
| in alsô ze guote/ daz in triuwe würde schîn,/ ders an friunden irre varnt,/ sô si sich mit triuwen huote/ gein | |
| den künnen sie wol machen frô./ Der werlde heil gar an in lît:/ ir güete ist fröiden hôchgezît:/ ir schœne sô | |
| die triuwe mîn./ swer êren sælic welle sîn/ und rîche an hôhem muote,/ Der sol mit triuwen guotiu wîp/ reht minnen | |
| ir schœne, ir güete, ir werdikeit ich immer gerne krœne./ An ir schœne und an ir güete stât mîn heil und | |
| ir werdikeit ich immer gerne krœne./ An ir schœne und an ir güete stât mîn heil und ouch mîn wünne./ wær | |
| ein frouwen funden./ Ê daz ich mîn ritterlîche stæte bræche an guoten wîben,/ ich wolde ê immer valscher wîbe hulde frî | |
| daz ich wil,/ süez ougen weide, herzen spil,/ vil wünne an allen dingen./ Nu waz bedarf mîn sender lîp/ genâden mêr, | |
| Und alsô fröide rîchen sin,/ des ich getiuret immer bin/ an aller hande dingen./ Vinde ich sie, ich sol sô ritterlîchen | |
| ir hulden ringen,/ daz mir von ir stætikeit muoz hô an ir gelingen./ Sie muoz abr ûf die triuwe mîn/ gar | |
| guot./ ir lîp engels schœne hât:/ al der werlde heil an ir genâden stât./ //Ich wil immer hôhen muot von wîben | |
| hôhen muot von wîben hân,/ swie ein wîp unwîplich habe an mir getân./ swaz ich dâ von leides dol,/ des mac | |
| die frouwen mîn./ si weiz wol selbe wie si hât an mir getân:/ daz sî verkorn durch guotiu wîp,/ den immer | |
| dienen muoz mîn lîp./ //Swâ ich mich her versûmet hân/ an rehten fröiden, daz sol man mir wol vergeben./ wan ich | |
| wirt iu minnen twingen kunt,/ iuwer kleinvelrôter munt/ lernet siuften an der stunt./ //‘Herre, sagt mir, waz ist minne?/ ist ez | |
| muot, dich hât gesendet/ mir ein wîp diu êre hât./ an die hân ich gar gewendet/ mich: daz ist der minne | |
| //Hôher muot, mîn herze grôzet/ unde ist worden fröiden junc,/ an die brust ez sêre stôzet,/ hôhe ez springet mangen sprunc./ | |
| wol getân,/ daz ich ûf genâde hân/ herze und lîp an iuch verlân./ daz riet mir ein lieber wân:/ durch des | |
| muoz wol behagen,/ den muot durch iuch hôhe tragen/ unde an fröiden niht verzagen,/ iuwer lop der werlde sagen,/ und des | |
| mîn triuwe niht ze mâze,/ swâ ir mit ir dringet an der tür./ strîchet von dem lande, sam der winder von | |
| sorge und angest ist benomen./ swer nu trûret, derst verzagt an guoten dingen gar:/ wünschet daz er nimmer wol gevar./ //Niemen | |
| bî dir wirt, vil herzenliebiu frouwe./ al mîn fröide ich an dir einer schouwe./ dîn lieber man, mîn liebez wîp,/ daz | |
| diust mîn wunne, diust mîn frouwe:/ al mîn fröide ich an ir schouwe./ got der hât mich wol bedâht/ mit so | |
| frô, $s minnet hô:/ sô mügt ir lop gewinnen./ //Denket an der werden wîbe grüezen,/ wie sich daz kan guoten friunden | |
| wilde./ gein wîben valsch der blecket,/ swer in hât, $s an der stat/ dâ man mit schilden decket./ //Tuo her schilt: | |
| von huop grôzer jâmer sich./ //Urloup genomen/ wart mit küssen an der stunt./ schier wider komen/ baten ir süezer rôter munt./ | |
| dînen kleinvelhitzerôten süezen munt./ //Güetlîch triuten, küssen suoze,/ drucken brust an brüstelîn,/ dise liebe süeze unmuoze/ trîbet in dem herzen mîn/ | |
| allem liebe sost mir, frouwe,/ dîn vil süezer minneclîcher lîp./ an dem selben lîbe ich mîn liep schouwe:/ daz bistû, vil | |
| behüetet/ hât vor trûren mîne zît./ güetlîch sie mir güetet:/ an ir al mîn fröide lît./ ich bin durch si hôchgemuot./ | |
| nam ez ûz ir herzen grunt./ fröiden hôchgemüete/ blüet mir an der selben stunt,/ dô si sprach daz süeze wort,/ daz | |
| von dir in elliu mîniu lit./ got hât sînen flîz an dich geleit,/ dâ von dîn lîp êren krône treit./ //Liehtiu | |
| sol./ //Dem vil werden wîbe/ muoz man hôher tugende jehen./ an ir süezen lîbe/ wart unwîpheit nie gesehen./ sî ist schœne, | |
| wîp/ mac verdringen weder naht noch tac./ ir sît diu an der mîn fröide ie lac./ //Mich fröit diu vil süeze | |
| wunne niht./ sîn unfuore muoz ir leiden./ sô gât ez an ein scheiden:/ ier $s beider liebe hât ein ende schier./ | |
| si haben wolde,/ diu müeste glîch gar mîner frouwen sîn,/ an dem lîbe, an dem muote./ diu reine süeze guote/ tuot | |
| diu müeste glîch gar mîner frouwen sîn,/ an dem lîbe, an dem muote./ diu reine süeze guote/ tuot $s mir alsô | |
| güete vol./ güete ist ein daz beste wîbes kleit/ daz an frouwen lîp wart ie geleit./ //Swelch wîp güetlich lachen kan/ | |
| hât behuot und immer hüeten wil,/ swâ ein wîp sich an den lât,/ der lîp darf gesorgen nimmer vil./ erst ir | |
| wîp ze friunde guot./ swelch man sîner êren hüeten kan,/ an den sol ein wîp ir êre lân./ //Swes mîn frou | |
| sol ein wîp ir êre lân./ //Swes mîn frou sich an mich lât,/ des pflig ich ir sô ich beste kan./ | |
| ir daz, iu mac gelingen,/ swie mir noch nie wol an in gelanc./ doch geloubet daz ir twingen/ biderben man ûf | |
| funde,/ daz wær mîner hôhen fröiden funt./ //Tugende hân ich an ir funden/ mêr dann ich ir ie an wîbe vant./ | |
| hân ich an ir funden/ mêr dann ich ir ie an wîbe vant./ dâ von bin ich ir gebunden:/ minne mich | |
| ich nimmer./ wie möht ich gedenken/ sî ze krenken,/ sît an in stât al mîn êre,/ unde an niemen mêre./ //Mîn | |
| ze krenken,/ sît an in stât al mîn êre,/ unde an niemen mêre./ //Mîn lîp muoz von einem wîbe/ hôher fröiden | |
| kiusche, triuwe, stætikeit,/ dar zuo wol gemuotes werdes wîbes sinne./ an daz herze hât geleit/ got sô minneclîchen lîp,/ daz man | |
| tuot ir güetlîch gebærde ofte frô./ //Schouwet wie der hûse an der Tuonouwe grunde/ lebt des trôres süeze gar./ alsô lebte | |
| ich wol des luftes von ir munde/ endelîchen mîniu jâr./ an ir stât mîn fröiden leben:/ des hât sî mir mit | |
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