Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ane adv_prp (6504 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| sus armen/ in den fröiden fröiden âne; daz ich leider an mir spür./ hinnân für, daz wort mir swendet/ fröide, ich | |
| spür./ hinnân für, daz wort mir swendet/ fröide, ich bin an fröiden tôt./ hinnân für, daz wort mich sendet/ in den | |
| mit ougen sehe./ wiltu daz mir sorge swache,/ süeziu Minne, an ir daz mache/ daz si dir gewaltes jehe. //Ich muoz | |
| der kalte winter hiure mit sîm froste twanc. dien ist an ir fröiden wol gelungen:/ alsô möhte ouch ich an mînen | |
| ist an ir fröiden wol gelungen:/ alsô möhte ouch ich an mînen fröiden widerjungen,/ trôste mich ein rôter munt nâch dem | |
| mîn herze lieplîch lachen. alsô kan diu Minne ein wunder an uns beiden machen./ Minne, tuo mir swie du wellest: der | |
| niht guot getân. Minne, hilf enzît: ich muoz verderben/ unde an fröiden sterben./ sol ich niht den rôten kus erwerben,/ sost | |
| hei munt gevar nâch wunneclîchen rôsen!/ herzen trût, ir wüestet an mir iuwer frîgez eigen. wie zimt wîbes güete daz, ob | |
| ir minneclîchen lîp den lôsen!/ süeziu Minne, maht du herzeliep an mir erzeigen?/ nû waz treit dich für, ob ich nâch | |
| geschiht:/ si muoz diu êrste und ouch mîn leste unz an mîn ende sîn./ ir ougen blic der vie mich sô/ | |
| mir die verbunde/ mit ir rôsevarwen munde,/ wê, wer wære an fröiden danne mîn genôz! //Ich wæn ieman kunne erdenken waz | |
| hôhen muot./ swer den sorgen welle entwenken,/ der sol stæte an in belîben, wan si sint für trûren guot./ swem si | |
| lât sie mich trûric stân./ sost mir senden niht gelungen an mîs herzen küniginne:/ dâ von wil ich singen lân/ unde | |
| hân./ //Sich hât $s aber diu süeze zît verkêret. schouwet an die wunnenclîchen heide/ diu mit mangen bluomen stuont beschœnet; kleiner | |
| seit./ daz wunder $s hât besunder $s got mit flîze an sie geleit. //Ich wil singen $s gein dem meien minneclîchen | |
| lât sie mich trûreclîche von ir gân. sie hât übel an mir getân./ sie muoz einem andern wunden/ herze muot und | |
| hete ich den gedingen daz sie mich wolte dringen/ hin an der fröiden stat. des hât si mich enterbet gar./ nim | |
| reine $s sælic wîp, nu trœstet baz./ Minne, hilf: est an der zît./ sît $s mîn trôst lît an der süezen,/ | |
| hilf: est an der zît./ sît $s mîn trôst lît an der süezen,/ sô mac sie mir swære büezen. nû durch | |
| sorgen bar. owê, süezer rôter munt!/ wunt $s bin ich an hôchgemüete./ rôter munt, dur dîne güete/ nû sprich dar: $s | |
| gît!/ wîp, dû kanst wenden leit, liep senden./ wê, waz an wîben fröide lît!/ //Wê dir, winter ungehiure, wê dir, daz | |
| allez hin geleit/ von den sûren kalden winden. dû wilt an in niht erwinden./ dast dien kleinen vogeln leit./ //Wê der | |
| niht fröide birt/ mir vil sældelôsen man,/ sô verdirbe ich an dem lîbe. ist daz ich unfrô belîbe,/ râtet obe ich | |
| des werden meien blüete./ ahî, waz der fröiden gît./ //Séht %\an die heide, seht an den grüenen walt:/ liehter ougenweide der | |
| ahî, waz der fröiden gît./ //Séht %\an die heide, seht an den grüenen walt:/ liehter ougenweide der hânt si nû gewalt./ | |
| ich wil aber singen/ der lieben ûf gedingen:/ mîn tr%/ôst %\an ir lît./ l%/â m%\ir gelingen/ sît daz mir nie gelanc, | |
| lît./ l%/â m%\ir gelingen/ sît daz mir nie gelanc, Minne, an lieben dingen:/ sô wirt mîn trûren kranc./ sie kan swære | |
| gât./ //Mir was fröide entsprungen. leider nûst mir niht gelungen/ an der lieben diu mîn hât gewalt./ wær mîn sanc erklungen/ | |
| übergulde, frouwe, gebt mir iuwer hulde,/ wan ez muoz doch an iu eine stân./ //Obe ir trôst mir gunde daz ein | |
| diu herzeliebe mir gebôt, und sich underwunde/ liebe und dar an niht erwunde,/ sô geschiede ich noch von sender nôt,/ die | |
| dan nâch den liehten rôsen rôt./ //Wê waz wunders lît an wîben, sît ir güete kan vertrîben sendem herzen sende nôt!/ | |
| mîne sinne jâmert nach der lieben minne. Minne, hilf, est an der zît./ Minne, dû kanst trûren swenden,/ hôchgemüete in herze | |
| diu Minne wunder kan, war umbe tuot si wunder niht/ an mir und an der minneclîchen süezen?/ nu bin ich doch | |
| kan, war umbe tuot si wunder niht/ an mir und an der minneclîchen süezen?/ nu bin ich doch ir dienestman,/ swie | |
| ende gebe. //Wil si mînen kumber wenden, sô bin ich an fröiden wol gesunt,/ unde ir güetlîch helfe senden/ sô daz | |
| haz!/ //Minne, frouwe mîn, tuo mir helfe kunt./ hilf, est an der zît: bit daz reine wîp/ daz ir kiuscher lîp/ | |
| ich wânde sîn/ lôn erarnen gar./ nû wird ich gewar/ an der frouwen mîn,/ ir ist ungedâht lônes: sie wil lân/ | |
| in senden sorgen./ mir $s ist wê ze muote./ iemer an dem morgen/ sô sorg ich nâch guote. muoz ich minne | |
| ich dâ von fröide lâzen, sît daz mich diu welt an fröiden wil vergân?/ nein, ich wil mich sorgen mâzen/ dur | |
| rôter munt, dîn minnenclîcher gruoz./ lât dîn lachen mir gelingen an ir minne, sost mir swære buoz./ ir vil minneclîchez twingen/ | |
| ir minne, sost mir swære buoz./ ir vil minneclîchez twingen/ an die brust, daz mac mich bringen/ an die stat dâ | |
| vil minneclîchez twingen/ an die brust, daz mac mich bringen/ an die stat dâ minne fröiwen muoz./ //Wer kan trûren baz | |
| sô tuon i’iu helfe schîn.’/ //Owê, winter, daz dîn kraft an uns ist sô sigehaft! owê kleiner vogellîne singen!/ owê liehten | |
| dien kleinen vogeln nôt./ man siht bluomen manicvalt,/ valt $s an manger stolzen meide: reide $s löcke tragents unde mündel rôt./ | |
| wunscht ich daz im unheil/ wære bî vil lange unz an sîn ende. süeziu Minne, süeze helfe sende./ des ist nôt, | |
| hât mich diu minneclîche enzündet./ ich enweiz wes sie sich an mir sündet:/ laschte sie mich mit ir minne, mir wær | |
| solt $s mir geben minneclîchen./ rîchen $s maht du mich an fröiden, des ist zît./ ob mir daz dîn helfe erholt,/ | |
| beroubet gar der fröiden sinne. sich, dâ bist du schuldic an, trût Minne,/ sît du weist daz ich sô gar in | |
| füege daz mir leit entwîche,/ sich, sô wirde ich noch an fröiden rîche. tuot si daz, sô wirde ich frô, diu | |
| eigen bin./ fröide vinden $s wolte ich, frouwe, daz wær an der zît./ umbevâhen $s lieplîch nâhen, $s daz tuot wol, | |
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