Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gân V. (4315 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

NibB 1802,2 »Nu wil ich iu volgen«, $s sprach dô Hagene./ si giengen, dâ si funden $s die zieren degene/ in grôzem antpfange
NibB 1804,4 man./ dô sach man Rüedegêren $s ze hove mit Gîselheren gân./ Swie iemen sich gesellete $s und ouch ze hove gie,/
NibB 1806,1 Dô sach man mit den künegen $s hin ze hove gân/ ir edeln ingesindes $s tûsent küener man,/ dar über sehzec
NibB 1807,2 erwelte man,/ die sach man geselleclîchen $s bî den künegen gân./ Dancwart und Wolfhart, $s ein tiwerlîcher degen,/ die sach man
NibB 1818,3 vaht,/ wanne si solden ruowen $s und an ir bette gân./ daz beredete Hagene; $s ez wart ir schiere kunt getân./
NibB 1820,3 sprach:/ »wie geturret ir den recken $s für die füeze gân?/ unde welt irs iuch niht mîden, $s sô wirt iu
NibB 1822,4 küene spileman./ ir Kriemhilde helde, $s ir sult zen herbergen gân./ Des ir dâ habet willen, $s ich wæn$’ iz iemen
NibB 1829,2 si im alle $s unde sagten im des danc./ si giengen zuo den betten. $s diu wîle was niht lanc,/ daz
NibB 1832,3 nam ir ietwedere $s den schilt an sîne hant,/ und giengen ûz dem hûse $s für die tür stân./ dô pflâgen
NibB 1842,3 »nu lât mich zuo den recken $s von dem hûse gân./ ich wil vrâgen mære $s der vroun Kriemhilde man.«/ »Nein
NibB 1846,2 getân.«/ Zehant dô rief in Volkêr $s hin engegene:/ »wie gêt ir sus gewâfent, $s ir snellen degene?/ welt ir schâchen
NibB 1850,3 al,/ ob si zuo dem münster $s zer messe wolden gân./ nâch siten kristenlîchen $s man vil liuten began./ Si sungen
NibB 1855,2 und man,/ ir sult vil willeclîchen $s zuo der kirchen gân,/ unde klaget got dem rîchen $s sorge und iuwer nôt,/
NibB 1857,1 got von himele, $s ir vernemet messe nimmer mêr.«/ Sus giengen zuo dem münster $s die fürsten und ir man./ ûf
NibB 1859,1 ez iu lobelîchen stât.«/ Volkêr und Hagene, $s die zwêne giengen dan/ für daz wîte münster. $s daz wart durch daz
NibB 1861,3 dô sprach:/ »wie sihe ich friunde mîne $s under helme gân?/ mir ist leit ûf mîne triuwe, $s und hât in
NibB 1863,2 getân./ ez ist site mîner herren, $s daz si gewâfent gân/ z$’allen hôhgezîten $s ze vollen drîen tagen./ swaz man uns
NibB 1886,3 muoz ein gepiuze hân./ ez kunde niemen gescheiden; $s ez gât im an den lîp./ jane ruoche ich, ob ez zürne
NibB 1909,1 $s dô verliesen den lîp./ Er sprach zer küneginne: $s »gêt wider in den sal./ ê is iemen werde innen, $s
NibB 1910,2 mîne man!/ wir suln den vîanden $s in die herberge gân;/ des wil mich niht erlâzen $s daz Etzelen wîp./ dar
NibB 1913,1 kunde ein wîp durch râche $s immer vreislîcher tuon?/ Dar giengen an der stunde $s vier Etzelen man;/ si truogen Ortlieben,
NibB 1918,4 man sol mich sehen selten $s ze hove nâch Ortliebe gân.«/ Der künec an Hagenen blihte; $s diu rede was im
NibB 1930,3 umbe gân./ nu wert iuch vil ellenden, $s deiswâr des gât uns nôt,/ swie uns diu edele Kriemhilt $s sô rehte
NibB 1934,3 der garte sich zwei tûsent $s oder dannoch baz./ si giengen zuo den knehten $s (daz muos$’ et alsô wesen)/ unde
NibB 1939,4 man.«/ dô sah man den recken $s vil harte hêrlîche gân./ Alsô der strîtes müede $s ûz dem hûse spranc,/ waz
NibB 1947,4 getân./ man sach den Hagenen bruoder $s ze hove hêrlîchen gân./ Truhsæzen unde schenken $s die hôrten swerte klanc./ vil maneger
NibB 1955,4 der übel tiufel, $s ez muoz im an sîn leben gân.«/ »Du sihest mich wol gesunden: $s mîn wât ist bluotes
NibB 1972,2 die Etzelen man./ dô sach man die geste $s houwende gân/ mit den vil liehten swerten $s durch des küneges sal./
NibB 1976,2 sprach der spileman./ er begonde videlende $s durch den palas gân;/ ein hertez swert im ofte $s an sîner hende erklanc./
NibB 1977,3 ungemach./ mich bat iuwer bruoder $s durch helfe zuo z$’iu gân./ welt ir nu sîn dar ûze, $s sô wil ich
NibB 1979,4 $s diu Etzelen tür:/ von zweier helde handen $s dâ gênt wol tûsent rigel für.«/ Dô von Tronege Hagene $s die
NibB 1992,2 getân./ lât mich ûz dem hûse $s mit iuwerm vride gân/ von disem herten strîte $s mit dem gesinde mîn:/ daz
NibB 1993,3 wir entsliezen si sô wîte, $s daz wir dar für gân.«/ »nu swîget«, sprach her Dietrîch: $s »ir habet den tiuvel
NibB 1997,4 iuwer man./ ir sult unangestlîchen $s mit iuwern vriunden hinnen gân.«/ Dô Rüedegêr der herre $s gerûmte den sal,/ fünf hundert
NibB 1999,1 grôzen sît gewan./ Dô sach ein Hiunen recke $s Etzelen gân/ bî Dietrîche nâhen: $s genozzen wold$’ ers hân./ dem gap
NibB 2000,1 Dô der wirt des landes $s kom für daz hûs gegân,/ dô kêrt er sich hin widere $s und sach Volkêren
NibB 2004,3 Volkêr/ videlt mit den Hiunen, $s swer zuo den türn gât?/ ez ist ein rôter anstrich, $s den er zem videlbogen
NibB 2009,2 ir müede $s sâzen dô zetal./ Volkêr unde Hagene $s giengen für den sal./ sich leinten über schilde $s die übermüeten
NibB 2033,1 vil zornec gemuot./ »Seht ir, vriunt Hagene, $s dort Îringen gân,/ der iuch mit dem swerte $s lobt$’ eine bestân?/ wie
NibB 2033,4 wie zimet helde lügene? $s ich wil unprîsen daz./ ez gênt mit im gewâfent $s wol tûsent recken oder baz.«/ »Nu
NibB 2036,3 daz er warp nâch êren, $s dô liezen si in gân./ des wart von in beiden $s ein grimmez strîten getân./
NibB 2066,1 in wærlîche nôt./ Dô kom diu küneginne $s über in gegân./ den starken Îringen $s klagen si began./ si weinte sîne
NibB 2069,4 muost$’ ez an ein strîten $s von den von Tenemarken gân./ Irnfrit unde Hâwart $s sprungen für daz gadem/ wol mit
NibB 2075,1 »Wîchet«, sprach dô Volkêr, $s »unde lât si her în gân./ ez ist sus unverendet, $s des si dâ habent wân./
NibB 2079,4 warte, ob iemen wolde $s noch zuo z$’in mit strîte gân./ Der künec klagete sêre, $s sam tet ouch sîn wîp;/
NibB 2083,4 noch wol zweinzec tûsent: $s si muosen dâ ze strîte gân./ Sich huob ein sturm herte $s zuo den gesten sân./
NibB 2096,3 tuot./ slaht uns ellenden $s und lât uns zuo z$’iu gân/ hin nider an die wîte: $s daz ist iu êre
NibB 2098,2 getân,/ daz si si wolden lâzen $s für den palas gân./ daz gehôrte Kriemhilt; $s ez was ir harte leit./ des
NibB 2108,2 Dô sprach diu küneginne: $s »ir helde vil gemeit,/ nu gêt der stiege nâher $s unde rechet mîniu leit./ daz wil
NibB 2121,1 den ûz Etzelen lant./ Dô sprach der videlære: $s »nu wir in den sal./ sô wænent des die Hiunen, $s

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