Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gân V. (4315 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Mügeln 62,1 er sweres liden./ Ein fuchs, ein esel und ein wolf gieng für den walt. / der fuchs, der sprach: ‘ir sult
Mügeln 62,15 sie fraßen in. da merke bi, $s das under oft get truwe,/ und hüt dich vor geselleschaft, $s wo füchse kraft/
Mügeln 69,5 stengel me,/ wann ich mit secken durch des müllers garten ge./ doch würd ich solcher künste gerne wise.’/ der stein im
Mügeln 82,1 Cyrus striten./ dem ich glich fünfzig capitel riet./ Darnach Thobias gat. / das saget von der edeln tat / Thobie, tugent
Mügeln 90,1 strouwen/ das buch capitel sunder wank./ Der wisheit buch, das gat / darnach, das spürt mins sinnes phat. / er selikeit
Mügeln 91,6 den hochsten solt suln han;/ was frücht uß guten siten gan,/ von adel, wisheit sunder wan,/ die aller salden bürde treit./
Mügeln 93,1 glichen/ capitel ich dem buche maß./ Darnach das buch sal gan / hern Jeremias sunder wan. / siben und fünfzig sal
Mügeln 100,2 capitel li./ Abdias sunder wan, / der wissage, sal darnach gan. / das buch sal dri capitel han./ sus du der
Mügeln 108,2 capitel glich./ Hern Zacharias hat. / nach dem her Malachias gat. / in dri capitel ist gesat/ sin buch, das wisse
Mügeln 114,3 und der speren rat / und alles, das in wesen gat, / entwarf dins hoen sinnes list, / wie es sal
Mügeln 121,5 phorte, die Ezechiel / versperret sach (iedoch der künig / gieng kreftig uß und in),/ des magetums und der küsche schrin,/
Mügeln 122,3 spiegel sunder wan. / ir liecht muß uß dem brunne gan / der sunnen, spricht der meister list. / sus diner
Mügeln 135,3 riche grüne hat. / er grünet luft, die umb in gat / und blumen, die verfalbet sint./ die gimme sunder schranz/
Mügeln 240,12 wilt du in spottes kleide/ nicht mit der zungen lamen gan./ Sich, wie des wages guß / das is versperret unde
Mügeln 259,2 wo der mande stat, / das mer sich hebet unde gat/ nach im und folget sinem phad,/ wann er ist aller
Mügeln 262,3 angels hat/ und wib, kint, knecht an forchte lat,/ der get an einer hennen stat/ under in verschimphet und verafft./ wann
Mügeln 273,3 und den rum sie lat/ und richtig durch ir mittel gat;/ zu vil, zu kleine laster ist./ ouch wort darf meßikeit./
Mügeln 282,4 lert erkennen loica, / und wie das red uß rede gat, / wie nach dem willen din/ nam unde wort bedütet
Mügeln 284,5 / bescheiden ganz der meisterschaft, / wie zwei uß einem gan,/ wie viere fort ir steigen han/ und wie zutal sich
Mügeln 285,5 hat besweifet gar ir snur. / wie von dem centrum gan/ die linien zu dem sweife dann/ und alle gliche lenge
Mügeln 287,1 Boecius sin krie/ der künste ufgebunden hat./ Wie die planeten gan / und wie das sie ir hüsel han / und
Mügeln 292,7 den heiden, juden, cristen hat,/ was lons uß guten werken gat,/ das ist theologien ler./ der lere stet behalt in herzen
Mügeln 300,1 des himels, als ich e vor jach./ Wie die planeten gan / und wie das sie ir hüsel han / und
Mügeln 305,1 glüte,/ wie heiß der grim enphenget si./ Darnach die sunne gat / ein manet in des krebses phad. / gelück und
Mügeln 306,2 stund./ Darnach in rechter wunn / muß in dem louwen gan die sunn, / die alles liechtes ist ein brunn /
Mügeln 346,10 entworfen an das tor/ dem hus zu eime schilde,/ da gieng der wüster vor./ wo er des nicht erblickte,/ er schrickte
Mügeln 369,13 verdammet,/ verschamet, $s der sam der krebes tut./ das kindel gan/ $s für sich die ban/ der krebes heißet sunder wan/
Mügeln 375,15 sie enkan/ $s der warheit ban/ erkennen noch ir stige gan./ des saltu, hochgelobter man,/ des zornes flamme dich entslan,/ die
Mügeln 397,1 stund $s ein rouberin du wirst der sinne./ Dem gold gat vor $s din süßer tror, $s der durch das tor
Mühlh 97, 12 geibi, vuri zu cumini uf ſin recht, ab he=s muitit^. Gingi dan di man vuri^. ani=vertigieti in dan imin mit ſicheinir
Mühlh 97, 16 dirti die uri truwe undi iri eiri bihaldin hettin^. ſo giengi=z giemi an ſienin hals, die in ani=givertigit hetti^. Cumit die
Mühlh 98, 5 mit ſien einis hant uffi din heiligin^. wan iz umi geit an ſien liep^. daz iz nieman in=can uf in brengi^.
Mühlh 100, 18 andirin ſogitanir wundin, da die achti zu rechti ſal ubir gei^. wirt he bigrifphin undi daz in ſienir hant, da he
Mühlh 101, 25 vridi brechi wizzintliche den luitin die du ſcultheizi vuri=brechti, den gingi=z an urin hals^. Wundite abir ein man din andirin an
Mühlh 103, 21 man ſogitani ſachchi tuit, da die achti zu rechti ubir ge ſal^. in=wil he nicht vuri=cumi, undi cumit he inwec in
Mühlh 104, 13 undi wirt he ſint bigrifphin, alſi die achti ubir in gigen is^. ſo ſal min umi ummi di wundin di hant
Mühlh 105, 20 uri truwe undi uri eri bihaldin habin, ſelbi dirti^. ſo geit iz umi an ſienin hals^. In=mac abir he dir ſachi
Mühlh 105, 27 ſte mit ſiemi rechti uffi dien heiligin, wan iz umi geit an ſienin liep undi ſieni eri undi ſien lantrecht^. Min
Mühlh 106, 3 och nicheinir$/ leigi ſache me uffi niman guzugi, daz umi ge an ſienin liep edir an ſine eri edir an ſin
Mühlh 107, 21 edir man, die uri truwi undi eri bihaldin han^. ſo geit iz umi an ſinin hals^. Nichein vroiwi mac me gizugi
Mühlh 107, 26 he woli mit ſinemi rechti da=vuri ſte, wandi iz umi geit an ſienen liep undi ſieni eri undi ſin lantrecht^. Wirt
Mühlh 117, 4 uf eimi andirin gaſti, daz umi virſtolin is, die ſal ge zu mi richteri edir zu ſiemi waldigin botin^. Die ſulin
Mühlh 117, 6 mi richteri edir zu ſiemi waldigin botin^. Die ſulin dan ge zu gimmi man undi ſulin un vreigi, wo iz umi
Mühlh 121, 9 bugruzi undi ſal heizi edir bieti, daz he mit umi ge zu mi richteri, he wolli ſich nach deimi guiti zi,
Mühlh 121, 20 nimannis die umi helfi^. undi woldi dan die man dannin ge^. undi in=woldi umi nicht volgi^. ſo ſal he in ani=griphe
Mühlh 125, 3 abir he des nicht irbeiti, he in=woldi mit giwalt dannin ge^. ſo ſal he in ani=grifi mit deimi ſelbin rechti, alſi
Mühlh 125, 7 hie biſcribin is vori^. Wil abir he liepliche mit umi ge ani girichte, ſo ſal he ſine naciburi da=zu nemi, daz
Mühlh 126, 12 he=iz in nicht birichtit undi dar=ubir ani ſieni loibi inwec geit^. demi man mac he woli nach=volgi dein tac undi die
Mühlh 130, 11 ſal nemi din richteri edir ſinen giwaldigin botin^. unde ſal ge vur ſine turi undi ſal da=zu neimi ſine naciburi, ſuedir
Mühlh 153, 17 din burgerin^. ſo in=ſteit da nichein loikinin me vuri, iz in=ge umi an ſinin hals^. Lokinit he=iz abir zu mi erſtin,

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