Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gân V. (4315 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Mühlh 156, 14 widir gebi^. edir ſul=iz umi geldi uf einin giſuorinin eit^. Geit einis mannis phert unwizzindi in einis mannis corn^. bigrifit iz
Mühlh 167, 5 ſu urin vormundin biti, daz he mit uri vur girichti gei^. unde daz he ur helphi, daz recht is^. Wil he=iz
Mühlh 169, 5 rechtir antwerti phlegi den man di uf un clagit, unde geit he bin des inwec ani loibi dis richteris undi des
Mühlh 169, 9 uzi, biz daz di richteri ſin girichte giſizzit unde dannin geit^. ſo heit he eini ubirſcowungi gitan^. daz is daz he
Mühlh 172, 9 binid=umi unde pob=umi^. unde ſal dan mit den ſelbin naciburin gei zu mi richteri unde ſal iz mi richteri cunt tu^.
Mühlh 173, 4 uffi den vride^. ſo ſal die man demi gidrowit is ge zu ſinimi pherreri^. unde ſal iz Umi ſegi^. unde ſal
Mühlh 174, 25 umi gikundigit hetti^. wurdi iz die man giwari, he ſoldi gei zu ſinimi pherreri mit ſinin naciburin^. unde ſoldin des biti,
Mühlh 176, 15 urin liep edir an uri eri^. edir an uri lantrecht geit^. an dir vormundi rait unde an uri heizi^. ſo mugin
Mühlh 177, 2 ſelbin virſte^. wande ſu ſogitani dinc gitan han, di un gein an urin liep undi uri eri undi ur lantrecht^. Suanni
Mühlh 177, 6 mannis$/ namin ſin^. ſuaz ſu dan des tuin, daz un geit an urin liep undi uri eri undi ur lantrecht, edir
Mühlh 179, 11 uz uri vormundi tu, dir erſtin, ab dicheini tedinc d=uf gein^. Hi ſteit von demi vie dir burgire, daz gimeni is^.
NibB 37,1 liehten schildes spangen, $s von hurten daz gescehen was./ Dô giengen $’s wirtes geste, $s dâ man in sitzen riet./ vil
NibB 61,1 küneginne $s vil sêre weinen began./ Sîvrit der herre $s gie, dâ er si sach./ wider sîne muoter $s er güetlîche
NibB 70,4 von gelæge tôt./ von sculden si dô klageten: $s des gie in wærliche nôt./ An dem sibenden morgen $s ze Wormez
NibB 71,4 von rôtem golde, $s ir gereite wolgetân./ ir ross in giengen ebene, $s des küenen Sîvrides man./ Ir schilde wâren niuwe,
NibB 73,1 helden $s nie sô hêrlîch gewant./ Diu ort ir swerte giengen $s nider ûf den sporn./ ez fuorten scärpfe gêren $s
NibB 75,2 Guntheres man./ Die hôhgemuoten recken, $s riter unde kneht,/ die giengen zuo den herren $s (daz was michel reht)/ und enpfiengen
NibB 78,3 gesehen/ bî den sînen helden; $s dâ sult ir hine gân./ dâ mugt ir bî im vinden $s vil manegen hêrlîchen
NibB 81,3 »sît wir ir niht erkennen, $s nu sult ir heizen gân/ nâch mînem œheim Hagenen; $s den sult ir si sehen
NibB 82,4 man sach in hêrlîche $s mit recken hin ze hove gân./ Waz sîn der künec wolde, $s des vrâgte Hagene./ »ez
NibB 86,4 daz ez sî der recke, $s der dort sô hêrlîchen gât./ Er bringet niuwe$/ mære $s her in ditze lant./ die
NibB 102,4 wir sulen im engegene $s hin nider zuo dem recken gân.«/ »Daz mugt ir«, sprach dô Hagene, $s »wol mit êren
NibB 141,4 hiez die boten balde $s ze hove für den künec gân./ Der gruozte si vil scône, $s er sprach: »sît willekomen./
NibB 148,4 und bat ouch harte balde $s ze hove nâch Gêrnôte gân./ Dô kômen die besten, $s swaz man der dâ vant./
NibB 164,1 beide mâge unde man./ Die boten Liudegêres $s ze hove giengen dô./ daz si ze lande solden, $s des wâren si
NibB 171,3 durch urliuge dan,/ und ouch die Hagenen recken, $s des gie den helden nôt./ dar umbe muosen degene $s sider kiesen
NibB 224,2 küneges man./ man hiez der boten einen $s für Kriemhilde gân./ daz gescach vil tougen; $s jane torstes über lût,/ wan
NibB 251,1 tuot.«/ »Ich wil iuch beide lâzen«, $s sprach er, »ledec gên,/ daz mîne vîande $s hie bî mir bestên./ des wil
NibB 274,3 und hêrlichiu wîp?/ lâzet iuwer swester $s für iuwer geste gân.«/ der rât der was ze liebe $s manegem helde getân./
NibB 275,4 daz si mit ir mägeden $s hin ze hove solde gân./ Dô wart ûz den schrînen $s gesuochet guot gewant./ swaz
NibB 278,1 bekant./ Dô hiez der künec rîche $s mit sîner swester gân,/ die ir dienen solden, $s wol hundert sîner man,/ ir
NibB 280,1 wætlîchiu meit./ Von einer kemenâten $s sah man si alle gân./ dô wart vil michel dringen $s von helden dar getân,/
NibB 283,2 sternen stât,/ des scîn sô lûterlîche $s ab den wolken gât,/ dem stuont si nu gelîche $s vor maneger frouwen guot./
NibB 284,1 der muot./ Die rîchen kamerære $s sah man vor ir gân./ die hôhgemuoten degene $s diene wolden daz niht lân,/ sine
NibB 287,1 deheinen $s nie sô scœnen gesach./ Die mit den frouwen giengen, $s die hiezen von den wegen/ wîchen allenthalben, $s daz
NibB 290,1 mit wir haben gewunnen $s den vil zierlîchen degen.«/ Dô giengen$’s wirtes mâge, $s dâ man den helt vant./ si sprâchen
NibB 290,3 »iu hât der künec erloubet, $s ir sult ze hove gân,/ sîn swester sol iuch grüezen; $s daz ist zen êren
NibB 296,2 recke: $s »hey wær$’ mir sam gescehen,/ daz ich ir gieng$’ enebene, $s sam ich in hân gesehen,/ oder bî ze
NibB 299,3 küenen degen/ sah man gezogenlîche $s zer kirchen mit ir gân./ sît wart von ir gesceiden $s der vil wætlîche man./
NibB 302,2 getân,/ man bat den degen küenen $s wider zuo z$’ir gân./ alrêst begund$’ im danken $s diu minneclîche meit,/ daz er
NibB 305,3 lobelîch,/ sô si ze hove solde $s vor ir vriwenden gân./ der dienst wart dem recken $s durch grôze liebe getân./
NibB 309,4 gewan./ man sah in vriwentlîche $s zuo den sînen gesten gân./ Er sprach: »ir guoten recken, $s ê daz ir sceidet
NibB 316,1 hant.«/ »Des râtes wil ich volgen.« $s dâ mit si giengen dan./ den sînen vîanden $s wart daz kunt getân,/ ir
NibB 318,2 wolden dan./ dô sah man die geste $s für Kriemhilde gân/ und ouch, dâ vrou Uote $s diu küneginne saz./ ez
NibB 319,4 edel man./ die sah man tägelîche $s zuo frouwen Kriemhilde gân./ Urloup dô nemen wolde $s Sîvrit der helt guot./ er
NibB 345,1 Dô sprach der degen guoter: $s »sô wil ich selbe gân/ zuo mîner lieben muoter, $s ob ich erbitten kan,/ daz
NibB 349,3 magedîn,/ »waz ir herren woldet, $s sît ir ze hove gât./ daz lâzet ir mich hœren, $s wie ez iu edelen
NibB 359,4 man,/ Dancwart und Hagene, $s suln ze hove mit mir gân./ Ir sult vil rehte merken, $s waz ich iu, frouwe,
NibB 361,2 herren schieden dan./ dô hiez ir juncfrouwen $s drîzec meide gân/ ûz ir kemenâten $s Kriemhilt diu künegin,/ die zuo sölhem
NibB 385,3 ez mich guot./ swenne wir noch hiute $s für Prünhilde gân,/ sô müezen wir mit sorgen $s vor der küneginne stân./

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