Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gân V. (4315 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

NibB 746,1 gân./ »Erloubet uns die botschaft, $s ê daz wir sitzen gên./ uns wegemüede geste, $s lât uns die wîle stên./ wir
NibB 768,1 für den Guntheres sal./ Die tumben unt die wîsen $s giengen, sô man tuot,/ vrâgen umbe mære. $s dô sprach der
NibB 793,1 die vrouwen gerne dienten, $s waz der unmüezegen was!/ Dô giengen zuo ein ander $s diu minneclîchen wîp./ des was in
NibB 804,3 wîne naz,/ dâ die schenken solden $s zuo den tischen gân./ dâ wart vil voller dienest $s mit grôzem vlîze getân,/
NibB 812,3 gras./ Prünhilt ir gesten $s dannoch vil wæge was./ si giengen under krône $s in daz münster wît./ diu liebe wart
NibB 813,2 dan./ mit vil manigen êren $s man sach si sider gân/ ze tische vrœlîche. $s ir vreude nie gelac/ dâ zer
NibB 817,2 er stât,/ wie rehte hêrlîche $s er vor den recken gât,/ alsam der liehte mâne $s vor den sternen tuot?/ des
NibB 829,1 hînte kiesen, $s wie diu eigene diu dîn/ Ze hove vor recken $s in Burgonden lant./ ich wil selbe wesen
NibB 830,3 vrouwen dîn/ von mînem ingesinde, $s dâ wir zem münster gân.«/ des antwurte Kriemhilt: $s »entriuwen, daz sol sîn getân.«/ »Nu
NibB 834,3 alsô gescheiden sach,/ daz si bî ein ander $s niht giengen alsam ê./ dâ von wart manigem degene $s sît vil
NibB 845,1 manic helt küen$’ unde guot./ Prünhilt mit ir frouwen $s gie für daz münster stân./ si gedâhte: »mich muoz Kriemhilt $s
NibB 845,4 $s daz wortræze wîp./ hât er sichs gerüemet, $s ez gêt an Sîfrides lîp.«/ Nu kom diu edele Kriemhilt $s mit
NibB 847,1 Dô sprach diu vrouwe Kriemhilt: $s »ir möhtet mich lâzen gân./ ich erziugez mit dem golde, $s daz ich an der
NibB 851,1 alle Burgonden man./ Dô sprach diu küneginne: $s »heizet here gân/ den fürsten vonme Rîne. $s ich wil in hœren lân,/
NibB 855,1 Dô sprach der künic Gunther: $s »er sol her für gân./ und hât er sichs gerüemet, $s daz sol er hœren
NibB 863,4 man./ dô kom von Tronege Hagene $s zuo sîner vrouwen gegân./ Er vrâgte, waz ir wære, $s weinend%..e er si vant./
NibB 867,4 lieben vrouwen mîn,/ dar umbe wil ich sterben, $s ez engê im an daz leben sîn.«/ Dô sprach der künic selbe:
NibB 879,1 Die boten er dô gruozte $s und hiez si sitzen gân./ ir einer sprach dar under: $s »herre, lât uns stân,/
NibB 882,1 grôzem leide getân./ Der künic mit sînen vriunden $s rûnende gie./ Hagen von Tronege $s in nie geruowen lie./ noch heten
NibB 883,3 vant./ dô begonde vrâgen $s der helt von Niderlant:/ »wie gât sô trûreclîche $s der künic unt sîne man?/ daz hilf$’
NibB 897,4 understên./ ich wil im ze huote $s immer rîten unde gên.«/ Si sprach: »du bist mîn mâc, $s sô bin ich
NibB 900,2 strîte stât/ und vil der gêrschüzze $s von helden hande gât,/ daz ich dâ verliese $s den mînen lieben man./ hey
NibB 904,3 den mînen man behüeten, $s so %..ez an die herte gât,/ swenn$’ er in den stürmen $s vor sînen vîanden stât.«/
NibB 914,3 walt unde ouch die stîge, $s swâ diu tier hine gânt,/ die iuch niht fürwîse $s zen herbergen rîten lânt.«/ Dô
NibB 921,4 wurden bluomen rôt./ daz ich sô sêre weine, $s des gêt mir wærlîche nôt./ Ich fürhte harte sêre $s etelîchen rât,/
NibB 963,2 kreftec man./ die stolzen jagetgesellen $s hiez man zen tischen gân./ ûf einen schœnen anger $s saz ir dâ genuoc./ hey
NibB 969,3 kalt/ (daz ir niht enzürnet) $s dâ suln wir hine gân.«/ der rât wart manigem degene $s ze grôzen sorgen getân./
NibB 970,3 gebôt./ er wolde für die berge $s zuo dem brunnen gân./ dô was der rât mit meine $s von den recken
NibB 988,2 daz bluot von sîner wunden $s sach man vil vaste gân./ dô begonde er schelten $s (des gie im grôziu nôt)/
NibB 1004,2 tür,/ daz si in dâ solde vinden, $s so si gienge darfür/ hin zer mettîne, $s ê daz ez wurde tac,/
NibB 1007,1 ervant./ Dô si mit ir vrouwen $s zem münster wolde gân,/ dô sprach der kamerære: $s »ir sult stille stân!/ ez
NibB 1017,1 lebendic gesehen./ »Wachet, herre Sigemunt! $s mich bat nâch iu gân/ Kriemhilt mîn vrouwe. $s der ist ein leit getân,/ daz
NibB 1017,3 getân,/ daz ir vor allen leiden $s an ir herze gât./ daz sult ir klagen helfen, $s wand$’ ez iuch sêre
NibB 1039,4 swaz er dâ vriunde hête, $s die sach man weinende gân./ Do si in zem münster brâhten, $s vil der glocken
NibB 1040,4 man/ und ouch der grimme Hagene $s zuo dem wuofe gegân./ Er sprach: »vil liebiu swester, $s owê der leide dîn,/
NibB 1048,3 man./ man solde messe singen. $s zuo dem münster dan/ giengen allenthalben $s wîp, man unt kint./ die sîn doch lîht$’
NibB 1057,1 wære wol verendet $s mîn armer Kriemhilde nôt.«/ Zen herbergen giengen $s die liute von der stat./ pfaffen unde münche $s
NibB 1060,2 die hiez man doch zem opfer $s mit dem golde gân/ ûz sîn selbes kameren. $s dô er niht solde leben,/
NibB 1084,1 was ouch ûf gesoumet $s al der recken gewant./ Dô gie der herre Sigemunt $s zuo Kriemhilde stân./ er sprach zuo
NibB 1096,2 ze keinem man./ dô sah man Gêrnôten $s und Gîselheren gân/ zuo z$’im minneclîchen. $s in was sîn schade leit./ des
NibB 1109,1 immer geschehe.«/ Dô hiez er Ortwînen $s hin ze hove gân/ unt den marcgrâven Gêren. $s dô daz was getân,/ man
NibB 1114,4 niht getân,/ sô möht$’ er vrevellîchen $s wol zuo Kriemhilde gân./ Ez enwart nie suone $s mit sô vil trähen mê/
NibB 1122,4 berge dan./ ouch muose ir ietslîcher $s des tages drîstunde gân./ Ez enwas niht anders $s wan gesteine unde golt./ unt
NibB 1133,3 sold$’ iz understân./ wær$’ er niht mîn mâc, $s ez gienge im an den lîp.«/ iteniuwez weinen $s tet dô Sîfrides
NibB 1134,4 allez heizen senken, $s daz ez nimmer wurde man.«/ si gie vil klegelîche $s für ir bruoder Gîselhere stân./ Si sprach:
NibB 1184,1 den snellen Hiunen getân./ Des küniges næhsten mâge $s die giengen, dâ man si sach./ Ortwîn von Metze $s ze Rüedegêren
NibB 1185,2 $s den recken über al./ mit den hergesinden $s si giengen in den sal,/ dâ si den künic funden $s bî
NibB 1207,1 mîn lîp.«/ Man hiez nâch Gêrnôten $s und nâch Gîselheren gân,/ ob die herren beide $s dûhte guot getân,/ daz Kriemhilt
NibB 1222,1 unbekant.«/ Si sprach: »ir sult in morgen $s heizen her gân/ zuo mîner kemenâten. $s ich wil in hœren lân/ vil
NibB 1224,3 dâ grôz gedranc)/ die mit Rüedegêre $s ze hove wolden gân./ der sah man dâ gekleidet $s vil manigen hêrlîchen man./

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