Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gân V. (4315 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

NibB 389,1 ÂVENTIURE/ In der selben zîte $s dô was ir scif gegân/ der bürge alsô nâhen, $s dô sah der künec stân/
NibB 394,1 Guntheren guot./ Dô hiez diu küneginne $s ûz den venstern gân/ ir hêrlîche mägede. $s sin$’ solden dâ niht stân/ den
NibB 395,3 diu wætlîchen wîp./ an diu engen venster $s kômen si gegân,/ dâ si die helde sâhen; $s daz wart durch schouwen
NibB 401,2 spern niuwesliffen, $s mit swerten wolgetân,/ diu ûf die sporn giengen $s den wætlîchen man./ die fuorten die vil küenen, $s
NibB 408,3 man dâ ze hove sach/ in fürstlîcher wæte $s allenthalben gân./ dô wart michel schouwen $s an die küenen getân./ Dô
NibB 416,3 komen in diz lant/ durch willen mîner minne, $s ez gât im an den lîp./ ich fürht%..e in niht sô sêre,
NibB 418,1 sehen die geste $s diu vil wætlîchen wîp./ Dâ mit giengen degene $s dâ ûz Îslant,/ die Prünhilde recken, $s die
NibB 423,4 ich sîn wîp,/ unt ist, daz ich gewinne, $s ez gêt iu allen an den lîp.«/ Dô sprach von Tronege Hagene:
NibB 431,2 wætlîche man,/ ê iz iemen erfunde, $s in daz schif gegân,/ da %..er sîne tarnkappen $s verborgen ligen vant./ dar in
NibB 444,3 hant/ unt ouch ich daz mîne, $s sô möhten sampfte gân/ mit ir übermüete $s alle Prünhilde man./ Daz wizzet sicherlîchen,
NibB 451,3 an der hant./ den gêr si hôhe zuhte: $s dô gienc iz an den strît./ Gunther unde Sîfrit $s die vorhten
NibB 469,1 balt./ Si bat den ritter edele $s mit ir dannen gân/ in den palas wîten. $s alsô daz wart getân,/ do
NibB 491,1 $s daz sîn gespenge zebrast/ Von einer îsenstangen; $s des gie dem helde nôt./ ein teil begonde fürhten $s Sîfrit den
NibB 501,1 genesen.«/ Dô sprach der herre Sîfrit: $s »ir sult balde gân/ unt bringet mir der recken, $s der besten, die wir
NibB 502,4 sprach: »wol ûf, ir helde, $s ir sult ze Sîfride gân.«/ Si sprungen von den betten $s unt wâren vil bereit./
NibB 503,3 bereit./ tûsent ritter snelle $s die wurden wol gekleit./ si giengen, dâ si funden $s Sîfriden stân./ dâ wart ein schône
NibB 516,2 $s gap er âne zal./ genuoge in rîcher wæte $s giengen vor dem sal,/ die nie dâ vor getruogen $s sô
NibB 522,3 hant.«/ dô sprach der künic edele: $s »nu heizet her gân,/ der iu dar zuo gevalle, $s den sul wir voget
NibB 547,1 sprach der junge Gîselher: $s »dâ sult ir zuo z$’ir gân./ dâ habt ir mîner swester $s vil liebe an getân./
NibB 548,3 wer saget nu den vrouwen, $s daz ich dar wil gân?«/ des wart dô bote Gîselher, $s der vil wætlîche man./
NibB 550,2 nu sult ir im erlouben, $s daz er ze hove gê./ er sagt diu rehten mære $s her von Îslant.«/ noch
NibB 551,2 si sich an./ si bâten Sîfride $s hin ze hove gân./ daz tet er willeclîchen, $s want er si gerne sach./
NibB 557,4 sîn getân.«/ si hiez ir kamerære $s nâch der botenmiete gân./ Vier unt zweinzec bouge $s mit gesteine guot/ die gap
NibB 573,3 inder vant./ die sach man valvahse $s under liehten porten gân./ des ê der künic gerte, $s daz wart mit vlîze
NibB 594,1 möhte Kriemhilden $s wol für Prünhilden jehen./ Wider ein ander giengen $s maget unde wîp./ man sach dâ wol gezieret $s
NibB 595,2 dringen dâ getân./ dô hiez man Prünhilde $s unt Kriemhilde gân/ unt mit in alle die vrouwen, $s dâ man schate
NibB 600,2 der bûhurt was zergangen $s über al daz velt,/ dô giengen kurzewîlen $s under manic hôch gezelt/ die ritter zuo den
NibB 603,2 die rîchen künegin./ vrou Uote unt ir tohter $s die giengen beide hin/ mit ir ingesinde in ein $s vil wîtez
NibB 604,1 vreuden grœzlîchen kradem./ Gerihtet wart gesidele: $s der künic wolde gân/ ze tische mit den gesten. $s dô sach man bî
NibB 609,4 dô hiez man Kriemhilde $s ze hove für den künic gân./ Mit ir vil schœnen mägeden $s si kômen für den
NibB 611,4 diu vrouwe Prünhilt $s vol hin unz an den tisch gegân./ Dô sprach der künic Gunther: $s »swester vil gemeit,/ durch
NibB 617,4 im manic man./ man sach die Nibelunge $s mit samt Sîfride gân./ Der künic was gesezzen $s unt Prünhilt diu meit./ dô
NibB 626,2 lân:/ der künic mit sînem wîbe $s ze bette wolde gân./ vor des sales stiegen $s gesamenten si sich sît/ Kriemhilt
NibB 627,4 dô sach man vil der degene $s danne mit Sîfride gân./ Die herren kômen beide, $s dâ si solden ligen./ do
NibB 641,2 »durch iuwer selber tugende $s nu lât mich zuo iu gân./ sît daz iu mîne minne $s sint alsô starke leit,/
NibB 644,3 begie,/ Gunther unt Prünhilt $s niht langer daz enlie,/ si giengen zuo dem münster, $s dâ man die messe sanc./ dar
NibB 647,4 man./ swes iemen ander pflæge, $s man sah in trûrende gân./ Im unt Sîfride $s ungelîch stuont der muot./ wol wesse,
NibB 648,3 wesse, waz im wære, $s der edel ritter guot./ dô gienc er zuo dem künige; $s vrâgen er began:/ »wie ist
NibB 657,3 man verbôt,/ dâ die vrouwen solden $s gegen dem sale gân./ dô hiezen kamerære $s die liute von dem wege stân./
NibB 658,3 bischof,/ dô si vor den künegen $s ze tische solden gân./ in volgte an daz gesidele $s vil manic wætlîcher man./
NibB 663,1 Die rede si lie belîben. $s dô was er hin gegân,/ dâ er vil kamerære $s vant mit liehten stân./ diu
NibB 664,1 wesse er, waz er wolde. $s dô hiez er dannen gân/ mägede unde vrouwen. $s dô daz was getân,/ der rîche
NibB 692,1 $s do erz an Kriemhilt ervant./ Die fürsten zuo z$’im giengen $s unt sprâchen alle drî:/ »nu wizzet daz, her Sîfrit,
NibB 704,2 hân,/ daz Kriemhilt diu vil schœne $s sol hie gekrœnet gân./ des müezen wol getiuwert $s sîn diu erbe mîn./ mîn
NibB 706,3 sâ zehant,/ dar zuo er gekrœnet $s vor vriunden solde gân./ dô riten im engegene $s des künic Sigemundes man./ Ist
NibB 733,2 ich dar lâzen rîten.« $s die hiez er für sich gân./ bî den enbôt er mære $s in daz Sîfrides lant./
NibB 741,1 ruowende lac./ Dô bat si z$’einem venster $s eine maget gân./ diu sach den küenen Gêren $s an dem hove stân,/
NibB 742,2 stênt,/ die mit dem starken Gêren $s ûf dem hove gênt,/ die uns mîn bruoder Gunther $s sendet nider den Rîn!«/
NibB 744,2 sîne man./ diu ross hiez man behalten. $s die boten giengen dan,/ dâ der herre Sîfrit $s bî Kriemhilde saz./ in
NibB 745,4 Gêren den vil rîchen $s bat man an den sedel gân./ »Erloubet uns die botschaft, $s ê daz wir sitzen gên./

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