Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gân V. (4315 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

NibB 1226,1 dâ bî truoc ir gesinde $s rîcher kleider genuoc./ Si gienc im engegene $s zuo der tür dan/ und enpfie vil
NibB 1241,2 rede stân/ unze morgen vruo, $s sô sult ir her gân./ ich wil iu antwurten, $s des ir dâ habet muot.«/
NibB 1242,2 kômen dan,/ dô hiez diu edel vrouwe $s nâch Gîselheren gân,/ und ouch nâch ir muoter. $s den bêden sagt$’ si
NibB 1245,3 baz./ wie sold$’ ich vor recken $s dâ ze hove gân?/ wart mîn lîp ie schœne, $s des bin ich âne
NibB 1276,4 getân.«/ dô kom ir bruoder Gêrnôt $s hin z$’ir kameren gegân./ Mit gewalt des küniges den slüzzel $s stiez er an
NibB 1295,4 unt dâ daz In mit fluzze $s in die Tuonouwe gât./ In der stat ze Pazzouwe $s saz ein bischof./ die
NibB 1307,2 Rüedegêres man,/ vil der trunzûne $s sach man ze berge gân/ von der recken hende $s mit ritterlîchen siten./ dâ wart
NibB 1320,1 vil maniger juncvrouwen lîp./ Si viengen sich behanden $s unt giengen dan/ in einen palas wîten, $s der was vil wol
NibB 1339,2 man./ den Pœlân unt den Walachen $s sach man swinde gân/ ir ross die vil guoten, $s dâ sie mit kreften
NibB 1349,4 manigem küenen man./ man sah in vrœlîche $s gegen Kriemhilde gân./ Zwêne fürsten rîche, $s als uns daz ist geseit,/ bî
NibB 1350,2 rîche, $s als uns daz ist geseit,/ bî der vrouwen gênde $s truogen ir diu kleit,/ dâ ir der künic Etzel
NibB 1359,3 mit êren wart verendet $s dâ der grôze schal./ dô giengen zuo den hütten $s die Etzelen man./ man gap in
NibB 1393,2 möhte $s bringen in daz lant.«/ ir troumte, daz ir gienge $s vil dicke an der hant/ Gîselher ir bruoder; $s
NibB 1434,2 getân,/ jâ mohten si mit êren $s für den künic gân;/ der enwolden si niht mêre $s dâ ze hove tragen./
NibB 1438,1 sô vrô die liute; $s nu wizzet endeclîche daz.«/ Si giengen zuo dem wirte: $s der palas der was vol./ do
NibB 1450,3 bedâht/ mit den mînen friunden. $s die wîle sult ir gân/ in iuwer herberge $s und sult vil guote ruowe hân.«/
NibB 1452,1 »Daz sol iu niemen wenden. $s welt ir für si gân,/ ir habt mîner muoter $s willen gar getân,/ want si
NibB 1482,4 küenen man./ die boten Kriemhilde $s hiez man für Guntheren gân./ Dô die boten kômen, $s dô sprach Gêrnôt:/ »der künec
NibB 1485,3 sehen,/ daz si für si solden $s mit sînem willen gân./ daz understuont dô Volkêr; $s daz was ir liebe getân./
NibB 1510,4 ich wil daz mîn herre $s ze hove nâch urloube gê./ Wir suln gerne rîten $s in Etzelen lant./ dâ mac
NibB 1521,1 wîp./ Dô man die snellen recken $s sah zen rossen gân,/ dô kôs man vil der vrouwen $s trûreclîchen stân./ daz
NibB 1585,4 muose ûf sînen füezen $s hin wider zuo dem Rîne gân./ 26. ÂVENTIURE/ Dô si nu wâren alle $s komen ûf
NibB 1593,2 verlân./ diu ross diu sult ir lâzen $s deste sanfter gân,/ daz des iemen wæne, $s wir vliehen ûf den wegen.«/
NibB 1606,4 ich iu ze suone, $s swie iuch dunket guot.«/ dô gie ez an ein strîten; $s si wâren herte gemuot./ »Ich
NibB 1650,1 Gotelint, $s diu in ir kemenâten saz./ 27. ÂVENTIURE/ Dô gie der marcgrâve, $s dâ er die vrouwen vant,/ sîn wîp
NibB 1651,3 hêr,/ sô si mit ir gesinde $s her ze hove gân./ ir sult ouch schône grüezen $s Hagen, Guntheres man./ Mit
NibB 1653,3 hêrlîchen kleit,/ dar inne si begegene $s den recken wolden gân./ dâ wart vil michel vlîzen $s von schœnen wîben getân./
NibB 1660,3 wesen gelt./ ziehet ab die zoume, $s diu ross lâzet gân.«/ daz het in wirt deheiner $s dâ vor vil selten
NibB 1662,1 sanfte geschach./ Diu edele marcgrâvinne $s was für die burc gegân/ mit ir vil schœnen tohter. $s dô sah man bî
NibB 1664,3 den was wol ze wunsche $s geschaffen der lîp,/ die giengen in engegene $s mit manigem küenem man./ dâ wart ein
NibB 1667,4 tet ouch ir muoter $s Gunther den küenen man./ si giengen mit den helden $s vil harte vrœlîche dan./ Der wirt
NibB 1671,2 sô schieden si sich dâ;/ ritter unde vrouwen $s die giengen anderswâ./ dô rihte man die tische $s in dem sale
NibB 1678,4 sîne man,/ und soldes$’ under krône $s dâ zen Burgonden gân.«/ Diu rede Rüedegêren $s dûhte harte guot,/ und ouch Gotelinde:
NibB 1687,2 si dô lân./ man hiez die juncvrouwen $s zer kemenâten gân,/ und ouch die geste slâfen $s und ruowen an den
NibB 1700,4 in sturme tôt./ den muoz ich immer weinen, $s des gât mir armem wîbe nôt.«/ Diu edele marcgrâvinne $s von dem
NibB 1703,2 im tragen dan./ dô begonde Dancwart $s hin ze hove gân./ dem gap vil rîchiu kleider $s des marcgrâven kint./ diu
NibB 1705,2 slahen tôt./ Volkêr der snelle $s mit sîner videlen dan/ gie gezogenlîche $s für Gotelinde stân./ er videlte süeze dœne $s
NibB 1711,2 getân./ der wirt mit sînen mannen $s zen rossen wolde gân./ ich wæn$’ ir herze in sagete $s diu krefteclîchen leit./
NibB 1720,4 sult ir snelle recken $s von dem sedele stân,/ und gêt in hin engegene, $s die iuch dâ wellent enpfân./ Dort
NibB 1722,3 michel reht/ neben Dietrîche $s manic ritter unde kneht./ si giengen zuo den gesten, $s dâ man die helde vant./ si
NibB 1729,1 si iuch lâzen wizzen $s der vrouwen Kriemhilde muot.«/ Dô giengen sundersprâchen $s die drîe künige rîch,/ Gunther und Gêrnôt $s
NibB 1760,2 hove stân./ niwan si zwêne aleine $s sach man dannen gân/ über den hof vil verre $s für einen palas wît./
NibB 1764,4 irz uns rechen, $s ez sol im an sîn leben gân.«/ »Daz wold ich immer dienen, $s swer ræche mîniu leit./
NibB 1766,2 sehzec küener man./ durch Kriemhilde willen $s si wolden hine gân/ und wolden slahen Hagenen, $s den vil küenen man,/ und
NibB 1770,4 stille stân./ ich wil under krône $s zuo mînen vîanden gân./ Unde hœret itewîze, $s waz mir hât getân/ Hagen von
NibB 1772,2 ein küene spileman,/ die edeln küneginne $s ab einer stiegen gân/ nider von einem hûse. $s als er daz gesach,/ Volkêr
NibB 1773,1 sprach:/ »Nu schouwet, vriunt Hagene, $s wâ si dort her gât,/ diu uns âne triuwe $s inz lant geladet hât./ ine
NibB 1773,4 sô manegen man,/ die swert enhende trüegen, $s alsô strîteclîchen gân./ Wizzet ir, friunt Hagene, $s ob si iu sîn gehaz?/
NibB 1778,2 spileman./ »ob ich uns engegene sæhe $s den künec selben gân/ mit allen sînen recken. $s die wîle ich leben muoz,/
NibB 1800,3 jehen./ wir suln zuo den künegen $s hin ze hove gân,/ sone tar unser herren $s mit strîte niemen bestân./ Wie

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