Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gân V. (4315 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sprach er, ‘ich sehe dann sin schilt ee.’ Die frauwe ging zu dem nagel da der schilt an hing und gab | |
| lieber hette dann die uwere.’ Er deth sich entwapen und ging siczen eßsen mit dem ritter und sagt im wie er | |
| gefragt het und schweig alschone. Man het gebettet, und sie gingen schlaffen. Dem ritter was sere ungemach das er fechten must | |
| sich biß an das heubt und an die hend, er ging zu dem wirt, der auch off gestanden was und sich | |
| er vil serer erfert dann er da vor was. Er ging zu synem capellan und sagt im den traum. ‘Enruchent uch, | |
| er, ‘man sol sich an treum nit keren.’ Der konig ging zu der koniginne und sagt ir wie im getreumet was. | |
| erfert das er nit wust was er thun solt. Er ging zu der koniginne und sagets ir. ‘Ob got wil, herre’, | |
| hett sich verbunden, und ein jungfrauw stunt by ir, der gingen ir zopff off ir gurtel. Der ritter begund sie zu | |
| nit getúrret volgen fur die koniginn, da hien ich wol gan und riten getare.’ ‘Werlich’, sprach der gut ritter, ‘fart ir | |
| hende und an das heubt. Der kam fur den konig gande mit umbgegúrtem schwert; er grußt den konig nit, wann er | |
| waren allweg off der koniginn. Das waßer was groß und ging an die muren von den loien da die koniginn off | |
| schwamm so lang biß das es múde wart. Das roß ging under das waßer, und der ritter bleib daroff siczen, biß | |
| bleib daroff siczen, biß im das waßer an die schultern ging. Er múte sich nit wie er uß keme, und ließ | |
| das sie zu den loien were. Er stunt ab und ging zu ir. Da yn die koniginn sah, da begund sie | |
| yczunt zwir undergegangen, das im das waßer uber den helm ging. Myn her Ywan nam das roß mit dem zaum und | |
| er aber off die koniginne zu sehenne, und sin roß ging jhens waßer nyder. Da er unferre gereit, da begegent im | |
| lachen und alle diß horten. Da kamen viel ritter zu gangen und frauwen, das groß wunder zu beschauwen. Dagenot was ein | |
| solt nach dem ritter den er sucht. Min herre Ywan ging bald zu der herberge und saß off syn roß on | |
| baldest mocht. Diß sah der riese und kam gegen im gangen, $t er rieff von ferre mit einer hohen stymmen: ‘Hörest | |
| dot hant geslagen, und muß nu zu fuß von hinnen geen?’ ‘Ob gott wil, herre’, sprach myn herre Ywan, ‘ir solt | |
| herre’, sprach myn herre Ywan, ‘ir solt nymer zu fuß gegan, ich wil uch myn roß geben. Sagent dem ritter der | |
| Ywan. Der ritter reit enweg, $t und myn herre Ywan ging in den sale, und begegent im die koniginn und myn | |
| koniginn und leyte yn mit der hant einhalb hien, sie gingen in ein fenster siczen. ‘Min herre Gawan’, $t sprach die | |
| sere fro und all syn gesellen. Dagenot kam aber erfure gegangen und sprach: ‘Herre’, sprach er, ‘by den trúwen die ich | |
| die jungfrau kamen ritende an ein gebrúche, und dardurch $t ging ein schoner steynweg, der was wol einer milen lang. Uff | |
| der ritter sere unfro, möcht es anders sin gewesen. Er ging zu sym roß und saß daroff und reit uber den | |
| Der ritter wart beslagen in zwey ysenin fingerlin, und dardurch ging ein ketten, die was als lang als die joiale wit | |
| als lang als die joiale wit was, und als ferre ging der ritter als die kette lang was. Des enwůste alles | |
| das sie all umb Galahuttes gezelt und umb syn here gingen, das sie dhein angst hetten das man off sie icht | |
| ungescharet kämen; sie wapenten sich bald, und myn herre Gawan ging zu sim oheim dem konig Artus. ‘Herre’, sprach er, ‘Galahutes | |
| das der ritter alle die die da ußen stunden oder gingen sah, also daten sie yn wiedder. Die jaiole was zweyer | |
| der frauwen were. ‘Warumb fragent irs?’ sprachen sie. Ein knapp ging zu dem ritter und saget im das yn der gefangen | |
| yn thun wißen. Und der ritter dem sies kunt daten ging zu dem gefangenen ritter zu der jaiolen, und der ander | |
| laß sprechen.’ ‘Das wil ich gern thun’, sprach er und ging zu der frauwen und bat sie das sie im ein | |
| ritter besprechent.’ ‘Nu bringent mirn herre!’ sprach sie. Der ritter ging nach im und bracht yn fur die frauwen. Er ging | |
| ging nach im und bracht yn fur die frauwen. Er ging hinweg und ließ sie zwey allein. @@s@‘Was wolt ir nu, | |
| Er gab ir des syn trúwe. Er stunt off und ging wiedder in syn joiale und was darinn biß er zu | |
| und kam im zu allen siten zu. Des andern tages gingen Galahutes ritter fur yn und sprachen: ‘Herre’, sprachen sie, ‘wolt | |
| wil ichselb wapen tragen und zu strit faren.’ Die nacht ging hien, und des andern tages gebot der konig Artus das | |
| $t Uberwind ich yn dann, so han ichs ere.’ Also ging die nacht hien biß an den andern tag. Und ein | |
| ir gottes huld mögent verdienen. //Du solt in die capellen gan und solt alle die guten pfaffen besenden die du magst | |
| und ist der recht weg der zu unserm herren gott get. Und wann du din bicht gesprichest, du solt dich dinen | |
| etschlichen rat senden, des soltu auch guten glauben han. Nu gang hinweg und thu als ich dir gesagt han!’ Der konig | |
| pfaffen die er gehaben mocht. Sie kamen allsament $t und gingen in die capellen. Der kónig det all syn cleider uß, | |
| syn nydercleit, und kam sere weinende fur sie allesament also gende. Er bracht sin hende beide vol růten und warff sie | |
| hett und wie und wo er sie gethan hett. Er ging zu yn allen und det sich schlagen yglichen sunderlichen mit | |
| were, ‘nochdann ist die sunde fast groß’, sprach er. Er ging bald wiedder in die capellen und fand die pfaffen noch | |
| dem urlage, so wolten sie me rates suchen. Der konig ging wiedder zu synem meister und bat yn durch gott das | |
| heißet und wie dich ir rat behalten sol: die blum gett vor alle blumen, vor der blumen kam ein heilige blume | |
| konig sah sie und hieß sie zu im komen. Sie gingen schnelliclichen $t fur yn. Der ein was der konig mit | |
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