Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gân V. (4315 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Lanc 192, 9 lut, und er begund zu gedencken und ließ das roß geen wo das es wolt. Das roß was múde und hett
Lanc 192, 10 wolt. Das roß was múde und hett ein groß tagefart gegangen, und was an eim samßtag zu mitten augst. Er saß
Lanc 192, 11 mitten augst. Er saß und gedacht, und syn roß kam gande in ein gebrúche, das von dem heißen wetter drucken was
Lanc 192, 12 gebrúche, das von dem heißen wetter drucken was worden, und gingen große graben da durch. Sin roß was múd und sturczt
Lanc 192, 31 und wißent furwar das das ein heilige stat ist. Ich geen alle tag teglichen dar und sprich myn pater noster und anders
Lanc 192, 33 gleubigen selen zu trost.’ Also kamen sie zu dem huß gegangen und wurden fast ersam enpfangen von allen den brudern die
Lanc 193, 23 andern so sere das im das glenysen durch den schilt ging und durch den halßberg $t und durch den lip biß
Lanc 194, 30 wes die pavilun weren; und zwen ritter kamen uß eim gegangen und wolten sich in den walt gan baniken alze uz.
Lanc 195, 21 ritters’, sprachen sie, ‘der darinn lytt.’ Er stunt nyder und ging in das pavilun. Er sah wo vier ritter in eim
Lanc 196, 1 herre Gawan. @@s@Die knappen machten die laube, und die herren gingen darinn und sahen alle die die straßen off oder nyder
Lanc 196, 23 roß und furten die frauwen zu dem konig. Der konig ging gegen ir ußer sym pavilun, sie ducht yn schön und
Lanc 197, 27 wurden im sin wunden sere sanfft thun. Des funfften tages ging er aber off syn roßbare wiedder ligen und kam zu
Lanc 198, 13 meisterlich ritter. Die kónigin Genover was oben off die mure gegangen, den thorney zu besehen. Mit ir waren frauwen und jungfrauwen
Lanc 199, 19 me wolt thun. ‘Es ist mir hut sere mit ungevelle gegangen, das ist das ich einen so guten ritter erdötet han.’
Lanc 199, 32 er wer in eim mönchhofe da by zu herberge. Sie gingen und gewůnnen im einen arczat und furten den in syn
Lanc 200, 18 ers im nit sagen wolt, da stund er uff und ging hinweg. Er gedacht das er so siech were das er
Lanc 202, 17 wústen kirchen; der kirchoff was schön alumb. Sie erbeißeten und gingen beide in yene kirchen. By der kirchen lag ein cluse,
Lanc 202, 18 in yene kirchen. By der kirchen lag ein cluse, und ging ein fenster uß der clusen, das sie in das munster
Lanc 202, 19 und laß yren selter. Myn herre Gawan sah sie und ging zu ir. Er grußt sie und fragt sie ob sie
Lanc 204, 33 Er det ein bette machen in eim finster kamern und ging daroff ligen. Die frau von Noaus was myns herren Gawans
Lanc 204, 34 frau von Noaus was myns herren Gawans sere fro. Er ging zu dem arczat und batt yn durch syns dinsts willen
Lanc 204, 37 myn herre Gawan, ‘so laßet doch diße jungfrauw fur yn gan!’ ‘Das wil ich gern thun’, sprach er. Er @@s@nam sie
Lanc 205, 19 Seht hien und fürt es ir!’ sprach er. Die jungfrauw ging uß der kamern allachend; der ritter det ir synen arczat
Lanc 205, 36 yn das ers der jungfrauwen gebe in dem thurne. Er ging zu der jungfrauwen und sagt ir das ein jungfrauw vor
Lanc 206, 3 laßen. Der ander det die porten uff, und die jungfrau ging gegen yn und enpfing sie. ‘Nu sol ich mit uch
Lanc 206, 14 er. ‘Das machet der zauber der hieinn ist’, sprach sie. ‘Gent hinweg zu dem großen grab’, sprach sie, ‘da unden solt
Lanc 206, 16 ‘da unden solt ir des ritters namen finden geschriben!’ Er ging zu dem grabe und kund den sarck nit off geheben;
Lanc 206, 35 die wapen sere die er so lang gelaßen hett. Er ging zu der frauwen und nam urlob zu ir; er ging
Lanc 206, 36 ging zu der frauwen und nam urlob zu ir; er ging zu sym arczt und hieß yn das er sich bereit
Lanc 209, 4 sie kamen uff ein rifiere da ein eynig bruck uber ging. Anderhalb $t von dem ende der brucken stunt ein porte,
Lanc 209, 9 von sym roß. Er dets vor im off die brucken gan, und ging erm nah. Er lustert sere und hort groß
Lanc 211, 32 uber all jhene stat. Da kam der knapp zu im gande der yn gesucht hett. ‘Wo ist myn frauw die koniginn?’
Lanc 211, 34 ‘nu koment mit mir!’ Er ging fur, und der ritter ging nach im, biß sie kamen fur den pallast. Und der
Lanc 212, 6 fenster: ‘Herre ritter’, sprach sie, ‘ir sehent wol wieß hie geet, ir mögent nit ußkomen on hilff.’ ‘Was hilff?’ sprach er.
Lanc 212, 25 den schlussel suchen von dem zauber!’ Er segent sich und ging in das loch und trug syn schwert albloß in syner
Lanc 212, 28 sie off, da hort er groß gerúff allumb yn. Doch ging er furter, und ducht yn wie der berg uff yn
Lanc 212, 31 zu einer thure da man zu eyner andern kamern inn ging. Da vor stunden zwen kupfferen ritter und hůten der thúre;
Lanc 212, 35 und kúne, er warff den schilt off das heubt und ging hindurch. Der ein schlug im den schilt wol halben ab
Lanc 213, 4 gevallen was. Er bleib stende und sach fur sich, er ging furter und fant ein ander thúr, da vor stunt ein
Lanc 213, 9 grúwlich, und was im syn heubt schwarcz als bech, und ging im ein starcker flamme ußer der kelen, die augen und
Lanc 213, 22 kelen und warff yn darinn. Er raufft syn schwert und ging furter; da fant er ein jungfrau von kupffer gemacht gar
Lanc 213, 24 zauber in ir rechten hant. Er nam die slußsel und ging zu eyner kúpfferinn súl, die stunt mitten in der kamern,
Lanc 214, 4 von der stat hetten sich gesamelt und kamen zu im gegangen. Da er off den kirchoff kam, er fant ein grab
Lanc 214, 6 mit den heubten. Jhene lut waren syn allesamen fro. Er ging in die capell und opffert die schlußel off den altare.
Lanc 214, 23 fare gewiset hett. Vor der burg floß ein waßer, daruber ging ein schmale brucke, die sere böse was. Das waßer was
Lanc 214, 27 herre Gawan, ‘als ir wollent, so ruffent mir!’ Der ritter ging zu fuß. Da er uber kam, da kamen zwen gewapent
Lanc 214, 29 die port off, und ein gewapent ritter kam uß. Sie gingen zuhauff und fachten lang. Der von der burg enkund jhenem
Lanc 220, 10 im uber den furt und bracht yn wiedder. Die frauw ging geyn im und mante yn by dem liebsten das er
Lanc 220, 13 mit uch herbergen wil.’ Er erbeißet von sym roß und ging hinoff und wart entwapent. Er bleib also stande in ein
Lanc 220, 15 besah yn fast sere. Die spise was bereit, und man ging eßsen. Ob dem eßsen kam ein gewapent $t ritter off

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