Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gân V. (4315 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| und weind so sere das sie nymant getrösten kund. Hestor ging zu dem geczwerg und fragt yn warumb sin nifftel weinde; | |
| der geczwerg hůb an und sagts im alles sament. ‘Nu geent dann mit mir’, sprach Hestor, ‘und bittent sie das sie | |
| on urlob @@s@súche dann sie ir lant darumb verliere.’ ‘Ich gen gern mit uch’, sprach der geczwerg, $t ‘und vallent ir | |
| und so kriegig.’ ‘Wir sollens doch versuchen’, sprach Hestor. Sie gingen beide zu der jungfrauwen und knyten fur das bett da | |
| syn frunt.’ Des was Hestor sere unfro, und der geczwerg ging wiedder da die konigin was und sin frau und sagt | |
| er, ‘hette sies im nit verboten.’ //Die frau von Maloaut ging nach der jungfrauwen und bracht sie weynende gar sere fur | |
| der spalt an dem schilt zwuschen ir beider munde hien ging, und hie unden waren sie ferre von einander. ‘Werlichen jungfrau’, | |
| zu fuß sere weynende. Die konigin hub sie off und ging zuhant ußer der kamern, sie rieff des geczwerges nifftel zu | |
| wise lenger beliben wolt. Sie reit hinweg, und die konigin ging zu Hestors amien und wolt sie trösten. Die jhene schalt | |
| sin arm geheilt. Die konigin und die frau von Maloaut gingen zu Hestors amien und baten sie das sie blieb, wann | |
| Man sagt im das sie by dem konig were. Er ging darwert, und der geczwerg sah yn. ‘Seht hie, frau’, sprach | |
| was ußermaßen fro beide, des schiltes und des knappen. Er ging furter zu der frauwen von Rodestock und grußt sie von | |
| fur den konig und fur die konigin; und der konig ging zu dem knappen mit großer geselschafft von rittern und von | |
| lone uch, herre’, sprach sie, ‘ob irs verschuldet hant!’ und ging allweg fur sich. ‘Wie, jungfrauwe, verschuldet?’ sprach er. ‘Das wil | |
| wol verdienet han.’ ‘Darumb gebe uch got gute abenture!’ und ging ie mere hinweg. Er reit mit ir, das er gern | |
| sprach er. ‘Darumb’, sprach sie, ‘wann ich zu eim ritter gan wil der der best ist der lebet, one einen den | |
| biß sie in ein schmalen pfat kamen, und der pfat ging in ein kurczes holcz das dick was. In dem holcz | |
| und da neben stund ein michel huß; umb die beide ging ein mure die hoch und dick was. ‘Jungfrau’, sprach myn | |
| jungfrau’, sprach er, da er sie vor im hinweg sah geen, ‘sagent mir wo ich uch finde, wann ich wil hie | |
| den ritter und volgt der jungfrauwen die vor im was gegangen. Da er mitten in den sal was gegangen, da fand | |
| im was gegangen. Da er mitten in den sal was gegangen, da fand er einen gewapenten ritter vor im stan, der | |
| die schon jungfrau rieff yn ane: ‘Herre ritter’, sprach sie, ‘geent herre und gewinnent mich!’ ‘Gern, jungfrauw’, @@s@sprach er und ging | |
| ‘geent herre und gewinnent mich!’ ‘Gern, jungfrauw’, @@s@sprach er und ging darwert. Da er in die kamern kam, da bestunden yn | |
| biß an die muren und viel darnyder. Myn herre Gawan ging zu der jungfrauwen, die off eim herlichen seßel saß, und | |
| die off eim herlichen seßel saß, und der ander ritter ging im alles nach slagende hinderwert off den rucken und off | |
| gewunnen.’ ‘So geent fur’, sprach er, ‘ich wil nach uch gan!’ Die jungfrauw stunt off und leite yn in ein herlichen | |
| und sprungen uff. Myn herre Gawan volget der jungfrauwen, die ging recht zu dem bett, und er bereit sich zu striten. | |
| ir uns alle bestan, so ir wiedder von dem bett geent, so mögent ir wol vol geen zu dem bette und | |
| wiedder von dem bett geent, so mögent ir wol vol geen zu dem bette und mogent sehen was under dem kolter | |
| ‘Ich wil ummer sehen’, sprach er, ‘was es sy’, und ging furter. Die ritter gingen hinderwert und ließen yn geen. Er | |
| sprach er, ‘was es sy’, und ging furter. Die ritter gingen hinderwert und ließen yn geen. Er kam zu dem bett | |
| und ging furter. Die ritter gingen hinderwert und ließen yn geen. Er kam zu dem bett und hub die kolter off, | |
| dem bette saß, ‘ich hett uch doch gebetten das ir gegangen wert da ir wol wißent, und ir sint ieczunt wiedder | |
| dem hof kam; seht wo er stet und vichtet!’ ‘Nu geet herre’, sprach er, ‘und hebet mir das heubt off, das | |
| binden, und die jungfrau mit dem schwert kam zu im gande. ‘Jungfrau’, sprach er, ‘noch wolt ich gern darumb wißen darumb | |
| uwerm blut bestrichen wirt.’ Mit dem kam ein schön jungkherre gende und hort myn herren Gawan reden; er sah yn ane, | |
| nit erkennen, wann es finster in der kamern was. Er ging hinweg und det alle die fenster off die an der | |
| Der ritter @@s@schlieff, und sie wincketen im das er hinweg ging von dem das der ritter schlieff. Der knapp ging in | |
| hinweg ging von dem das der ritter schlieff. Der knapp ging in ein kamern und viel off ein bet, er schlug | |
| sich von dem bette warff, und wolt zu dem knappen gan besehen was im were, und was im des beynes gancz | |
| Er ergreiff ein sper und ließ zu mym herren Gawan geen was er úmmer geriten mocht; also det myn herre Gawan | |
| off eim bette lag und schlieff in einer kamern. Er ging by sie ligen durch rechte fruntschafft und rette allerhand mit | |
| sich der ritter sere und wolt die jungfrau slagen. Hestor ging da zwuschen und sprach das die jungfrau in sym geleid | |
| Hestor. ‘Das ist mir @@s@werlich leit’, sprach der ritter und ging siech wapenen. Des was die jungfrau ußermaßen unfro das ers | |
| sich nicht enwerte.’ Mit dem kam der ritter gewapent heruß geen, er saß off syn roß und begunde freischlich zu gebaren | |
| zu fuße: ‘Edel ritter’, sprach sie, ‘dúnt mym amise nicht!’ ‘Geet beide hienweg’, sprach Hestor, ‘und bietent sie gnaden!’ Sie gingen | |
| ‘Geet beide hienweg’, sprach Hestor, ‘und bietent sie gnaden!’ Sie gingen beide hinweg und baten sie gnaden off yrn knyen. Die | |
| off die rechten straßen die zu der landen vor Carefois geet.’ ‘Das wil ich gern thun, herre’, sprach sie und leyte | |
| und nam das roß mit den sporn und ließ herre gan sere zorniglichen; und Hestor det dasselb mit im das er | |
| stegreiff und hieß yn erbeizen von dem roß. Der knapp ging zu sym vatter und sagt im das er den besten | |
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