Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gân V. (4315 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| willen zu thun, so sol er ußermaßen fro syn.’ Da ging er zu mym herren Gawan und nam yn mit der | |
| Hestor gesellschafft deten und by im blieben. //Myn herre Gawan ging mit Galahot in die kamer. Da fragt yn Galahot underwegen | |
| wart von sym alter dann Hestor ist, noch gerechter.’ Da ging Galahot nach im; und der konig von den Hundert Rittern | |
| und der konig von den Hundert Rittern was zu bette gegangen, wann er sere geqwetst was. Da det Galahot myns herren | |
| und die frau von Maloaut off den thurn zu alleröberst gegangen den stritt zu sehen. Da die konigin Lancelot sah, sie | |
| die er furt an die mure von dem thorne; er ging den grad uff, und die konigin kam gein im gende. | |
| ging den grad uff, und die konigin kam gein im gende. ‘Lionel’, sprach sie, ‘saget uwerm herren das der thurnei nymer | |
| ‘wie sie wol von yn gescheiden mögen: sie sollen slaffen gan da myn herre Gawan zu sicht; und als sie dann | |
| der doch wenig da was; sie entwapent den konig und ging by yn slaffen uff ein schön bette. Keheriet und ein | |
| slaffen uff ein schön bette. Keheriet und ein ander jungfrau gingen slaffen in ein ander kamer. //Da der konig und sin | |
| yn und fingen yn zuhant. Da er gefangen was, sie gingen zur kamern da Keheriet inne was und fingen yn auch. | |
| by dem baumgarten. Lionel hielt yn ir roß, und sie gingen da die konigin was und die frau von Maloaut. Und | |
| mit syner frauwen. Zu mitternacht stunt die konigin off und ging zum schilde den ir die frauw von dem Lac gesant | |
| ‘nu sieh ich wol das man uns steteclich minnet.’ Sie ging zu Lancelot und nam yn by dem kinne; des schampt | |
| reit zu eim loch yne das dieff under der erden ging, und die ritter volgten ir. ‘Seht, ir herren’, sprach sie, | |
| keme und yn bespreche. Sie wart ein wenig getröstet und ging bald zu im. ‘Frau’, sprach er, ‘durch gott, ir ensolt | |
| ysendecke det ers verdecken mit einer coopturen von cordoane. Dardurch gingen rote striffen von scharlachen, und waren die cooperturen $t mit | |
| beligen durch das groß waßer und das gebrúche das darumb ging. Gein dem waßer was ein pfort mit zaubery so gemacht | |
| nit gestaten. Diß gefriesch die frau von der burg und ging zu im. ‘Were ist der ritter?’ sprach sie zum húter. | |
| in der welt.’ ‘Wafen’, sprach sie, ‘so laß man yn geen! Warnach möcht man yn dann halten, er stirbt doch! Man | |
| wurde.’ ‘Ich wil yn darinn leiten, frau’, sprach sie und ging zu im. Sie nam yn mit der hant, und er | |
| sprang er off und lieff in ein kamer. Die konigin ging bald nach im, umb das sie forcht aber in unmacht | |
| Die frau von Maloant getorst yn nirgent beruren. Die konigin ging zu im und nam yn mit der hant. ‘Stent off, | |
| mocht, da sie das geruff hort under dem here. Sie ging zun fenstern und sah an maniger stat sere striten und | |
| macht so groß jamer das sie nymant getrosten kůnde. Sie ging wiedder fur Lancelot zuhant. Da sie yn sah, sie vil | |
| Die ritter hulffen der jungfrauwen von dem pferde, und sie ging mit iren jungfrauwen zu der konigin in die kammer. Underdes | |
| Da begunde er zuhant slaffen und růgen; und die jungfrau ging wiedder zu der konigin. ‘Frau’, sprach sie, ‘mit urlob, ich | |
| ein schön bat thun machen und solt yn darinn heißen gan. Zuhant als er gebadet, so ist er genesen; und hútent | |
| ließ sie farn. Mit dem kam Lionel in die kamer gegangen und erkant die frauwen von dem Lack. Da wart er | |
| und bevalh yn got. //Die konigin was ser fro und ging wiedder fur Lancelot und bleib alda siczende biß das er | |
| urlob geben das ich im helff, des ist groß not.’ ‘Gett herre zu mir!’ sprach sie und leite yn in ein | |
| sere das im beide, ysen und schafft, durch den hals ging; er stůrczt nyder, und Lancelot reyt furbas $t zur porten | |
| gefangen wißte mit ir wapen, oder er slúg yn dot. ‘Geet dannen mit mir, herre!’ sprach er, ‘ich wil sie uch | |
| yn ir wapen geben und hieß sie schnelliclichen wapen, darnach ging er bald zu Galahut und zu mym herren Gawan und | |
| und der húter gab yn allen ir schwert wiedder. Da gingen sie zum meisten thurn und funden den besloßsen; auch waren | |
| knappen. Da Lancelot sah das sie daroff nit mochten, er ging wiedder zu dem húter und bat yn das er yn | |
| off thun.’ ‘Nu bald!’ sprach er. Sie stunt off und ging fur den thorn. ‘Ir herren’, sprach sie, ‘geend heraber und | |
| off und ging fur den thorn. ‘Ir herren’, sprach sie, ‘geend heraber und thunt mir den thorn off!’ Sie sprachen, sie | |
| ‘Herre Gawan’, sprach der konig, ‘ir solt off den thorn gan!’ ‘Wie solt ich mich von uch gescheiden, herre?’ sprach er. | |
| ‘Ich heiß uch’, sprach der konig, und myn herre Gawan ging uff den thorn. Lancelot saß wiedder off syn roß und | |
| wo ir búcher sint?’ sprach Key. ‘Ja ich’, sprach sie, ‘geet dann mit mir!’ und ging dieff in einen kelre; da | |
| Key. ‘Ja ich’, sprach sie, ‘geet dann mit mir!’ und ging dieff in einen kelre; da fant sie einen schryn der | |
| Das thút ir von mynen wegen’, sprach der konig und ging wiedder zu Galahot und zu Lancelot. Er nam den einen | |
| dem qwam myn herre Gawan und Keheuriet sin bruder darzu gegangen und Key der truchseß. ‘Ir dri herren’, sprach der konig, | |
| ‘Ir dri herren’, sprach der konig, ‘als ir da koment gegangen, wolt ir loben das ich sprechen sol?’ ‘Ja wir, herre’, | |
| bitten’, sprach sie, ‘er ist mit im hie.’ Der konig ging zu Galahut und bat es yn. ‘Ich bitt uch selbe | |
| jamer me!’ Da wolt er yn nit me fragen und ging wiedder fur der konigin fuß siczen, dannen er uffgestanden was | |
| den hals abslagen.’ Da ließ yn der konig, und er ging fur die konigin stan. ‘Owe frau’, sprach er, ‘was großer | |
| ist gut zu bekennen@@s@ $t wo der ist. Herre Bertelac, geent herrefur zu mym herren!’ sprach die jungfrauw. ‘Jungfrau gern’, sprach | |
| hett, sin lob und sin ere und siner dochter schonheit ging uber alle die welt. Ir kamet zu Thamelide als ein | |
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